Zusammenleben der Generationen

Zusammenleben der Generationen

Herausforderungen und Potenziale

  • Junge Frau mit älterer Frau und Kleinkind auf Wiese

Mehr noch als in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts braucht es heute neben der Stärkung der Familien und der Entwicklung neuer familienpolitischer Ansätze und Initiativen auch eine Weiterentwicklung und Stärkung außerfamiliärer Generationenbeziehungen. Vor diesem Hintergrund entwickelt das Sozialministerium Baden-Württemberg eine generationenpolitische Konzeption für das Land.

Generationengerechtigkeit

Generationenpolitik für das 21. Jahrhundert zu gestalten bedeutet, konkrete gesellschaftspolitische Maßnahmen zu entwickeln und auszugestalten, die den sozialen Zusammenhalt der Generationen innerhalb und außerhalb der Familien in den Blick nehmen. Generationenpolitik soll bereits bestehende Politikbereiche flankieren und den intergenerationellen Zusammenhalt nachhaltig stärken. Generationengerechtigkeit soll damit zu einem wichtigen Maßstab bei der Beurteilung sozialpolitischer Handlungsfelder werden. Ziel ist es, zu verhindern, dass sich soziale Disparitäten zwischen den Generationen als neue Dimension sozialer Ungleichheit gesellschaftlich etablieren und verfestigen.

Innerhalb und außerhalb der Familie

Generationenpolitik soll als Verbindung zwischen bereits vorhandenen und fachlich intensiv bearbeiteten Politikfeldern (z. B. Familien-, Kinder-, Jugend- und Seniorenpolitik) dienen. Sie ist geeignet, neue integrative Sichtweisen auf gesellschaftspolitisches Handeln zu entwickeln. Grundlegend ist dabei, dass nicht nur das innerfamiliäre Beziehungsgefüge in den Blick genommen wird, sondern vor allem auch familienübergreifende Begegnungsmöglichkeiten unterstützt werden, die zeitlich und räumlich den Aufbau und die Verstetigung eines Dialogs zwischen den Generationen ermöglichen.

Partner, Projekte und Maßnahmen zur Weiterentwicklung und Stärkung außerfamiliärer Generationenbeziehungen:

Generationenpolitik berührt eine Vielzahl gesellschafts- und sozialpolitischer Bereiche. Verschiedene Partnerinnen und Partner, die jeweils einen spezifischen Blick auf die Gegebenheiten und Erfordernisse einer Gesellschaft im demografischen Wandel haben, unterstützen das Sozialministerium im Rahmen von Kooperationen, durch wissenschaftliche Arbeiten oder bei der Durchführung von Veranstaltungen. Eine Liste der gemeinsamen Aktivitäten finden Sie unter dem nachstehendem Link.

Weiterführende Links


Fußleiste