Bewerbung

Bewerbungsverfahren im Rahmen der Landarztquote

Studentin sitzt mit Laptop an Schreibtisch

Mit dem Landarztgesetz hat das Land Baden-Württemberg den nächsten wichtigen Schritt getan, um das hausärztliche Versorgungsniveau verbessern und die medizinische Versorgung in Baden-Württemberg flächendeckend zu sichern. 

Das „Gesetz zur Unterstützung der Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung in Bereichen des öffentlichen Bedarfs in Baden-Württemberg“ (Landarztgesetz) ist im Februar 2021 in Kraft getreten. Es gibt vor, dass Studienplätze an Bewerberinnen oder Bewerber vergeben werden, die sich verpflichten, nach Abschluss des Studiums und der fachärztlichen Weiterbildung mindestens zehn Jahre als Hausärztinnen und Hausärzte in einem unterversorgten oder von einer Unterversorgung bedrohten Gebiet tätig zu sein. Beim Auswahlverfahren wird daher ein besonderes Augenmerk auf die persönliche Eignung der Bewerberinnen und Bewerber gelegt.

Diese langfristige Strategie ist neben den Förderprogrammen „Landärzte“ und „Kommunale Gesundheitskonferenzen“ und anderen Maßnahmen nun ein weiterer Baustein zur Sicherung und Stärkung der ambulanten ärztlichen Versorgung in Baden-Württemberg.

Die Verordnung der Landesregierung und des Sozialministeriums zur Durchführung des Landarztgesetzes Baden-Württemberg (Landarztgesetz-Durchführungsverordnung) ist am 21. April 2021 in Kraft getreten.

Bewerbungsverfahren

Bewerbungsfrist: 7. Mai 2021

Ihre elektronische Bewerbung muss über das Bewerbungsportal bis zum 7. Mai 2021 bei der zuständigen Stelle (Regierungspräsidium Stuttgart - Landesgesundheitsamt) eingegangen sein (Ausschlussfrist).

  • Elektronische Bewerbung über das Bewerberportal erstellen und absenden
    Hinweis: Im Rahmen der Bewerbung müssen Sie Ihre Bewerberidentifikationsnummer im DoSV der Stiftung für Hochschulzulassung (Bewerber-ID (BID)) angeben, damit Ihre Bewerbung im Falle des Erfolges für den Erlass des Zulassungsbescheides im Zentralen Vergabeverfahren durch die Stiftung für Hochschulzulassung an diese weitergeleitet werden kann. Um diese zu erhalten, registrieren Sie sich bitte unter https://www.hochschulstart.de, dem Bewerbungsportal der Stiftung für Hochschulzulassung.

    Erforderliche Nachweise beifügen
    Im elektronischen Bewerbungsverfahren sind von Ihnen erforderliche Nachweise (Zeugnisse, Urkunden, Bestätigungen etc.) beizufügen.
    Bitte beachten Sie die geforderte Dokumentenform.
    Es werden keine Unterlagen nachgefordert. Die zuständige Stelle ist nicht verpflichtet, den Sachverhalt von Amts wegen zu ermitteln.
     
  • Erhalt der Eingangsbestätigung
    Über die in Ihrem Benutzerkonto hinterlegte E-Mail-Adresse wird jegliche Korrespondenz im Rahmen des Auswahlverfahrens stattfinden. Ein regelmäßiger Abruf muss daher sichergestellt sein und liegt in Ihrer Verantwortung. Nach Eingang Ihrer schriftlichen Bewerbung erhalten Sie eine Eingangsbestätigung per Email.

Welche Nachweise müssen vorgelegt werden?

Bitte beachten Sie die geforderte Dokumentenform.

Es werden keine Unterlagen nachgefordert. Die zuständige Stelle ist nicht verpflichtet, den Sachverhalt von Amts wegen zu ermitteln.   

Die Bewerbung muss neben den Angaben zur Person der Bewerberin oder des Bewerbers folgende Unterlagen enthalten: 

  1. Kopie der für den Studiengang Humanmedizin berechtigenden Hochschulzugangsberechtigung,
  2. tabellarischer Lebenslauf einschließlich eines Anschreibens mit Darstellung der persönlichen Beweggründe für die Bewerbung im Rahmen der Vorabquote sowie Reihung der Studienorte, auf die sich die Bewerbung bezieht, 
  3. Kopie des Personalausweises oder Reisepasses und
  4. Mitteilung, ob der Prüfungsanspruch im Studiengang der Humanmedizin verloren wurde.

Die Bewerbung kann folgende Nachweise zu Auswahlkriterien, die im Rahmen der ersten Auswahlstufe berücksichtigt werden, enthalten: 

  1. Nachweis über das Ergebnis eines von der zuständigen Stelle festgelegten strukturierten fachspezifischen Studieneignungstests (zum Beispiel TMS), das erkennen lässt, wieviel Prozent der Vergleichsgruppe ein kleineres Testergebnis erzielt haben als die Bewerberin oder der Bewerber (Prozentrang) und
  2. einen oder mehrere Nachweise, Zeugnisse oder sonstige aussagekräftige Urkunden über eine Berufsausbildung oder berufliche, praktische oder ehrenamtliche Tätigkeit.

Nachweise, die nicht in deutscher Sprache vorliegen und ausländische (Aus-) Bildungsabschlüsse

Bei Nachweisen, die nicht in deutscher Sprache vorliegen, ist bei der Bewerbung eine amtliche deutsche Übersetzung vorzulegen.
Bei ausländischen Ausbildungsabschlüssen oder einer nicht nach deutschem Recht erworbenen Hochschulzugangsberechtigung ist die Gleichwertigkeit bei der Bewerbung in geeigneter Form nachzuweisen. 

Die Feststellung der Gleichwertigkeit der Hochschulzugangsberechtigung erfolgt auf der Grundlage der Bewertungsvorschläge der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen beim Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland durch die zuständige Stelle, sofern nicht eine andere Stelle die Gleichwertigkeit bereits festgestellt hat und diese Feststellung von der zuständigen Stelle anerkannt wird.

Zeugnisanerkennungsstelle im Regierungspräsidium Stuttgart (mit weiterführenden Links bezüglich Anerkennung ausländischer Berufsabschlüsse)