Appell an Bevölkerung: Mithilfe, um weitere Ausbreitung der Ambrosia-Pflanze einzudämmen

Umweltministerin Tanja Gönner und Sozialministerin Dr. Monika Stolz haben heute (13. April 2007) in Stuttgart vor einer Ansiedlung und weiteren Verbreitung der ursprünglich aus Nordamerika eingeschleppten ‚Ambrosia-Pflanze’ gewarnt. Als Folge des Klimawandels und der damit verbundenen wärmeren Witterung steige die Gefahr, dass die Pflanze, die sich in südlichen Ländern Europas vermehrt ausbreitet, auch hierzulande heimisch werden könne. Die Pollen der Pflanze wie auch einzelne Pflanzenbestandteile gelten als hoch allergen. Mit einer weiteren Verbreitung der Pflanze sei zu befürchten, dass die Zahl der von einer Allergie betroffenen Menschen im Land weiter ansteige. „Durch den Klimawandel findet die Pflanze günstigere Bedingungen vor und kann sich weiter ausbreiten. Deshalb sind wirksame Abwehrmaßnahmen erforderlich“, so Umweltministerin Gönner und Sozialministerin Stolz.

Ein neu vom Umweltministerium und vom Ministerium für Arbeit und Soziales herausgegebenes Faltblatt gibt umfassende Informationen rund um die Ambrosia-Pflanze und zeigt mögliche gesundheitliche Belastungen sowie wirksame Abwehrmaßnahmen auf. An die Bevölkerung appellierten Gönner und Stolz, dabei mitzuhelfen die Ansiedlung der Pflanze einzudämmen. Aufgefundene Pflanzen sollten mit der Wurzel ausgerissen und über die Restmülltonne und nicht über den Kompost oder Biomüll entsorgt werden. Größere Vorkommen des Gewächses sollten der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg (LUBW) gemeldet werden.

Das Faltblatt ist kostenlos bei der LUBW erhältlich

(www.lubw.baden-wuerttemberg.de) sowie beim Landesgesundheitsamt

(www.rp-stuttgart.de/servlet/PB/menu/1147354/index.html) und kann über das Internet heruntergeladen werden unter:

www.sozialministerium-bw.de/de/Gesundheit/81074.html

Fotos der Pflanze in verschiedenen Entwicklungsstadien mit weiteren Hinweisen bietet www.ambrosiainfo.de

Quelle:

Ministerium für Arbeit und Soziales