Leichte Sprache

Erklärungen zur Corona-Verordnung

Hinweis: 
Diese Erklärungen zur Corona-Verordnung 
sind in leichter Sprache geschrieben. 
So sind sie besser zu lesen. 
Wir schreiben in der männlichen Form. 
Zum Beispiel schreiben wir: Bürger. 
Damit meinen wir Bürger und Bürgerinnen.

Diese Erklärungen können sich ändern. 
Das kommt darauf an, 
wie viele Menschen Corona haben.

Corona ist sehr gefährlich. 
Wir müssen uns und andere Menschen schützen. 
Deshalb gibt es bestimmte Regeln. 
Diese Regeln stehen in der Corona-Verordnung. 
Bei der Corona-Verordnung 
hält sich das Sozial-Ministerium an das Infektions-Schutz-Gesetz. 
Die Corona-Verordnung ist in 4 große Teile aufgeteilt. 
Wir erklären Ihnen die Regeln in der Corona-Verordnung.

Teil 1: Allgemeine Regeln

Diese geänderte Corona-Verordnung gilt 
vom 29. März 2021 bis zum 18. April 2021.

Punkt 1: Warum gibt es die Corona-Verordnung?

Corona ist sehr gefährlich. 
Es ist wichtig, alle Bürger vor Corona zu schützen. 
Durch die Corona-Verordnung 
sollen sich weniger Menschen mit Corona infizieren. 
Ein anderes Wort für infizieren ist: anstecken.

Die Behörden müssen besser herausfinden: 
Wie und wo genau sich Menschen mit Corona infiziert haben. 
Die Behörden sind zum Beispiel die Polizei 
oder das Gesundheits-Amt.

Manche Menschen müssen wegen Corona ins Krankenhaus. 
Es kann sein, 
dass es irgendwann zu wenig Betten in den Krankenhäusern gibt. 
Auch deshalb gibt es die Regeln in dieser Corona-Verordnung. 
An die Regeln müssen sich alle Menschen halten. 
Zum Beispiel dürfen sich weniger Menschen treffen. 
Die Behörden achten auch darauf, 
dass sich alle an die Regeln halten.

Welche Regeln gibt es? 
Das lesen Sie in den nächsten Punkten.

Punkt 2: Die Abstands-Regel

Wegen Corona dürfen Menschen nicht zu nahe zusammen sein. 
Deshalb müssen sie Abstand halten. 
Der Abstand muss 1,50 Meter groß sein. 
Müssen Sie immer Abstand halten? 
Nein. Haben Sie zum Beispiel eine Maske auf? 
Dann müssen Sie den Abstand nicht unbedingt einhalten.

Punkt 3: Das Tragen einer Mund-Nasen-Maske

Bei Auto-Fahrten mit Personen aus verschiedenen Haushalten 
müssen Sie eine Mund-Nasen-Maske tragen.

In diesen Bereichen müssen Sie auch eine Mund-Nasen-Maske tragen:

in allen öffentlichen Verkehrs-Mitteln
Zum Beispiel in:

  • Bussen
  • Bahnen
  • Taxen
  • Flugzeugen

in Warte-Bereichen 
Zum Beispiel:

  • an Bahn-Steigen und Bushaltestellen
  • in Bahnhöfen
  • in Flughäfen

in öffentlichen Einrichtungen 
Zum Beispiel in:

  • Rathäusern
  • Ämtern
  • Volks-Hoch-Schulen

in allen Praxen und Einrichtungen
vom öffentlichen Gesundheits-Dienst.

Zum Beispiel in:

  • Arzt-Praxen
  • Praxen von Therapeuten
  • Zahnarzt-Praxen
  • Krankenhäusern

Wo müssen Sie noch eine Maske tragen?

  • vor den Läden und in den Läden
  • auf den Parkplätzen vor den Läden
  • auf Märkten
  • in Fußgänger-Zonen
  • im Unterricht 
    in Flug-Schulen und Fahr-Schulen 
    und bei den Prüfungen
  • in Räumen, in die viele Menschen kommen. 
    Zum Beispiel: Büros von Ämtern. 
  • in Räumen, in die alle Menschen rein können. 
    Zum Beispiel: in Volks-Hoch-Schulen.
  • in Firmen
  • in allen Schulen. 
  • in der Nachmittags-Betreuung
  • in Horten
  • beim Nachhilfe-Unterricht
  • in allen Beratungs-Stellen
  • bei bestimmten Veranstaltungen

Wer muss keine Mund-Nasen-Maske tragen?

Diese Personen müssen keine Mund-Nasen-Maske tragen: 
Kinder, die jünger als 6 Jahre sind. 
Es gibt Menschen, 
die Probleme mit der Gesundheit haben. 
Diese Probleme können 
durch das Tragen einer Mund-Nasen-Maske schlimmer werden. 
Diese Menschen müssen auch keine Mund-Nasen-Maske tragen. 
Aber sie brauchen ein Attest vom Arzt.

Wenn Sie Sport machen, 
müssen Sie keine Mund-Nasen-Maske tragen.

Müssen Sie überall eine Mund-Nasen-Maske tragen?

