Gesundheitsministerin Monika Stolz würdigt Integrierte Leitstelle Tuttlingen

„Ob Feuer, Notfall oder sonstige Notsituation: Für die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Tuttlingen steht mit der Integrierten Leitstelle eine zentrale Anlaufstelle für alle Notlagen zur Verfügung. Die Leitstelle ist rund um die Uhr einsatzbereit. Darüber hinaus koordiniert sie sämtliche Krankentransporte im Rettungsdienstbereich und vermittelt neben dem vertragsärztlichen Notdienst den zahnärztlichen Dienst und den Apothekennotdienst.“ Mit diesen Worten würdigte Gesundheitsministerin Dr. Monika Stolz heute (27. April 2007) die Integrierte Leitstelle in Tuttlingen bei ihrer Inbetriebnahme. Die enge Zusammenarbeit von Feuerwehr und Rettungsdienst im Notfallmanagement, die sich in der Vergangenheit bestens bewährt hat, werde mit einheitlicher moderner Informations- und Kommunikationstechnologie institutionalisiert, so die Ministerin weiter.

Mit der Novellierung des Rettungsdienstgesetzes 1998 wurde die gesetzliche Vorgabe aufgenommen, in der Regel eine Integrierte Leitstelle für Rettungsdienst und Feuerwehr je Rettungsdienstbereich einzurichten. Diese gesetzliche Vorgabe ist in 28 der 37 Rettungsdienstbereiche umgesetzt. „Auf Grund des erhöhten Kostendrucks liegt ein weiterer Schritt nahe: Die Zahl der Leitstellen durch Einrichtung von bereichsübergreifenden Leitstellen zu verringern. Voraussetzung ist, dass sich die Verantwortlichen vor Ort auf freiwilliger Basis einigen und alle Sicherheitsaspekte geklärt sind“, erläuterte Stolz. Besonders bei Integrierten Leitstellen im Ländlichen Raum mit geringen Einsatzzahlen müsse überlegt werden, bereichsübergreifende Integrierte Leiststellen einzurichten.

Quelle:

Ministerium für Arbeit und Soziales