Pressemitteilung

Soziales
  • 30.01.2018

Heidenheim: Staatssekretärin Bärbl Mielich überreicht Alexandra Palzer Bundesverdienstkreuz

Als Anerkennung für ihr langjähriges herausragendes und vorbildliches Engagement hat die Staatssekretärin im Sozial- und Integrationsministerium Bärbl Mielich am Dienstag (30. Januar) in Heidenheim Alexandra Palzer das vom Bundespräsidenten verliehene Bundesverdienstkreuz am Bande überreicht.

„Damit ehren wir Ihr außergewöhnlich hohes Engagement im Bereich der frühkindlichen und schulischen Bildung, der beruflichen Eingliederung und der gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen sowie bei Menschen mit Migrationshintergrund oder Fluchterfahrung“, sagte Mielich in ihrer Laudatio.  „Die Stärke unseres Landes liegt in seiner starken Zivilgesellschaft. Unser Staat und unsere Gesellschaft brauchen tatkräftige Frauen wie Alexandra Palzer, um zu funktionieren. Für Ihr Engagement, das unser aller Anerkennung verdient, möchte ich mich im Namen der gesamten Landesregierung bedanken und freue mich, dass ich Ihnen heute das Bundesverdienstkreuz überreichen darf“, so die Staatssekretärin weiter.“

Alexandra Palzer hat sich über Jahre in den Dienst der „Arbeitsgemeinschaft Inklusion“ und deren Zielen gestellt und maßgeblich dabei mitgewirkt, im Landkreis Heidenheim ein vorbildliches Angebot für behinderte Kinder zu schaffen. Stand zunächst die Hilfe für ihre eigene Tochter im Vordergrund, wurde sie durch ihr konsequentes Eintreten für andere Eltern mit behinderten Kindern schnell zu einer angesehenen Ansprechpartnerin.

Dieses Engagement leistete und leistet sie gemeinsam mit Mitstreiterinnen und Mitstreitern seit nunmehr 30 Jahren im Verein „Arbeitsgemeinschaft Inklusion, Gemeinsam leben – gemeinsam lernen Heidenheim“. Die Selbstbestimmtheit und Teilhabe der Kinder am „normalen Leben“ wurde zum Leitbild ihres gesellschaftspolitischen und sozialen Handelns. Bereits 1988 legte Alexandra Palzer ihre Arbeit unter dem Titel „Inklusion" an, was seinerzeit noch ein Engagement in einem äußerst schwierigen Spannungsfeld bedeutete. Mittlerweile haben die UN-Behindertenrechtskonvention aus dem Jahr 2009 und das neuen Schulgesetz für Baden-Württemberg ihr und vielen anderen Eltern Recht geben.


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