Nein. Zum Beispiel:

  • Bei Ihrer Arbeit in Firmen, 
    wenn Sie den Abstand zu Ihren Kollegen einhalten können. 
    Und wenn es keinen Publikums-Verkehr gibt.
  • Beim Arzt und in Krankenhäusern, 
    wenn die Behandlung mit Maske nicht möglich ist.
  • beim Essen.
  • Wenn sich Personen durch einen genauso guten Schutz 
    wie die Maske schützen können. 
    Zum Beispiel durch eine Glas-Scheibe zwischen 2 Personen.
  • beim Sport in bestimmten Einrichtungen. 
    Zum Beispiel in Fitness-Studios.
  • in Kinder-Tages-Stätten 
    und in anderen bestimmten Einrichtungen für Kinder.
    Da müssen Sie nur als Besucher
    eine Maske tragen.

Punkt 4: Hygiene

Es gibt noch andere Regeln außer das Tragen einer Maske 
und die Abstands-Regel. 
Auch diese Regeln sollen verhindern, 
dass sich Menschen mit Corona infizieren. 
Diese Regeln heißen: Hygiene-Regeln.

Die Hygiene-Regeln sind:

  • Passen Sie auf, dass nicht zu viele Menschen zusammen stehen. 
    So kann der Abstand eingehalten werden.
  • Lüften Sie oft die Räume.
  • Machen Sie Oberflächen und Gegenstände oft sauber. 
    Wenn sie oft von Personen berührt werden.
  • Spülen Sie immer Ihr benutztes Besteck und Ihr benutztes Geschirr.
  • Putzen Sie oft 
    die Waschbecken, Toiletten, Duschen und Umkleide-Kabinen.
  • Passen Sie auf, 
    dass Sie immer genug Hand-Wasch-Mittel, Papier-Handtücher 
    und Hand-Desinfektions-Mittel haben.
  • Tauschen Sie Schürzen und andere Dinge aus, 
    wenn sie Personen benutzt haben.

Gibt es Ausnahmen für diese Regeln?

Ja. Wenn es genug anderen Schutz gibt. 
Zum Beispiel eine Glas-Scheibe. 

Punkt 4a Der Corona-Schnelltest

Manchmal brauchen Sie einen Corona-Schnelltest.
Sie können den Test von Test-Personal machen lassen.
Oder Sie machen den Test selbst
und das Test-Personal hilft Ihnen dabei.

Punkt 5: Hygiene-Konzepte

Hygiene-Konzepte sind Pläne. 
In diesen Plänen steht: 
Wie genau die Hygiene-Regeln gut durchgeführt werden können. 
Firmen und Behörden müssen ein Hygiene-Konzept haben. 
Und es zeigen können, 
wenn Sie nach dem Hygiene-Konzept gefragt werden.

Punkt 6: So werden Ihre Daten verarbeitet

Nehmen Sie an einer Veranstaltung teil? 
Wollen Sie ins Kino? 
Wollen Sie Essen gehen? 
Für all diese Dinge und noch mehr 
müssen Sie diese Daten angeben:

  • Ihren Vornamen
  • Ihren Nachnamen
  • Ihre Adresse
  • Ihre Telefon-Nummer
  • Das Datum, an dem Sie zum Beispiel im Kino sind
  • Die Uhrzeit, wann Sie zum Beispiel im Kino sind

Ihre Daten werden nur gespeichert, 
damit sie an das Gesundheits-Amt weitergegeben werden können. 
Zum Beispiel: 
Eine Person hat sich mit Corona infiziert. 
Sie war im gleichen Kino wie Sie. 
Dann muss der Kino-Inhaber 
Ihre Daten an das Gesundheits-Amt weitergeben.

Ihre Daten müssen für 4 Wochen gespeichert bleiben. 
Dann müssen sie gelöscht werden. 
Ihre Daten dürfen nur 
an das Gesundheits-Amt weiter gegeben werden.

Es ist wichtig herauszufinden, 
wie und wo sich eine Person mit Corona infiziert hat. 
Deshalb können die Polizei oder das Gesundheits-Amt 
Ihre Daten verlangen. 
Die Daten dürfen nur genutzt werden, 
um rauszufinden, wo sich Personen mit Corona infiziert haben.

Wollen Sie Ihre Daten nicht angeben? 
Dann dürfen Sie nicht an der Veranstaltung teilnehmen. 
Oder Sie dürfen nicht in das Restaurant. 
Geben Sie Ihre Daten an? 
Dann müssen Ihre Daten richtig sein.

Punkt 7: Zutritts-Verbote und Teilnahme-Verbote

Ein Zutritts-Verbot bedeutet: 
Menschen dürfen zum Beispiel nicht in bestimmte Gebäude. 

Zutritts-Verbote und Teilnahme-Verbote gelten für:

  • Personen, die Kontakt mit einer infizierten Person haben oder hatten. 
    Wenn seit dem letzten Kontakt noch keine 10 Tage her sind.
  • Personen mit Fieber und trockenem Husten
  • Personen ohne Geschmacks-Sinn und ohne Geruchs-Sinn
  • Personen, 
    die keine Maske tragen.

Hinweis: 
Manchmal kann keine Maske getragen werden. 
Dann müssen Sie vor der Teilnahme einen Corona-Test machen. 
Der Test muss negativ sein

Gibt es Ausnahmen von den Verboten?

Ja. Die Verbote gelten nicht: 
Wenn die Teilnahme an einer Veranstaltung 
aus bestimmten Gründen nötig ist. 
Und es genug Schutz für andere Personen gibt.

