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Informationen zur Corona-Impfung

Die folgenden Informationen sind auch auf der Informationsseite www.impfen-bw.de veröffentlicht. Bei einer Aktualisierung ist es möglich, dass sich die Informationen für kurze Zeit unterscheiden. Bitte achten Sie daher auf den letzten Stand der Bearbeitung, der am jeweiligen Seitenanfang angegeben ist.

Stand: 30.07.2021

Der Weg zu einer Impfung gegen Corona ist so einfach wie noch nie: In vielen Impfzentren gibt es die Möglichkeit, während der Öffnungszeiten vorbei zukommen und ohne Termin eine Impfung zu erhalten, in vielen Kommunen gibt es Vor-Ort-Impfaktionen an öffentlichen Orten und Einrichtungen, die für jeden offen stehen.

Eine Übersicht über diese Impfmöglichkeiten sowie viele Informationen rund um das Thema Impfen finden Sie auf der Website der Impfkampagne des Landes Baden-Württemberg „dranbleibenBW“.

Informationen zur STIKO-Empfehlung bzgl. Impfstoff-Kombination

Durch die Änderung der STIKO-Empfehlung vom 1. Juli 2021 können Menschen, die bereits eine erste Dosis Astrazeneca erhalten haben, künftig unabhängig vom Alter als zweite Impfdosis einen mRNA-Impfstoff wie Biontech oder Moderna erhalten. 

Die STIKO begründet dies mit der Bedeutung eines vollständigen Impfschutzes gegenüber der schnellen Ausbreitung der ansteckenderen Delta-Variante in Deutschland. Darüber hinaus zeigen aktuelle Studienergebnisse, dass ein heterologes Impfschema (Erstimpfung AstraZeneca; Zweitimpfung mRNA) bei gleichzeitig guter Verträglichkeit eine stärkere Immunantwort bewirkt und somit einer homologen Impfserie mit zwei Impfungen des Impfstoffs von AstraZeneca überlegen ist. 

Seit dem 3. Juli 2021 wird Personen, die bereits eine Erstimpfung mit dem Impfstoff von AstraZeneca erhalten haben und die zu ihrem gebuchten Zweitimpftermin mit AstraZeneca in das jeweilige Impfzentrum kommen, eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff angeboten. Außerdem wird jeder volljährigen impfwilligen Person, die sich ab Juli 2021 mit dem Impfstoff von AstraZeneca erstmalig impfen lässt, in einem Abstand von mindestens vier Wochen eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff angeboten. 

Für Menschen, die ihre Erstimpfung mit AstraZeneca oder einem mRNA-Impfstoff bereits erhalten haben und deren Zweitimpftermin in der Zeit ab dem 19. Juli und später liegt, möchte das Land die Möglichkeit bieten, diesen Zweitimpftermin vorzuziehen. 

Bedingung ist, dass der von der STIKO empfohlene Impfabstand eingehalten ist. Bereits gebuchte Impftermine haben im Zweifel Vorrang. Da die Situation und Organisation in den einzelnen Impfzentren teilweise sehr unterschiedlich ist, wurden vor Ort angepasste Lösungen gefunden und auf den jeweiligen Homepages der Impfzentren,  der Landratsämter oder Städte sowie in der lokalen Presse veröffentlicht. Eine diesbezügliche Nachfrage bei der zentralen Terminvergabe erübrigt sich dadurch. Informationen erfolgen ausschließlich über die Informationskanäle vor Ort. 

Mittlerweile wurde das Terminbuchungstool der kv.digital angepasst. So können nun Bürgerinnen und Bürger Impftermine mit den verkürzten Impfabständen sowie die heterologe Impfung unkompliziert online buchen. Ebenso werden in den Impfzentren auch verschiedene Impfaktionen angeboten, die ohne vorherige Terminvereinbarung möglich sind. 

Da die Situation wie Öffnungszeiten, bereits vergebene Termine und freie Terminslots sich zwischen den einzelnen Impfzentren teils deutlich unterscheiden, informieren die Impfzentren über die jeweils vor Ort gültigen Regelungen auf den jeweiligen Homepages, in den Sozialen Medien und der lokalen Presse .

Ebenso können sich die Bürgerinnen und Bürger über spontane Impfaktionen auf der Website der Impfkampagne „dranbleibenBW“ informieren. 

