Coronavirus

Aktuelles zum Thema Schutzausrüstung

Mitarbeiter verladen in einer Lagerhalle medizinische Schutzkleidung in Form von Schutzanzügen und Masken.

Bedarfsmeldungen für Schutzausrüstung 

Die Beschaffung einer ausreichenden Menge an Persönlicher Schutzausrüstung (PSA) ist nach wie vor ein entscheidender Faktor für eine wirksame Eindämmung des Coronavirus. Das Land und der Bund sind in die Beschaffung eingestiegen und geben erhaltene Lieferungen nach einem vereinbarten Schlüssel an die Stadt- und Landkreise weiter. In den Stadt- und Landkreisen erfolgt die Verteilung über die Landratsämter bzw. Bürgermeisterämter der Stadtkreise an alle Versorger im Kreis. Mit den kommunalen Landesverbänden ist auch vereinbart, dass die Bedarfe für Schutzausrüstung vor Ort jeweils an den jeweiligen Stadt- oder Landkreis gemeldet werden. 

Im Folgenden finden Versorger die E-Mailadressen für Ihren Stadt- beziehungsweise Landkreis, an welche sie entsprechende Bedarfsmeldungen senden können. Privatpersonen können von den Stadt- und Landkreisen nicht versorgt werden, daher bitten wir darum, von entsprechenden Anfragen abzusehen.

Versorger schauen bitte auch auf der Homepage ihres Stadt- oder Landkreises nach, ob dort weitergehende Informationen zum Thema verfügbar sind.

FAQ für Wirtschaftakteure zu Masken

Hier finden Unternehmen Antworten auf häufige Fragen im Zusammenhang mit der Herstellung und dem Inverkehrbringen von Masken unterschiedlicher Arten.

Schaubild mit Überblick der relevanten Ansprechpartner (PDF)

Fragen zu FFP-Schutzmasken:

Fragen zu OP-Masken:

Fragen zu Alltagsmasken:

Erste Lieferungen bereits verteilt

Die im Gesundheitsministerium angesiedelte Task Force Beschaffung arbeitet auf Hochtouren. Erste Lieferungen für medizinisches Personal und den Pflegebereich sind am 26. März im Land eingetroffen und wurden unverzüglich an die baden-württembergischen Stadt- und Landkreise verteilt. Weitere Tranchen in größerem Umfang werden in den nächsten Tagen und Wochen erwartet. Der aktuelle Stand der Auslieferungen kann den Tabellen entnommen werden, die am Seitenende zum Download bereitstehen.

Eine Lieferung des Bundes mit Schutzausrüstung wurde über die Kassenärztliche Bundesvereinigung und die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg an niedergelassene Ärztinnen und Ärzte im Land verteilt. 

Verteilschlüssel vereinbart

Das Ministerium für Soziales und Integration hat ein Logistikzentrum damit beauftragt, die Weiterverteilung der Schutzausrüstung an die Stadt- und Landkreise zu organisieren. Sämtliche Lieferungen werden zentral bei einer Spedition im Land zusammengeführt und nach einem mit den Kommunalen Landesverbänden vereinbarten Schlüssel unmittelbar verteilt:

  • Stadt- und Landkreise: 70 Prozent
  • Universitätsklinika (insgesamt fünf Einrichtungen): 15 Prozent
  • Innenministerium: 10 Prozent
  • Justizministerium (Justizvollzug): 5 Prozent

Die Landkreise übernehmen dann die Verteilung an alle Versorger im Kreis, einschließlich der Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, ambulanten Dienste etc. Die Stadt- und Landkreise kennen die Einrichtungen und Strukturen vor Ort am besten und können diese nach deren akutem Bedarf beliefern. Diese dezentrale Steuerung erlaubt einen zielgenauen Einsatz des Materials, welcher angesichts der Knappheit von Schutzausrüstung auf dem Weltmarkt das Gebot der Stunde ist.