Kinderland Baden-Württemberg

Kinderland Baden-Württemberg

Die Bedürfnisse von Kindern voranstellen

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Baden-Württemberg hat sich mit der politischen Leitidee vom Kinderland das Ziel gesetzt, für alle Kinder im Land ein kindgerechtes Lebensumfeld zu schaffen, in dem sie sich bestmöglich entwickeln können – von Anfang an und unabhängig von ihrer sozialen Herkunft. Kinder haben ein Recht auf besonderen Schutz, auf bestmögliche individuelle Förderung und auf die Entwicklung ihrer Persönlichkeit sowie auf altersgerechte Beteiligung – so steht es auch in der UN-Kinderrechts-Konvention. Deshalb sollen bei allen politischen Maßnahmen der Landesregierung die Bedürfnisse von Kindern und ihren Familien beachtet und berücksichtigt werden.

Das Kinderland steht also für einen ressortübergreifenden Politikansatz: Alle Politikfelder – von den familien- und kinderpolitischen Kernbereichen wie z.B. Kinder- und Jugendschutz, Familienförderung oder Schulpolitik bis hin zu entfernteren Bereichen wie z.B. Wohnungsbau, gesunde Umweltbedingungen und Verkehrssicherheit – können und sollen innerhalb ihres Zuständigkeitsbereichs mit dazu beitragen, Baden-Württemberg zum Kinderland zu machen. Die Menschen im Land können auf allen Ebenen daran mitwirken, die Situation von Kindern und Familien in Baden-Württemberg weiter zu verbessern.

Schritt für Schritt ins Kinderland

Die FaFo FamilienForschung Baden-Württemberg ist ein wichtiger Partner der Landesregierung bei der Stärkung der Familien- und Kinderfreundlichkeit im Land. Im Auftrag des Sozialministeriums Baden-Württemberg führt sie landesweite und regionale Konferenzen sowie lokale Zukunftswerkstätten zu kinder- und familienpolitischen Themen durch. Zudem erstellt die FaFo sozialwissenschaftliche Analysen und Berichte. Sie trägt damit maßgeblich zur Entwicklung Baden-Württembergs Schritt für Schritt zum Kinderland bei.

In den Jahren 2007 bis 2013 führte die FaFo eine Veranstaltungsreihe mit elf Regionalkonferenzen zur Förderung der Familien- und Kinderfreundlichkeit in den Regionen durch. 2014 veranstaltete sie gemeinsam mit dem Sozialministerium die Auftaktkonferenz zum Jahr der Kinder- und Jugendrechte und startete eine neue Reihe mit jährlich zwei Regionalkonferenzen zum Thema Kinder- und Jugendrechte.

Stiftung Kinderland Baden-Württemberg

Gruppenbild von Kindern mit Stiftung-Kinderland-Löwe-Maskottchen

Die Stiftung Kinderland ist eine unselbständige Unterstiftung der Baden-Württemberg Stiftung (einer gemeinnützigen GmbH) mit einer Vermögensgrundlage von über 50 Millionen Euro. Sie wurde im Jahr 2005 gegründet und fördert seither Projekte zum Ausbau und zur Stärkung kinder- und familienfreundlicher Strukturen in Baden-Württemberg.

Die Stiftung Kinderland Baden-Württemberg initiiert gemeinnützige Erziehungs- und Bildungsprojekte, die dazu beitragen, dass Kinder und Familien optimale Lebens- und Entwicklungschancen in Baden-Württemberg vorfinden. Dazu gehören Modellvorhaben zugunsten von Familien ebenso wie innovative Bildungsprojekte in Kindergärten, Programme für Schülerinnen und Schüler oder die Kultur- sowie die Zukunftsakademie Baden-Württemberg.

Vorsitzende des Stiftungsrates ist die Staatssekretärin im Staatsministerium Theresa Schopper, den stellvertretenden Vorsitz hat die Staatssekretärin im Sozial- und Integrationsministerium Bärbl Mielich inne. Der Stiftungsrat entscheidet über die Ausschreibungsthemen und die dafür zur Verfügung gestellten Mittel.

Das Sozialministerium und die Stiftung Kinderland Baden-Württemberg stehen in regem fachlichem Austausch und wirken gemeinsam auf die Entwicklung des Landes zum Kinderland hin.


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