Arbeitsmarkt

Landesregierung und Bundesagentur ziehen am Arbeitsmarkt an einem Strang

Für ihre arbeitsmarktpolitischen Aktivitäten, Programme und Maßnahmen haben das Ministerium für Arbeit und Soziales und die Regionaldirektion Baden-Württemberg der Bundesagentur für Arbeit eine enge Zusammenarbeit vereinbart. Damit sollen insbesondere für Jugendliche vor allem auch mit Migrationshintergrund, für Langzeitarbeitslose, Alleinerziehende, Berufsrückkehrerinnen, schwerbehinderte Menschen und Ältere die Integrationschancen auf dem Arbeitsmarkt verbessert werden. „Mit unserem gemeinsamen Vorgehen wollen wir mehr Effizienz beim Abbau oder der Vermeidung von Arbeitslosigkeit erreichen. Wenn Regionaldirektion und Ministerium für Arbeit und Soziales gemeinsam vorgehen, erreichen beide Partner mehr als wenn wir unabhängig voneinander die gleichen Ziele verfolgen“, sagten Arbeitsministerin Dr. Monika Stolz und die Leiterin der Regionaldirektion Eva Strobel nach der Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung am 28. März 2007 in Stuttgart.

Schwerpunkte der Zusammenarbeit sind vor allem Maßnahmen, die Arbeitslosigkeit vermeiden helfen, aber auch Maßnahmen, die zum Abbau struktureller Arbeitslosigkeit beitragen. Beide Partner stimmen ihre arbeitsmarktpolitischen Schwerpunkte miteinander ab und treten dann als gemeinsam handelnde Akteure am Arbeitsmarkt auf.

Konkret sollen nach Möglichkeit Mittel für die Förderstrategie des Ministeriums für Arbeit und Soziales aus dem Europäischen Strukturfond (ESF) für die Jahre 2007 bis 2013 mit Mitteln aus den Eingliederungstiteln des Sozialgesetzbuches (SGB) II und des SGB III der Agenturen für Arbeit beziehungsweise der aus Agenturen und der jeweiligen Kommune gebildeten Arbeitsgemeinschaften in Baden-Württemberg kombiniert werden. Die Eingliederungsleistungen werden dann von den örtlichen Agenturen für Arbeit und von den Trägern der Grundsicherung erbracht.

Bei den Maßnahmen werden insbesondere die Aktion Arbeit für schwerbehinderte Menschen („Job 4000“) und die nachhaltige Verhinderung von Ausbildungsabbrüchen Schwerpunkte der gemeinsamen Zusammenarbeit sein.

Ansprechpartner

Regionaldirektion Baden-Württemberg

Achim Winkel, Pressesprecher, Tel.: 0711-941-1234

E-Mail: Achim.Winkel@arbeitsagentur.de

Ministerium für Arbeit und Soziales Baden-Württemberg

Marion Deiß, Pressesprecherin, Tel.: 0711-123-3550

E-Mail: marion.deiss@sm.bwl.de

Quelle:

Ministerium für Arbeit und Soziales