Punkt 8: Arbeits-Schutz

Arbeit-Geber müssen sich an diese Regeln halten:

  • Die Gefahr für ihre Beschäftigten 
    sich bei ihrer Arbeit mit Corona zu infizieren, 
    muss so klein wie möglich sein.
  • Der Arbeit-Geber muss Beschäftigte 
    über Änderungen bei ihrer Arbeit wegen Corona informieren.
  • Beschäftigte müssen sich bei ihrer Arbeit 
    immer die Hände waschen können. 
    Und sie müssen ihre Hände desinfizieren können. 
    Benutzte Gegenstände müssen Sie oft desinfizieren.
  • Beschäftigte müssen genug Mund-Nasen-Masken haben.

Hat einer der Beschäftigten ein Attest vom Arzt? 
Dann dürfen Arbeit-Geber diesen Beschäftigten 
bei der Arbeit nicht in Kontakt mit vielen Personen kommen lassen. 
Und Sie dürfen ihn nur da arbeiten lassen, 
wo der Abstand eingehalten werden kann. 
Gehören Beschäftigte zur Risiko-Gruppe? 
Und haben sie ein Attest von ihrem Arzt? 
Dann gilt für sie das Gleiche. 

Für Menschen aus der Risiko-Gruppe 
ist Corona oft noch gefährlicher 
als für andere Menschen. 
Zum Beispiel: Wenn sie eine Lungen-Krankheit haben. 
Oder wenn sie Herz-Probleme haben.

Arbeit-Geber dürfen bestimmte Informationen über ihre Beschäftigten 
nur dann speichern und verwenden: 
Wenn die Beschäftigten Ihnen sagen, 
dass sie zur Risiko-Gruppe gehören. 
Die Beschäftigten müssen dem Arbeit-Geber das nicht sagen. 
Der Arbeit-Geber darf mit diesen Informationen nur entscheiden, 
wo er die Beschäftigten gut arbeiten lassen kann. 
Der Arbeit-Geber muss die gespeicherten Informationen löschen, 
wenn sie nicht mehr gebraucht werden. 
Oder eine Woche, nach dem diese Verordnung nicht mehr gültig ist.

Punkt 9: Treffen und private Veranstaltungen

Personen aus Ihrem Haushalt dürfen sich nur
mit Personen aus einem weiteren Haushalt treffen. 
So dass Sie höchstens 2 Haushalte sind. 
Sie dürfen nicht mehr als 5 Personen sein.

Wenn Sie schon 5 Personen in Ihrem Haushalt sind,
dürfen Sie sich mit noch einer Person treffen.
Kinder, die jünger als 15 Jahre sind, 
werden nicht mit gezählt. 
Das gilt auch für die Kinder-Betreuung: 
Wenn die Kinder aus 2 Haushalten kommen. 
Und jünger als 15 Jahre sind. 
Und sich die 2 Haushalte bei der Kinder-Betreuung abwechseln.

Paare, die nicht zusammen leben,
zählen als 1 Haushalt.

Punkt 10: Andere Veranstaltungen

Alle Veranstaltungen sind verboten. 

Gibt es Ausnahmen?
Ja. Profi-Sport-Veranstaltungen dürfen stattfinden. 
Aber ohne Zuschauer.
Noch mehr Ausnahmen lesen Sie auf der nächsten Seite.

Auch diese Veranstaltungen sind zum Beispiel erlaubt:

  • notwendige Vereins-Sitzungen
  • Betriebs-Versammlungen
  • Hochzeiten auf dem Standesamt. 
    An Hochzeiten dürfen nicht mehr als 10 Personen teilnehmen.
    Kinder von den Heiratenden zählen nicht zu den 10 Personen.
  • Ausbildungs-Veranstaltungen
  • Prüfungen und Prüfungs-Vorbereitungen im Ausbildungs-Betrieb.
  • berufliche Fortbildungen
  • Sprach-Kurse und Integrations-Kurse
    Aber nur, wenn die Kurse nicht online stattfinden können. 
  • Die praktische Ausbildung und praktische Prüfungen
    an Fahr-Schulen, Flug-Schulen und Boots-Schulen.
    die theoretische Ausbildung 
    darf nur online stattfinden.
  • Nachhilfe-Unterricht für 5 Schüler und Schülerinnen gleichzeitig

An Veranstaltungen dürfen höchstens 
100 Personen teilnehmen.

Außer es sind schon vorher Teilnehmer-Zahlen festgelegt. 
Wie zum Beispiel bei Hochzeiten auf dem Standesamt.
Die Leiter und Organisatoren der Veranstaltungen 
werden dabei nicht mit gezählt.

Gibt es Veranstaltungen ohne bestimmte Teilnehmer-Zahl?
Ja. zum Beispiel: 

  • Wahl-Veranstaltungen 
  • Einwohner-Versammlungen
  • Tests für das Studium

Sie wollen eine Veranstaltung durchführen? 
Dann müssen Sie zum Beispiel:

  • Sich an die Hygiene-Regeln halten.
  • Ein Hygiene-Konzept schreiben.
  • Die Daten von allen Teilnehmern sammeln und speichern.
  • Ein Zutritts-Verbot und Teilnahme-Verbot einhalten.

Genaue Informationen finden Sie unter: 
Punkt 4 bis Punkt 8 von der Corona-Verordnung.
 

Punkt 10a: Regeln für Wahlen

Auch bei Wahlen gelten natürlich bestimmte Regeln wegen Corona.

Im Wahl-Gebäude müssen Sie eine FFP2 Maske
oder eine medizinische einmal Maske tragen.
Kinder die jünger als 6 Jahre sind,
müssen keine Maske tragen.
Haben Sie ein Attest vom Arzt?
Dann müssen Sie auch keine Maske tragen.
Aber in dem Attest muss stehen,
dass Sie keine Maske tragen können.

