Senioren

Seniorenunion diskutiert über Prävention - (k)eine Frage des Alterns?

„Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. Dieser Satz ist überholt“, stellte der Staatssekretär im Ministerium für Arbeit und Soziales, Dieter Hillebrand, gestern (18.4.) bei der Seniorenunion in Bruchsal fest. „Im Älterwerden liegen für jeden Einzelnen Chancen. Wir müssen Alter und Altern neu denken“, appellierte Hillebrand. Es sei Zeit; sich von Altersbildern zu verabschieden, die noch aus einer Zeit stammen, als Alter selten, teuer und elend war.

Durch die gestiegene Lebenserwartung prägen ältere und alte Menschen zunehmend die Gesellschaft. Und wohl fast jeder träume davon, auch im Alter noch körperlich fit und geistig rege zu sein. Heutige Erkenntnisse gingen davon aus, dass ein regelmäßiges Gedächtnis- und Konzentrationstraining zu einer Steigerung der Gehirnleistung beiträgt. Ähnlich verhalte es sich mit der körperlichen Fitness. „Trainierte sind Untrainierten in der körperlichen Belastbarkeit in allen Alterstufen überlegen“, erläuterte der Staatssekretär.

Mit Verweis auf das bereits erreichte Alter und die vielleicht über Jahrzehnte lieb gewonnenen Gewohnheiten keine Änderungen des Lebensstils mehr vorzunehmen und alles beim alten zu lassen, sei grundsätzlich falsch. Hillebrand: „Es lohnt sich zu jeder Zeit und in jedem Alter beispielsweise mit dem Rauchen aufzuhören. Wir sind ein Leben lang lernfähig. Daher macht es immer Sinn, etwas für die eigene Gesundheit zu tun.“

Quelle:

Ministerium für Arbeit und Soziales