Lärm

Tag gegen Lärm wird am 25. April zum zehnten Mal begangen

„Lärm ist ein zunehmendes Problem, das erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann“, sagte Gesundheitsministerin Dr. Monika Stolz anlässlich des Tages gegen Lärm (25.4.), der bereits zum zehnten Mal in Folge begangen wird. In diesem Jahr steht er unter dem Motto: „Lärm - die unterschätzte Gefahr“. „Geräuschen sind wir immer und überall ausgesetzt. Bei etwas Schrecklichem können wir die Augen verschließen, die Ohren haben so einen Schutz nicht.“ Der Tag gegen Lärm bietet nach Auffassung der Ministerin daher eine gute Gelegenheit, sich über Lärm in seiner Umgebung und dessen möglichen Auswirkungen bewusst zu werden. „Zur Reduzierung von Lärm kann jeder einen Beitrag leisten.“

Die Folgen von Lärmbelastungen können vielfältig sein. Sie hängen nicht nur von der Dauer, der Lautstärke und der gerade ausgeübten Tätigkeit ab, sondern werden subjektiv auch sehr unterschiedlich wahrgenommen. Chronische Lärmeinwirkung kann zu Reizbarkeit, Schlafstörungen, Konzentrations- oder Kommunikationsproblemen oder auch Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems führen. Besonders lauter Lärm kann innerhalb kürzester Zeit bleibende Gehörschäden verursachen, deren Heilung in der Regel nicht möglich ist.

Aktuelle bundesweite Untersuchungen zeigen, dass bei über zehn Prozent der Jugendlichen schon erhebliche Gehörschäden nachzuweisen sind. „Viele Hörschäden werden jedoch erst Jahre oder Jahrzehnte später bemerkt“, erläuterte die Ministerin.

Als Alltagsquellen für Lärm zählen:

  • Musikanlagen und Musikspieler mit Kopfhörer, deren Lautstärke bis in den direkt gehörschädigenden Bereich reichen kann;
  • Musikveranstaltungen, wenn man sich dabei kaum mehr mit lauter Stimme oder Schreien verständigen kann;
  • Einwurf in Altglascontainer;
  • Garten- und Haushaltsgeräte oder Heimwerkerarbeiten;</li<</p>

  • Feste und Veranstaltungen unter freiem Himmel oder
  • Bau- und Verkehrslärm
  • „Wichtig ist eine gegenseitige Rücksichtnahme und Reduzierung von Lärmquellen im Alltag“, sagte die Ministerin.

Quelle:

Ministerium für Arbeit und Soziales