Sie müssen ihre Hände desinfizieren,
bevor Sie den Wahl-Raum betreten.
Halten Sie den Abstand zu anderen Personen ein.
Sie müssen Ihre Kontakt-Daten angeben.
Zum Beispiel:

  • Ihren Namen
  • Ihre Adresse
  • Ihre Telefon-Nummer

Aber nur damit herausgefunden werden kann,
ob Sie sich bei der Wahl mit Corona angesteckt haben.

  • Sie dürfen nicht zur Wahl kommen, wenn Sie:
  • Husten haben
  • Schnupfen haben
  • Fieber haben
  • nichts mehr schmecken können
  • mit einer Person Kontakt hatten, die Corona hat
    und seit dem letzten Kontakt noch keine 10 Tage vergangen sind.
  • Sie keine Maske tragen
    und kein Attest vom Arzt haben.
  • Ihre Kontakt-Daten nicht angeben wollen.

Sie dürfen höchstens 15 Minuten lang im Wahl-Raum sein.

Manche Bürger möchten die Wahl aber beobachten.
Das dürfen sie auch.
Jede Wahl soll öffentlich sein.

Punkt 11: Demonstrationen 

Demonstrationen sind erlaubt. 
Egal, wie viele Personen teilnehmen. 
Die Leiter der Demonstrationen müssen auf den Abstand achten. 
Behörden können entscheiden, 
dass die Teilnehmer sich auch noch an andere Regeln halten müssen. 
Tun sie das nicht? 
Dann können die Demonstrationen verboten werden.

Punkt 12: Veranstaltungen von Kirchen

Veranstaltungen von Kirchen sind erlaubt. 
Dazu gehören auch Beerdigungen. 
Die Veranstaltungs-Leiter müssen sich 
an Punkt 4, Punkt 5, Punkt 6 und Punkt 7 von der Corona-Verordnung halten.

Sie wollen an einer Veranstaltung von einer Kirche teilnehmen?
Dann melden Sie sich bitte bei den Veranstaltungs-Leitern an.
Bei mehr als 10 Personen müssen die Veranstaltungs-Leiter
die Veranstaltung spätestens 2 Tage vorher 
bei den Behörden anmelden.
Außer sie haben mit den Behörden
etwas anderes abgesprochen.
Das Singen bei solchen Veranstaltungen
ist in Räumen verboten.

Punkt 13: Welche Betriebe müssen geschlossen bleiben?

Wegen Corona müssen viele Betriebe geschlossen bleiben. 
Zum Beispiel:

  • Freizeit-Parks
  • Theater
  • Kinos.
    Auto-Kinos dürfen offen bleiben
  • Fitness-Studios
  • Tier-Salons und Tier-Friseure
  • Nagel-Studios
  • Tattoo-Studios
  • Hotels und Jugend-Herbergen. 
    Außer bei Übernachtungen für Geschäfts-Reisen.
  • Messen und Ausstellungen
  • Museen
  • Musik-Schulen
  • Tanz-Schulen
  • Restaurants

Gibt es Ausnahmen?

Ja.

Zum Beispiel:

  • Ist Sport im Freien erlaubt.
    20 Kinder gleichzeitig dürfen als Gruppe zusammen Sport machen,
    wenn sie nicht älter als 14 Jahre sind.
    Bei großen Sport-Anlagen
    dürfen mehrere Gruppen gleichzeitig Sport machen.
    Sie dürfen aber die Umkleiden und Duschen nicht benutzen.
  • Online-Angebote sind erlaubt.
  • Und auch Abhol-Angebote sind erlaubt.
  • Es darf auch die Kranken-Gymnastik
    und medizinische Fuß-Pflege gemacht werden.
    Auch Logopädie und andere Therapien dürfen gemacht werden.
  • Betriebs-Kantinen dürfen offen bleiben.
    Betriebs-Kantinen dürfen aber nur
    Getränke und Essen zum Mitnehmen verkaufen.
     Restaurants dürfen Essen zum Mitnehmen verkaufen.
  • Liefer-Dienste dürfen offen bleiben.

Wichtiger Hinweis zu Läden

In Läden darf nur eine bestimmte Zahl von Kunden rein. 
Wie viele? 
Das kommt darauf an, 
wie groß der Laden ist.

Punkt 14: Regeln für 
bestimmte Betriebe und Einrichtungen

Bestimmte Betriebe und Einrichtungen müssen sich 
an Punkt 4, Punkt 5, Punkt 6, Punkt 7 und Punkt 8 
von der Corona-Verordnung halten. 
Solche Betriebe und Einrichtungen sind zum Beispiel:

  • Hoch-Schulen
  • Musik-Schulen
  • Kunst-Schulen
  • Sonnen-Studios
  • Fitness-Studios
  • Museen
  • Zoos
  • Nagel-Studios
  • Tattoo-Studios

Hinweise:
Bei manchen dieser Betriebe ist es nicht immer möglich, 
eine Mund-Nasen-Maske zu tragen.
Dann müssen Sie am Tag des Besuchs einen Corona-Schnelltest machen.
Wenn der Text negativ ist,
dürfen Sie in das Gebäude.

Bei manchen Betrieben müssen Sie vorher einen Termin buchen.

