Förderbereich Schule-Beruf

Pakt für Integration mit den Kommunen

Förderbereich „Schule und Übergang zum Beruf“

  • Lehrer mit Schüler in Sprechstunde

Schulsozialarbeit

Im Rahmen des Paktes für Integration verstärkt das Land die Schulsozialarbeit in Flüchtlingsklassen, um dem erhöhten Bedarf für Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung an öffentlichen Schulen zu begegnen. Die Schulsozialarbeit leistet dabei mit ihrem breiten Spektrum einen wichtigen Beitrag zur gesellschaftlichen Integration der zugewanderten jungen Menschen. Für den Ausbau in Flüchtlingsklassen stellt das Land in den Schuljahren 2017/2018 und 2018/2019 zusätzlich jeweils 2,5 Mio. Euro zur Verfügung. Damit können landesweit rund 150 weitere Fachkräfte mit den Mitteln des Paktes gefördert werden.

Bewilligungsstelle für die Förderung der Schulsozialarbeit ist der Kommunalverband für Jugend und Soziales (KVJS) Baden- Württemberg. Das Antragsformular und weitere Hinweise finden Sie auf der Website des KVJS.

Bildungsgang AVdual (Ausbildungsvorbereitung dual)

Um den Übergang von der Schule in den Beruf in Baden-Württemberg zu verbessern, führt das Land einen Modellversuch durch. Dies erfolgt auf der Grundlage einer Konzeption des Ausbildungsbündnisses Baden-Württemberg.

Zum Schuljahr 2017/2018 nehmen 15 Stadt- und Landkreise an diesem Modellversuch teil. Er soll nach und nach auf weitere Stadt- und Landkreise ausgedehnt werden.

lm Rahmen dieses Modellversuchs ist der neue Bildungsgang AVdual (Ausbildungsvorbereitung dual) für Jugendliche mit Förderbedarf an den beruflichen Schulen eingerichtet worden. Ziel ist ein erfolgreicher Übergang in Ausbildung.

Die Nachfrage nach AVdual-Plätzen ist durch den Zuwachs an Geflüchteten stark angestiegen. Vielfach schließt sich für diese Zielgruppe nach dem Deutschlernen in VABO-Klassen ein Besuch von AVdual an.

Online-Portal „Übergang Schule-Beruf BW“: Ausbildungsvorbereitung dual (AVdual)

Jugendberufshelfer und -helferinnen

Als sozialpädagogische Fachkräfte konzentrieren sich Jugendberufshelfer und -helferinnen an beruflichen Schulen gezielt auf Fragestellungen, die beim Übergang von Jugendlichen mit Unterstützungsbedarf, nicht zuletzt auch junge Geflüchtete, von der Schule in den Beruf entstehen. Sie sind überwiegend im Bereich des Vorqualifizierungsjahres Arbeit/Beruf, dem Berufseinstiegsjahres im Einsatz und können bei Bedarf auch Jugendliche, die eine ein- oder zweijährige Berufsfachschule besuchen, unterstützen. Dabei ergänzen sie wirksam die Arbeit der Lehrkräfte.

Das Projekt Jugendberufshelfer wird bis Ende Schuljahr 2018/19 mit den bestehenden Zuschussempfängern weiter geführt.


Fußleiste