Menschen mit Behinderung

Behindertenbeauftragter der Landesregierung informiert sich über Arbeit in Werkstätten für behinderte Menschen

„Mir ist es wichtig, vor Ort zu erfahren, wie Menschen mit Behinderung leben und arbeiten“, sagte der Beauftragte der Landesregierung für die Belange behinderter Menschen und Staatssekretär im Ministerium für Arbeit und Soziales, Dieter Hillebrand. Hillebrand besuchte die Werkstätten für behinderte Menschen der BruderhausDiakonie in Reutlingen, in denen an verschiedenen Standorten über 600 Menschen mit Behinderung beschäftigt sind.

Der Staatssekretär besuchte das Werkstättenzentrum am Standort Oberlinstraße, das bereits seit Anfang der 70er Jahre besteht. 298 Menschen mit Behinderung finden in den Werkstätten Arbeit. Darüber hinaus bestehen sieben Plätze in einer Förder- und Betreuungsgruppe für schwerstbehinderte Menschen. Hillebrand würdigte die Arbeit der BruderhausDiakonie als bedeutendes Dienstleistungsunternehmen im sozialen Bereich. Als regionaler Dienstleister ist die BruderhausDiakonie mit rund 3500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in 14 Landkreisen Baden-Württembergs präsent.

Hillebrand hatte eine positive Nachricht im Gepäck. „Noch in diesem Jahr soll die Neuordnung und Sanierung der Werkstatt am Standort Oberlinstraße beginnen und zunächst mit rund einer Million Euro aus Mitteln der Ausgleichsabgabe gefördert werden. Die aktuellen Verhältnisse sind in der Tat sehr beengt. Mit Hilfe dieses Geldes soll mehr Platz geschaffen werden.“ Die BruderhausDiakonie plant neben der bestehenden Werkstatt einen Ergänzungsneubau mit 126 Plätzen sowie die Errichtung eines Logistikzentrums. In einem zweiten Schritt sollen dann der Umbau und die Sanierung des bestehenden Gebäudes erfolgen. „Ich bin mir sicher, dass nach Abschluss der Baumaßnahmen, eine den heutigen Arbeitsprozessen angepasste technische Ausrüstung sowie geeignete Sanitär- und Aufenthaltsbereiche vorhanden sein werden. Unsere Zukunftsaufgabe ist es, die gegenwärtigen und künftigen Anforderungen durch ein ausreichendes und qualitativ hochwertiges Angebot zu decken“, so Hillebrand.

Quelle:

Ministerium für Arbeit und Soziales