Punkt 13a: Hinweise für geöffnete Läden und Betriebe

Manche Läden und Betriebe dürfen geöffnet bleiben.
Aber in vielen Läden dürfen Sie nur einkaufen, 
wenn sie vorher einen Termin bekommen.
Sie dürfen dann auch nur eine bestimmte Zeit
im Laden bleiben.
Die Beschäftigten in den Läden
müssen die Daten von den Besuchern aufschreiben.
Dabei müssen sie sich an Punkt 6
von der Corona-Verordnung halten. 

In manchen Läden brauchen Sie keinen Termin.
Und Ihre Daten werden auch nicht aufgeschrieben. 
Diese Läden sind zum Beispiel: 

  • Alle Geschäfte, die Lebensmittel verkaufen.
  • Wochenmärkte
  • Apotheken und Drogerien
  • Tankstellen
  • Poststellen und Paketdienste 
  • Banken
  • Geschäfte für Tiernahrung
  • Auto-Werkstätten 
  • Handwerker-Betriebe 
  • Bau-Märkte
  • Gärtnereien
  • Blumen-Läden
  • Garten-Center
  • Läden für Zeitungen und Zeitschriften
  • Ausgabe-Stellen von der Tafel

Wichtiger Hinweis 
In die Läden darf nur eine bestimmte Zahl von Kunden rein. 
Wie viele? 
Das kommt darauf an, 
wie groß der Laden ist.
Bei vielen Läden, 
in denen Sie einen Termin brauchen,
können Sie etwas bestellen und dann abholen.

Punkt 14: Regeln für 
bestimmte Betriebe und Einrichtungen

Bestimmte Betriebe und Einrichtungen müssen sich 
an Punkt 4, Punkt 4a, Punkt 5, Punkt 6, Punkt 7 und Punkt 8 
von der Corona-Verordnung halten. 
Sie müssen auch regelmäßige Tests 
für die Beschäftigten planen.
Solche Betriebe und Einrichtungen sind zum Beispiel:

  • Hoch-Schulen
  • Musik-Schulen
  • Kunst-Schulen
  • Sonnen-Studios
  • Fitness-Studios
  • Museen
  • Zoos
  • Nagel-Studios
  • Tattoo-Studios
  • Kinos und Auto-Kinos

Hinweise: Bei manchen dieser Betriebe ist es nicht immer möglich, 
eine Mund-Nasen-Maske zu tragen. 
Dann müssen Sie am Tag des Besuchs 
einen Corona-Schnelltest machen. 
Wenn der Test negativ ist, 
dürfen Sie in das Gebäude. 
Bei bestimmten Behandlungen brauchen Sie 
keinen Corona-Schnelltest, 
wenn Sie keine Maske tragen können. 
Solche Behandlungen sind zum Beispiel:

  • Ergotherapie
  • Krankengymnastik
  • Logopädie
  • medizinische Fußpflege

Bei manchen Betrieben müssen Sie vorher einen Termin buchen.
 

Punkt 14a: Regeln für besondere Betriebe

Manche Betriebe verarbeiten Fleisch.
Solche Betriebe sind zum Beispiel Schlacht-Betriebe. 
Für diese Betriebe gilt: 

Haben sie mehr als 30 Beschäftigte?
Und arbeiten diese Beschäftigten im Schlacht-Bereich?
Dann müssen die Beschäftigten einen Corona-Schnelltest machen.
Sonst dürfen sie nicht in dem Betrieb anfangen.

Arbeiten mehr als 100 Beschäftigte im Schlacht-Bereich?
Dann müssen die Beschäftigten
jede Woche einen Corona-Test machen.

Auch die Beschäftigten von landwirtschaftlichen Betrieben
müssen einen Corona-Schnelltest machen.
Sonst dürfen sie nicht in dem Betrieb anfangen.
Das gilt auch für Betriebe
mit mehr als 10 Saison-Arbeitern.
Saison ist Französisch.
Und man spricht es so aus: Säso.
Saison-Arbeit bedeutet:
Die Mitarbeiter arbeiten nur eine bestimmte Zeit.
Spargel-Stecher sind zum Beispiel oft Saison-Arbeiter.
Sie arbeiten nur in der Spargel-Zeit in einem Betrieb.

Der Arbeit-Geber muss die Corona-Tests
organisieren und bezahlen.
Die Betriebe müssen sich
an Punkt 4a und Punkt 5 von der Corona-Verordnung halten.
Das bedeutet:
Sie müssen zum Beispiel ein Hygiene-Konzept schreiben.

Die Beschäftigten von den landwirtschaftlichen Betrieben
müssen auf Gängen und draußen
keine Mund-Nasen-Maske tragen.

Die Arbeit-Geber müssen dem Gesundheits-Amt
ihre Hygiene-Konzepte zeigen.
Ist bei den Hygiene-Konzepten etwas falsch?
Dann müssen die Arbeit-Geber das ändern.

Es kann sein, 
dass die Beschäftigten von den Betrieben
nicht immer getestet werden müssen.
Das entscheidet das Gesundheits-Amt

Der Arbeit-Geber muss sich an Punkt 6
von der Corona-Verordnung halten.
Das bedeutet:
Er muss die Daten von den Beschäftigten
und von den Besuchern aufschreiben.
Arbeit-Geber von landwirtschaftlichen Betrieben müssen nur 
die Daten von Beschäftigten aufschreiben.

Die Betriebe müssen sich
an Punkt 7 von der Corona-Verordnung halten.
Das Zutritts-Verbot gilt auch für Personen, 
die keine Corona-Tests machen wollen.

