KJA/JSA gestalten, fördern, weiterentwickeln

Zukunftsplan Jugend

Kinder- und Jugend(sozial)arbeit gestalten, fördern und weiterentwickeln

  • Vier Jugendliche sitzen vor einem Laptop

Die Landesregierung und die Partner der Kinder- und Jugendarbeit und der Jugendsozialarbeit haben am 12. März 2013 gemeinsam die Vereinbarung „Zukunftsplan Jugend“ unterzeichnet. Das Vertragswerk gilt für den Zeitraum vom 1. Januar 2013 bis 31. Dezember 2016.

Für die Landesregierung sind die Belange von Kindern und Jugendlichen ein zentrales Politikfeld. Deshalb sollen über den „Zukunftsplan Jugend“ alle Kräfte im Land gebündelt und stärker zusammengeführt werden. Ziel ist es, allen Kindern und Jugendlichen gute Zukunftschancen zu eröffnen, insbesondere auch benachteiligten jungen Menschen. Der „Zukunftsplan Jugend“ dient als Kompass und Messlatte für eine zukunftsorientierte Kinder- und Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit. Er soll regelmäßig an die sich verändernde Lebenswelt der Kinder und Jugendlichen angepasst werden.

In 16 Leitlinien beschreibt der Zukunftsplan das Arbeitsprogramm für eine nachhaltige Kinder- und Jugendpolitik. Grundlage dafür war das Gutachten „Zur Lage und Zukunft der Kinder- und Jugendarbeit in Baden-Württemberg“ unter der Leitung von Prof. Thomas Rauschenbach vom Deutschen Jugendinstitut (Download siehe rechts)

Die Leitlinien der neuen Kinder- und Jugendarbeit beziehen sich auf fünf Aufgabenfelder. Es geht z. B. um

  • die Entwicklung und Umsetzung eines mit der Schule abgestimmten Bildungskonzeptes,
  • die Einrichtung von Bildungsnetzwerken,
  • aber auch um die Förderung neuer Zielgruppen,
  • die Inklusionsarbeit und
  • um Aktionspläne zur Prävention gegen menschenfeindliche und rechtsextremistische Tendenzen, für Toleranz und Gleichberechtigung der Geschlechter.

Außerdem sollen die Beteiligungsformen ausgebaut und Verantwortungsübernahme als Bildungsziel verankert werden. Zum Landesjugendplan soll eine Förderstatistik aufgebaut und die Förderverfahren vereinfacht werden.

Umsetzung

Mit der Umsetzung des „Zukunftsplan Jugend“ wurde bereits begonnen. Zur kontinuierlichen Weiterentwicklung des Zukunftsplans soll zudem jährlich ein Runder Tisch beim Ministerpräsidenten stattfinden. Dort sollen zentrale Themen der Kinder- und Jugendpolitik diskutiert und die Gesamtstrategie des Zukunftsplans reflektiert werden. Die Steuerung des Gesamtprozesses obliegt dem Sozialministerium.

Den aktuellen Zwischenstand bzw. Ergebnisse der Lenkungsgruppe und der fünf thematisch fokussierten Arbeitsgruppen finden Sie auf der Unterseite Umsetzung des Zukunftsplans Jugend.

Verlässliche Finanzierung

Für den „Zukunftsplan Jugend“ werden in den Jahren 2013 bis 2016 insgesamt 10 Millionen Euro zusätzlich aus Landesmitteln für die Jugendarbeit und die Jugendsozialarbeit zur Verfügung gestellt. Für die Regel- und Projektförderung der Kinder- und Jugendarbeit insgesamt jährlich über 16 Millionen Euro.

Aktuelle Förderprogramme

Ausschreibungen sowie weitere Unterlagen zu einem Förderprogramm finden Sie auf der Unterseite Förderaufrufe.


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