Substitution

Substitution

Drogenersatztherapie verbessert Chance auf ein stabiles Leben

  • Spritze in Armbeuge

Die Substitution von Opiat-Abhängigen, d. h. die Behandlung mit einem Ersatzstoff hat sich bewährt, weil mit diesem Angebot eine Situation geschaffen wird, in der sich Drogenabhängige ohne Beschaffungsdruck gesundheitlich stabilisieren und insgesamt neu orientieren können. In Verbindung mit einer psychosozialen Begleitung wird sie flächendeckend von dafür besonders qualifizierten niedergelassenen Ärzten sowie in fünf Schwerpunktpraxen in den Städten Stuttgart, Karlsruhe, Mannheim, Freiburg und Ulm durchgeführt.

Diamorphingestützte Substitutionsbehandlung

Das Gesetz zur diamorphingestützten Substitutionsbehandlung ist am 21. Juli 2009 in Kraft getreten.
 
Mit der Verwaltungsvorschrift des Sozialministeriums vom 29. Juli 2010 werden die Voraussetzungen für die Erteilung einer Erlaubnis zum Betrieb von Einrichtungen zur diamorphingestützten Substitutionsbehandlung Opiatabhängiger in Baden-Württemberg geregelt. Anlage 1 der Verwaltungsvorschrift enthält die Sicherheitskonzeption Diamorphinabgabe.

Beauftragte für Suchtprophylaxe/Kommunale Suchtbeauftragte

Zur Sicherstellung der örtlichen Suchtprävention und der Kommunalen Suchthilfeplanung sind bei fast allen Stadt- und Landkreisen Beauftragte für Suchtprophylaxe/Kommunale Suchtbeauftragte (BfS/KSB) bestellt. Sie sind Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner in den Kommunalen Suchthilfenetzwerken und übernehmen damit eine wichtige Bündelungs- und Koordinierungsfunktion. Damit hat sich in Baden-Württemberg ein gutes Modell zur Stärkung der örtlichen Suchtprävention wie auch der kommunale Suchthilfeplanung etabliert, das bundesweit Beachtung findet.

Die Stellen der Beauftragten für Suchtprophylaxe/Kommunalen Suchtbeauftragten bei den Stadt- und Landkreisen werden vom Land anteilig gefördert. Die entsprechenden Richtlinien des Sozialministeriums (RL-BfS/KSB) stehen samt Anlagen rechts zum Download zur Verfügung.


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