Beim Arbeits-Schutz müssen sich die Betriebe
an Punkt 8 von der Corona-Verordnung halten.
Außerdem muss der Arbeit-Geber:

  • den Beschäftigten erklären, 
    wie sie mit Corona um gehen müssen. 
    Und wie sich ihre Arbeit durch Corona ändert. 
    Der Arbeit-Geber muss das so erklären,  
    dass die Beschäftigten es verstehen.
  • Der Arbeit-Geber muss die Beschäftigten 
    vor Beginn ihrer Arbeit über Corona aufklären. 
    Danach mindestens alle 3 Monate und bei Veränderungen. 
    Der Arbeit-Geber muss den Beschäftigten  
    Schutz-Ausrüstung geben. 
    Und er muss ihnen erklären, 
    wie sie mit der Schutz-Ausrüstung umgehen müssen.

Punkt 14b: Regeln für Schulen und Kindergärten.

Viele Schulen bleiben geschlossen. 
Auch viele Kindergärten bleiben zu. 

Aber nicht alle Schulen und Kinder-Gärten bleiben zu. 
Manche Schulen gehören zu Heimen. 
Diese Heime sind das ganze Jahr offen. 
Die Schulen von solchen Heimen dürfen offen bleiben. 
Auch Schulen und Kinder-Gärten für Schüler mit Behinderung 
bleiben offen. 
Manche Internate haben das ganze Jahr offen.
Auch die Schulen von diesen Internaten bleiben offen. 

Auch der Sport-Unterricht ist verboten. 
Aber manche Schüler machen in Sport eine Prüfung. 
Diese Schüler dürfen am Sport-Unterricht teilnehmen. 
Aber nur, wenn sie den Abstand einhalten können. 
Das sind nur ein paar Beispiele. 
Es gibt noch mehr Ausnahmen. 

Schüler ab Klasse 5 haben Online-Unterricht. 
Schüler von Klasse 1 bis Klasse 4 bekommen Lern-Material 
von ihren Lehrern. 
Diese Schüler haben wieder persönlichen Unterricht:

  • Haupt-Schüler, die in diesem Schuljahr  
    ihre Abschluss-Prüfungen machen
  • Real-Schüler, die in diesem Schuljahr 
    ihre Abschluss-Prüfungen machen.
  • Berufs-Schüler, die in diesem Schuljahr 
    ihre Abschluss-Prüfungen machen.
  • Schüler von Klasse 1 bis 4. 

Das sind nur ein paar Beispiele. 
Es gibt noch mehr Schüler, 
die wieder persönlichen Unterricht haben.

Der Unterricht soll abwechselnd online 
oder mit Lern-Material von den Lehrern 
und persönlich stattfinden. 
Die Klassen beim persönlichen Unterricht 
in den Grundschulen sollen kleiner sein. 
Schüler, die persönlichen Unterricht haben, 
dürfen nach dem Unterricht in den Hort gehen. 
Sie dürfen auch in die Nachmittags-Betreuung gehen. 
Mit ihren Klassen-Kameraden dürfen die Schüler 
Spaziergänge und Ausflüge machen. 

Manche Schüler können nicht 
von Zuhause aus am Unterricht teilnehmen, 
weil das für sie zu schwierig ist. 
Für diese Schüler kann es extra Lern-Angebote geben. 

Regeln für gemeinsames Essen
Haben die Schüler persönlichen Unterricht?
Dann dürfen sie und die Mitarbeiter zusammen essen.
Aber nur, wenn sie den Abstand einhalten können.

Die Not-Betreuung
Manchmal können die Kinder nicht Zuhause betreut werden, 
wenn die Schulen und Kindergärten zu sind. 
Oder wenn sie keinen persönlichen Unterricht haben. 
Deshalb gibt es eine Not-Betreuung. 

Die Not-Betreuung ist für bestimmte Schüler. 
In die Not-Betreuung können zum Beispiel:

  • Kinder, bei denen beide Eltern arbeiten.
  • Kinder, denen es zuhause nicht gut geht.
  • Kinder, die nur noch Mutter oder Vater haben. 

Auch in der Not-Betreuung dürfen die Kinder 
und die Mitarbeiter zusammen essen.
Aber nur, wenn sie den Abstand einhalten können. 

Wann dürfen die Kinder nicht in die Not-Betreuung kommen?
Die Kinder dürfen nicht in die Not-Betreuung kommen:

  • Wenn sie Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatten. 
    Und seit dem Kontakt noch keine 14 Tage vorbei sind.
  • Wenn sie in den letzten 10 Tagen in einem Risiko-Gebiet waren. 
    Das bedeutet: Sie waren in einem Gebiet, 
    in dem sich viele Menschen mit Corona angesteckt haben.
  • Wenn sie Husten, Halsschmerzen, Schnupfen oder Fieber haben.

Sind die Schüler 18 Jahre oder älter?
Dann können sie selbst entscheiden, 
ob sie am Unterricht von Zuhause aus 
oder am persönlichen Unterricht teilnehmen wollen.
Bei Schülern, die jünger als 18 Jahre sind, 
entscheiden das die Eltern. 
Sie können die Entscheidung zum Ende eines Halbjahres ändern. 
Die Lehrer können aber verlangen, 
dass die Schüler bei Tests am persönlichen Unterricht teilnehmen.

Manche Partner der Schule dürfen in die Schule kommen. 
Zum Beispiel: 
Musik-Lehrer, die keine Lehrer an der Schule sind. 
Sie unterstützen die Lehrer an der Schule 
und unterrichten die Schüler auch. 
Diese Lehrer dürfen wieder in die Schulen kommen. 
Aber nur, wenn die Regeln für Schulen eingehalten werden. 

