Kompass Seniorenpolitik

Kompass Seniorenpolitik

Neue Seniorenpolitik nimmt Chancen und Potenziale des Alters in den Blick

  • Ältere Frauen und Männer in Kursraum

Die Landesregierung Baden-Württemberg will in der Politik für ältere Menschen einen Perspektivenwechsel herbeiführen: Das Alter soll nicht nur als Lebensphase voller Sorgen und Hilfebedürftigkeit begriffen werden – der Blick soll vielmehr auf die Fähigkeiten von älteren und alten Menschen gerichtet werden. Mit dem „Kompass Seniorenpolitik“ hat das Sozialministerium gemeinsam mit den anderen Ministerien des Landes das entsprechende Gesamtkonzept erarbeitet.

Es erläutert, was dieser Perspektivenwechsel bedeutet und wie er sich in den unterschiedlichen Lebensbereichen auswirkt. Die beschriebenen Ziele und Maßnahmen sollen allen Interessierten als „Kompass“ für die Gestaltung von „gutem Altern“ in Baden-Württemberg dienen.

Chancen und Herausforderungen gleichermaßen betrachen

Wir machen deutlich, dass die Menschen im Alter noch beträchtliche Potenziale haben und zeigen auf, wie diese stärker aufgegriffen werden können. So wird besser erkennbar, welche Chancen für die Menschen in dieser Lebensphase liegen. Trotzdem müssen aber nach wie vor auch die Bedürfnisse der Älteren berücksichtigt werden, damit sie so lange wie möglich ihre Selbstbestimmung erhalten können.

Ziele und Maßnahmen der neuen Seniorenpolitik

Der „Kompass Seniorenpolitik“ enthält 12 seniorenpolitische Leitgedanken und behandelt 6 Handlungsfelder (Altersbilder, Selbstbestimmung, Mobilität, Engagement, Gesundheit und Sicherheit). In diesen Kapiteln werden nach einer Darstellung der aktuellen Lage und der Herausforderungen für Gegenwart und Zukunft die Ziele der Landesregierung formuliert. Anschließend ist zusammengefasst, welche Maßnahmen die Regierung in jüngster Zeit ergriffen hat, um diese Ziele zu verwirklichen. Am Ende sind wichtige Ziele und Maßnahmen in den 6 Handlungsfeldern zusammenfassend dargestellt.

Der „Kompass Seniorenpolitik“ kann rechts heruntergeladen werden. Eine Druckfassung kann über unser Publikationscenter  kostenfrei angefordert werden. 

Seniorenpolitische Werkstattgespräche

Im Vorfeld der Neuausrichtung hat das Sozialministerium im Jahr 2014 insgesamt vier seniorenpolitische Werkstattgespräche durchgeführt. In Stuttgart, Freiburg, Biberach an der Riß und Bruchsal wurde diskutiert, wie sich die Politik im Land weiterentwickeln sollte, um den Herausforderungen der Gegenwart und der Zukunft in Bezug auf Seniorinnen und Senioren gerecht zu werden.

In diesen Gesprächen waren sachkundige Personen beteiligt, die durch ihren Beruf oder ihr ehrenamtliches Engagement über vielfältiges Wissen und Erfahrungen in der Arbeit mit und für ältere Menschen verfügen. Mitglieder von Seniorenräten, Beschäftigte der Kreise und Gemeinden, Vertretungen von Verbänden, der Wirtschaft und der Forschung brachten ihre Sichtweise ein.

Im Fokus standen dabei besonders die Themen Teilhabe, Wohnen, Pflege und Versorgung, Engagement, Mobilität und finanzielle Absicherung im Alter sowie Arbeit und Wirtschaft.

Wichtige Schlüsselworte und Leitgedanken, die sich in allen vier Werkstattgesprächen unabhängig vom bearbeiteten Thema wiederfanden, waren

  • die Bedeutung der Selbstverantwortung,
  • das Bedürfnis nach Information und Beratung,
  • die Wichtigkeit von Austausch und Netzwerken,
  • die Bedeutung der Altersbilder,
  • die Vielfältigkeit des Alters und der Älteren und
  • die Wichtigkeit eines nachhaltigen politischen Handelns.


Das Sozialministerium stellt mit der Dokumentation das Ergebnis dieses Dialogs zu seniorenpolitischen Themen vor. Die Dokumentation bildet die Vielfalt der Ideen und Anregungen im Land ab und steht rechts zum Download zur Verfügung.


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