Arbeitsmarkt

Stolz spricht sich für verbesserte Beschäftigungschancen für ältere Arbeitnehmer aus

Im Vorfeld des Tages der Arbeit am 1. Mai forderte Arbeits- und Sozialministerin Dr. Monika Stolz, die Potenziale und Stärken älterer Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu erhalten und gezielt zu nutzen. „Wir brauchen einen Paradigmenwechsel in der Gesellschaft: Weg von der noch immer weit verbreiteten Vorruhestandsorientierung, hin zum Leitbild eines längeren Verbleibs im Erwerbsleben“, sagte die Ministerin am 30. April 2007 in Stuttgart. Trotz der guten Entwicklung auf dem baden-württembergischen Arbeitsmarkt gebe es noch immer Gruppen, die nicht ausreichend am Aufschwung partizipieren. Dies gelte insbesondere für viele arbeitslos gewordene ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer.

Eine Expertengruppe hat im Auftrag der Landesregierung Lösungsansätze zur Erhaltung und Sicherung der Beschäftigungsfähigkeit älterer Arbeitnehmer ausgearbeitet. „Handlungsschwerpunkte, um mehr ältere Arbeitnehmer in Beschäftigung zu halten, sind die gesundheitsfördernde Gestaltung des Arbeitsumfeld sowie gezielte Maßnahmen zur gesundheitlichen Prävention“, so die Ministerin weiter. Denkbare Ansätze seien darüber hinaus eine flexible Arbeitszeitgestaltung, altersgemischte Teams, altersgerechte Arbeitszeitmodelle und Konzepte einer konsequenten Weiterbildung.

Quelle:

Ministerium für Arbeit und Soziales