Punkt 14c: Einschränkungen in Krankenhäusern und Altenheimen
Für einen Besuch im Krankenhaus oder Altenheim 
müssen Sie eine FFP2-Maske tragen. 
Und Sie müssen einen Corona-Schnelltest machen. 
Der Test darf nicht älter als 2 Tage sein. 
Der Corona-Test muss negativ sein. 
Kinder bis 14 Jahre 
dürfen eine Mund-Nasen-Maske aus Stoff benutzen 
Dasselbe gilt bei Besuchen von anderen Pflege-Einrichtungen. 
Zum Beispiel ein Pflege-Heim. 
Das Pflege-Personal muss eine FFP2-Maske tragen. 
Und muss sich 3 Mal in der Woche auf Corona testen lassen.
Das Personal von ambulanten Pflege-Diensten 
muss sich 2 Mal in der Woche auf Corona testen lassen. 
Ambulant bedeutet: 
Das Personal vom Pflege-Dienst kommt zu den Menschen nach Hause. 
Nicht alle müssen einen Corona-Test machen, 
bevor sie in die Einrichtungen gehen. 
Es gibt Ausnahmen. 
Zum Beispiel Rettungs-Kräfte. 
Rettungs-Kräfte sind zum Beispiel: 
Polizei oder Feuerwehr.

Teil 2 Besondere Regeln

Punkt 15: Grundsatz über besondere Regeln

Es gibt besondere Regeln. 
Zum Beispiel die Punkte 16 bis 18. 
In diesen Regeln kann es Ausnahmen zu den Regeln in Teil 1 geben. 
Wenn es solche Ausnahmen gibt, 
gelten diese Ausnahmen.

Punkt 16: Zuständigkeit für bestimmte Entscheidungen

Verschiedene Ministerien dürfen zum Schutz vor Corona 
Regeln für verschiedene Einrichtungen festlegen.

Das Kultus-Ministerium 
ist zum Beispiel für diese Einrichtungen zuständig:

  • Schulen
  • Kindergärten
  • Horte
  • Nachmittags-Betreuung
  • bestimmte Veranstaltungen

Das Wissenschafts-Ministerium 
ist zum Beispiel für diese Einrichtungen zu ständig:

  • Hoch-Schulen
  • Bibliotheken
  • Kinos

Das Sozial-Ministerium
ist zum Beispiel für diese Einrichtungen zuständig:

  • Krankenhäuser
  • Werkstätten für Menschen mit Behinderung 
    und Wohnheime für Menschen mit Behinderung
  • Obdachlosen-Unterkünfte

Das Innen-Ministerium 
ist für Unterkünfte für Flüchtlinge zuständig.

Das Kultus-Ministerium und das Sozial-Ministerium 
sind zum Beispiel für diese Einrichtungen zuständig:

  • Fitness-Studios
  • Schwimm-Bäder und Saunen
  • Musik-Schulen

Das Verkehrs-Ministerium 
ist für alles zuständig, was mit Verkehr zu tun hat. 
Zum Beispiel:

  • Bus 
  • Bahn
  • Prüfungen bei der Fahr-Schule

Das Wirtschafts-Ministerium und das Sozial-Ministerium
sind zum Beispiel für diese Einrichtungen zuständig:

  • Hotels
  • Jugend-Herbergen
  • Messen und Ausstellungen

Das Sozial-Ministerium ist noch für mehr zuständig. 
Nämlich für alles, 
was nicht in dieser Corona-Verordnung steht.

Punkt 17: Andere Regeln vom Sozial-Ministerium

Das Sozial-Ministerium darf noch andere Regeln festlegen, 
um das Ausbreiten von Corona zu verhindern. 
Zum Beispiel die Quarantäne von Menschen. 
Quarantäne bedeutet: 
Menschen sind alleine in einem Raum. 
Oder in einem Haus. 
Zum Beispiel: Wenn sie Corona haben. 
Die Quarantäne gilt zum Beispiel:

  • Für Menschen, die aus einem anderen Land 
    nach Deutschland einreisen.
  • Für kranke Menschen.

Das Sozial-Ministerium darf auch Berufs-Verbote erteilen. 
Zum Beispiel für Personen, 
die nicht in Baden-Württemberg wohnen. 
Aber dort arbeiten.
Das Sozial-Ministerium darf Menschen auch dazu verpflichten
ein Zeugnis von einem Arzt vorzulegen.
Wenn sie nach Baden-Württemberg einreisen.

Das Sozial-Ministerium darf Menschen dazu verpflichten, 
sich von medizinischem Personal auf Corona testen zu lassen. 
Zum Beispiel:Menschen, die sich selbst auf Corona getestet haben
und deren Test positiv war 
oder Haushalts-Angehörige von Menschen, 
die Kontakt zu einer positiv getesteten Person hatten
 

Teil 3 Das Verarbeiten von Daten

Punkt 18: Verarbeiten von Daten

Das Sozial-Ministerium darf regeln, 
wie die Gesundheits-Behörden und die Polizei 
persönliche Daten verarbeiten. 
Aber nur für den Infektions-Schutz. 
Zum Beispiel:

  • Um die Polizisten zu schützen.
  • Um notwendige Maßnahmen zum Schutz vor Corona durchzuführen.
  • Um Straf-Taten beim Infektions-Schutz-Gesetz rauszufinden.

