Fachtag

Veranstaltung

Gemeinsam – Vielfältig – Bunt: Fachtag zeigt Bandbreite von bürgerschaftlichem Engagement

  • Moderatorin Ines Martinez spricht auf der Bühne der Schwabenlandhalle Fellbach zum Publikum des Fachtags

    Moderatorin Ines Martinez führte die rund 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Fachtags durch das Programm und sorgte mit musikalischen Einlagen für eine lockere Atmosphäre.
    Quelle: Christian Mader

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  • Podiumsdiskussion mit Staatsrätin Gisela Erler (Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung), Sozialministerin Katrin Altpeter und Oberbürgermeister der Stadt Schwäbisch Gmünd Richard Arnold.

    Rege Gesprächsrunde mit (v. l. n. r.) Staatsrätin Gisela Erler (Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung), Sozialministerin Katrin Altpeter und Oberbürgermeister der Stadt Schwäbisch Gmünd Richard Arnold.
    Quelle: Christian Mader

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  • Sozialministerin Katrin Altpeter spricht in Mikro

    Sozialministerin Katrin Altpeter nutzte den Fachtag auch, um sich bei den vielen engagierten Bürgerinnen und Bürgern für ihren Einsatz zu bedanken.
    Quelle: Christian Mader

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  • Frau betrachtet Ausstellung der Projekt-Steckbriefe an einer Wand in der Schwabenfeldhalle Fellbach

    Die Ausstellung der Projekt-Steckbriefe in der Schwabenlandhalle nahm eine komplette Wand ein und zeigte eindrücklich die Bandbreite und den Ideenreichtum der engagierten Menschen vor Ort.
    Quelle: Christian Mader

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Bei einem gemeinsamen Fachtag tauschten sich Anfang 2016 Engagierte und Fachkräfte zweier Förderprogramme des Sozialministeriums in der Schwabenlandhalle in Fellbach über ihre Erfahrungen aus und sammelten neue Anregungen. Die beiden Förderprogramme „Gemeinsam sind wir bunt“ und „Gemeinsam in Vielfalt – Lokale Bündnisse für Flüchtlingshilfe“ waren im vergangenen Jahr dank ihrer beeindruckenden Ideen ausgewählt worden und werden nun finanziell vom Land unterstützt.

Sozialministerin Katrin Altpeter, die Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung, Gisela Erler, und der Oberbürgermeister der Stadt Schwäbisch Gmünd, Richard Arnold, zeigten sich beeindruckt von dem vielfältigen Engagement im Land. Dabei diente der Fachtag nicht nur dem fachlichen Austausch. Er bot den Politikern auch die Gelegenheit, den engagierten Menschen persönlich Dank und Anerkennung für ihren Einsatz auszusprechen.

Vorstellung ausgewählter Projekte und Gesprächsrunde

Gemeinsam ist den vielfältigen Projekten, dass der gesamte Lebensraum der Menschen vor Ort im Fokus steht und es nicht um bestimmte Personengruppen geht.

Im Vordergrund des Fachtags stand daher die Frage: Wie wollen wir zukünftig in einer vielfältigen Gesellschaft miteinander leben? Hierzu gab es neben einer regen Podiumsdiskussion mit Ministerin Altpeter, Staatsrätin Erler und Oberbürgermeister Arnold auch einen fachlichen Input von Dr. Serge Embacher, Projektleiter beim Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE). Er gab Einblicke und Ausblicke zum heutigen Verständnis von bürgerschaftlichem Engagement.

Nahezu alle Projekte stellten sich mittels eines Steckbriefes vor. So konnten sich die Anwesenden über die verschiedenen Projekte informieren und Kontaktdaten austauschen. Die Steckbriefe sind in einer Broschüre zusammengefasst, die auf der Website des Sozialministeriums heruntergeladen oder als gedruckte Fassung bestellt werden kann (Link siehe rechts).

Foren, Workshops und Dialoggespräche

Der Nachmittag des Fachtags war für Arbeit in Foren reserviert. In einem Forum sammelten die Teilnehmenden Ideen zu den Themen „Dorf- und Quartiersentwicklung/Umsetzung der Engagementstrategie – nächste Schritte“ und „Integration durch Bürgerschaftliches Engagement – was braucht’s?“.

Begleitet durch die Stabstelle der Staatsrätin für Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung fand in einem anderen Forum ein Impulsworkshop zum Thema Kommunale Flüchtlingsdialoge statt. Ziel dieser Dialoge ist es, die Bevölkerung über die aktuelle Lage bei der Unterbringung und der Integration von Flüchtlingen zu informieren und in einen konstruktiven Dialog zu treten, der alle Stimmen einbezieht. Für die Durchführung der Dialoge in den Kommunen und Landkreisen gibt es Unterstützung durch das Land. Diese kann bei der Landeszentrale für politische Bildung beantragt werden (Link siehe rechts).

Die positive Resonanz auf den Fachtag zeigte, dass sich die Teilnehmenden gewürdigt fühlten und dass sie viele neue Impulse für ihr Engagement mit nach Hause nehmen konnten.


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