Die Änderungen im Überblick:

  • Bereits seit Samstag (3. Juli) erhalten Menschen, die zur gebuchten Zweitimpfung mit AstraZeneca in die Impfzentren kommen, in der Regel eine Zweitimpfung mit einem mRNA-Impfstoff. 
  • Wer ab Juli seine Erstimpfung wahrnimmt, kann von den verkürzten Impfabständen profitieren 
  • Menschen, die bereits eine Erstimpfung mit AstraZeneca oder einem mRNA-Impfstoff hatten und deren Zweitimpftermin in der Zeit ab dem 19. Juli liegt, wird angeboten, den Zweitimpftermin vorzuziehen, sofern der vorgegebene Impfabstand eingehalten ist. 

Wird eine Zweitimpfung mit AstraZeneca gewünscht, beträgt der Impfabstand 9-12 Wochen. Beim Impfstoff von Biontech/Pfizer kann die Zweitimpfung nach mindestens drei Wochen stattfinden, beim Impfstoff von Moderna nach mindestens vier Wochen.

Dabei besteht grundsätzlich auch die Möglichkeit, den vorgezogenen Zweitimpftermin in dem Impfzentrum wahrzunehmen, das dem eigenen Wohnort am nächsten liegt. Die Möglichkeiten, den Zweitermin vorzuziehen, sind dabei regional unterschiedlich. Die Zentren informieren über die jeweiligen Möglichkeiten dezentral vor Ort.

Weitere Informationen: Baden-Württemberg ermöglicht Impfen mit verkürzten Abständen

Aufhebung der Impfpriorisierung in Impfzentren ab 7. Juni

Seit dem 7. Juni 2021 können alle erwachsenen Personen unabhängig von Alter, Vorerkrankungen und Beruf ohne weitere Voraussetzungen einen Impftermin in einem Impfzentrum vereinbaren.

Kinder und Jugendliche, die unter die von der STIKO genannten Bedingungen fallen (Vorerkrankungen, etc.), können in Baden-Württemberg in den Impfzentren und Arztpraxen geimpft werden. Für Kinder und Jugendliche, die gesund sind und keine Vorerkrankungen haben, ist eine Impfung nach den Empfehlungen der STIKO grundsätzlich ebenfalls möglich. Voraussetzung dafür ist allerdings immer eine sorgfältige Risiko-Nutzen-Analyse und ein ausführliches ärztliches Aufklärungsgespräch. Die endgültige Entscheidung, ob im konkreten Einzelfall eine Impfung zu empfehlen ist und damit vorgenommen wird, liegt immer beim impfenden Arzt. Die Impf-Ärzte, etwa in den Impfzentren, sind dabei nicht an Weisungen gebunden, denn sie tragen die medizinische Verantwortung für die Impfung.

Die Impfung von gesunden Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren wird von Seiten des Sozialministeriums nicht explizit empfohlen, ist jedoch nach ärztlicher Aufklärung und bei individuellem Wunsch und Risikoakzeptanz des Kindes/Jugendlichen bzw. der Sorgeberechtigten in Baden-Württemberg sowohl in den Impfzentren als auch bei den Hausärzten möglich.

Mittlerweile bieten die Impfzentren extra Impfaktionen für Kinder und Jugendliche von 12 bis 17 Jahren und deren Eltern an. Einen Überblick über diese Aktionen erhalten Sie auf der Website der Impfkampagne „dranbleibenBW“.

Hausärztinnen und Hausärzte impfen bereits seit 17. Mai außerhalb der gesetzlichen Priorisierung. Weil sie ihre Patientinnen und Patienten am besten kennen, können sie am besten entscheiden, wer zuerst eine Impfung braucht, und impfen innerhalb ihres Patientenstamms die besonders gefährdeten Menschen zuerst.

Ein Ende der Priorisierung bedeutet nicht, dass jede und jeder direkt einen Termin buchen kann. Aufgrund der mangelnden Impfstoffverfügbarkeit kann dies derzeit nicht gewährleistet werden. Unser Ziel ist es, im Verlauf des Sommers jedem Erwachsenen und allen Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren, die selbst und deren Eltern das möchten, ein Impfangebot machen zu können.

Weitere wichtige Informationen zur Corona-Impfung finden Sie unter:

FAQ: Die wichtigsten Fragen und Antworten zur Corona-Impfung und den Impfzentren in Baden-Württemberg