Punkt 19: Was passiert, 
wenn Sie sich nicht an die Regeln halten?

Halten Sie sich nicht an die Regeln in dieser Corona-Verordnung? 
Dann ist das eine Ordnungs-Widrigkeit. 
Eine Ordnungs-Widrigkeit ist strafbar. 
Zum Beispiel müssen Sie dann Strafe zahlen.

Teil 4 Schluss-Vorschriften

Punkt 20: Andere Regeln

Behörden dürfen auch andere Regeln 
zum Schutz vor Corona festlegen. 
Auch, wenn sie nicht in der Corona-Verordnung stehen. 
Bei bestimmten Gründen können die Behörden 
Ausnahmen von den Regeln in der Corona-Verordnung machen. 
Das Sozial-Ministerium kann den Behörden 
noch andere Regeln geben. 
Wenn Corona in einem bestimmten Landkreis sehr stark ist.

Das Gesundheitsamt in jedem Landkreis prüft, 
wie hoch der Inzidenz-Wert ist.
Inzidenz-Wert bedeutet:
Wie viele Menschen von 100.000
sich in einer Anzahl von bestimmten Tagen
mit Corona angesteckt haben.

Haben sich 5 Tage hintereinander
weniger als 50 Menschen mit Corona angesteckt?

Dann gelten diese Regeln:

  • Läden und Märkte dürfen wieder öffnen.
    die Läden und Märkte müssen sich dann nicht mehr
    an Punkt 13 a von der Corona-Verordnung halten.
  • Museen und Botanische Gärten 
    dürfen wieder öffnen.  
    Museen und Botanische Gärten 
    müssen sich dann nicht mehr
    an Punkt 13 a von der Corona-Verordnung halten.
  • 10 Personen dürfen draußen zusammen Sport machen, 
    wenn es dabei nicht viele Berührungen gibt. 
  •  Musik-Schulen und Kunst-Schulen 
    dürfen wieder öffnen. 
    Für den Einzel-Unterricht 
    und für Gruppen mit höchstens 5 Kindern bis 14 Jahren.

Haben sich 3 Tage hintereinander 
mehr als 50 Menschen mit Corona angesteckt?

Dann gelten diese Regeln nicht mehr. 
Die Regeln werden wieder strenger. 

Haben sich 5 Tage hintereinander weniger als 35 Menschen
mit Corona angesteckt?

Dann dürfen sich 10 Personen
aus höchstens 3 Haushalten treffen.
Kinder, die jünger als 15 Jahre sind, 
werden nicht mit gezählt.

Haben sich 3 Tage hintereinander
mehr als 35 Menschen mit Corona angesteckt?

Dann gilt diese Regel nicht mehr.

Haben sich 3 Tage hintereinander mehr als 100 Menschen
mit Corona angesteckt?

Dann gelten diese Regeln:

  • Es darf sich nur noch ein Haushalt 
    mit einer weiteren Person treffen. 
    Kinder, die jünger als 15 Jahre sind, 
    werden dabei nicht mit gezählt.
  • Museen und Botanische Gärten müssen schließen.
  • Zusammen Sport zu machen ist verboten. 
    Außer Sie sind ein Haushalt und eine weitere Person.
  • Alle Läden und Märkte müssen schließen.
    Sie dürfen auch keine Termine mehr vergeben.
  • Nur noch medizinische Praxen dürfen offen bleiben.
    Zum Beispiel für:
  • Ergotherapie
  • Logopädie
  • Krankengymnastik
  • Musik-Schulen, Kunst-Schulen und Jugend-Kunst-Schulen 
    dürfen nur Online-Unterricht anbieten.

Helfen die Regeln nicht gegen Corona?
Dann dürfen Sie ihre Wohnung
von 21:00 Uhr abends bis 05:00 Uhr am nächsten Morgen
nicht mehr verlassen.

Gibt es Ausnahmen?

Ja. Sie dürfen dann Ihre Wohnung
zum Beispiel aus diesen Gründen verlassen:

  • Arbeit
  • Besuch von Ehe-Mann oder Ehe-Frau
    oder Besuch von der festen Freundin
    oder dem festen Freund. 
  • Arzt-Besuche

Haben sich 5 Tage hintereinander weniger als 100 Menschen
mit Corona angesteckt?

Dann gelten wieder lockere Regeln.

Stecken sich zu viele Menschen mit Corona an?
Dann nennt das Gesundheits-Amt die Inzidenz-Zahlen. 
Wenn die Zahlen zu hoch sind
gelten die strengeren Regeln 2 Werktage später.
Werktage sind Montag bis Freitag. 

Stecken sich weniger Menschen mit Corona an?
Dann nennt das Gesundheits-Amt die Inzidenz-Zahlen. 
Wenn die Zahlen niedriger sind,
gelten die gelockerten Regeln einen Werktag später.

Alkohol-Verbot
Auf öffentlichen Plätzen darf kein Alkohol
verkauft oder getrunken werden. 
Öffentliche Plätze sind zum Beispiel:

  • Markt-Plätze
  • Fußgänger-Zonen
  • Bahnhöfe

Das gilt auch für Einrichtungen.
Zum Beispiel für Ämter.
 

Punkt 21: Wie lange gilt die Corona-Verordnung?

Die Corona-Verordnung gilt bis zum 18. April 2021.

Wer hat diese Übersetzung gemacht? 

Diese Übersetzung ist von capito Stuttgart 
von der 1a Zugang Beratungsgesellschaft.