Mit rund 1,2 Millionen Euro begleitet das Land 15 Städte, Gemeinden und Landkreise im Programm „Quartiersimpulse“. Die Projekte zeigen, wie vielfältig und ideenreich Menschen in Baden-Württemberg ihr Zusammenleben über Alters- und Generationengrenzen hinweg in die eigenen Hände nehmen. „Quartiere sind die Orte, an denen unser Alltag stattfindet und Gemeinschaft entsteht. Hier werden gemeinsame Geschichten geschrieben“, sagte Staatssekretärin Petra Krebs am Montag (28. September) in Stuttgart.
Gefördert werden zukunftsweisende Projekte in Oberhausen-Rheinhausen, Ludwigsburg, Steinheim an der Murr, Tübingen, Geislingen an der Steige, Simmozheim, Hattenhofen, Weinsberg, Mannheim, Burgstetten, Fellbach, Denkendorf, Kleines Wiesental, Alb-Donau-Kreis, Ostalbkreis.
Aus Nachbarschaft Gemeinschaft machen
„Ob sich Menschen in ihrem Quartier zu Hause fühlen, hängt selten an der Wohnung allein. Es hängt davon ab, ob man im Treppenhaus gegrüßt wird, ob jemand nachfragt, wenn man ein paar Tage nicht zu sehen war, und ob es einen Ort gibt, an dem man einfach dazukommen und sein kann. Genau hier setzt gute Quartiersentwicklung an: Sie schafft Gelegenheiten für Begegnung, bringt unterschiedliche Menschen miteinander ins Gespräch und macht aus Nachbarschaft Gemeinschaft. Das verbindet Generationen und stärkt den sozialen Zusammenhalt. Wir unterstützen unsere Kommunen dabei, diese Orte zu schaffen“, sagte Staatssekretärin Krebs.
Die 15 geförderten Projekte machen sichtbar, wie vielfältig Quartiersentwicklung aussehen kann und was sie verbindet. Vom ländlichen Raum bis zum urbanen Quartier nehmen die geförderten Vorhaben unterschiedliche Lebenslagen und Herausforderungen vor Ort in den Blick. Sie reichen von neuen Begegnungs- und Beteiligungsorten über inklusive Quartiersentwicklung und generationenübergreifende Angebote bis hin zu lokalen Pflege- und Unterstützungsnetzwerken.
„Baden-Württemberg lebt von Menschen, die nicht darauf warten, dass Lösungen für sie gefunden werden. Sie bringen ihre Ideen ein, übernehmen Verantwortung füreinander und gestalten ihr Umfeld. Genau dieses Engagement stärken wir mit unserem Förderprogramm. Denn starke Quartiere entstehen dort, wo Menschen ihre eigenen Möglichkeiten erkennen und gemeinsam etwas auf die Beine stellen, aber auch die Ressourcen hierfür vorfinden“, sagte Staatssekretärin Krebs abschließend.
Quartiersimpulse - nachhaltige Quartiersentwicklung seit 2019
Das Förderprogramm Quartiersimpulse des Ministeriums für Soziales, Arbeit und Gesundheit Baden-Württemberg und der Allianz für Beteiligung e.V. ist Teil der Landesstrategie „Quartier 2030 – Gemeinsam. Gestalten.“
„Quartiersimpulse“ fördert nachhaltige Quartiersentwicklung und bietet finanzielle Unterstützung für Projekte von Kommunen mit der Zivilgesellschaft, die auf die Bedarfe der Bewohnenden abgestimmt sind. Quartiersprojekte in Städten und Gemeinden werden für eine Laufzeit von zwei Jahren mit einem Zuschuss von bis zu 85.000 Euro gefördert. Bei Kommunalen Verbünden und Landkreisen in Verbindung mit kreisangehörigen Kommunen sind Förderungen von bis zu 115.000 Euro möglich. Die Kommunen erhalten den finanziellen Zuschuss nicht nur für Sach- und Personalkosten, sondern auch für Beratungskosten.
Auch im nächsten Jahr wird es wieder eine Förderrunde geben. Kommunen, die Interesse an einer beteiligungsorientierten alters- und generationengerechten Quartiersentwicklung haben, finden alle Informationen und Antragsunterlagen zum Förderprogramm Quartiersimpulse unter QUARTIER 2030 | Zusammenleben Gemeinsam Gestalten - Förderung sowie auf der Webseite der Allianz für Beteiligung.
Alle Informationen zur Strategie finden Sie auf der Website Quartier 2030 – Gemeinsam.Gestalten.
Übersicht der 15 geförderten Quartiersprojekte
Gesamtfördersumme der 27. Förderrunde: 1.197.236,95 €
Projekttitel: Essingen kümmert sich - Gemeinsam. Füreinander.
Kurzbeschreibung: „Essingen kümmert sich – Gemeinsam. Füreinander. Menschen verbinden. Engagement ermöglichen. Gemeinschaft stärken.“ Der Ostalbkreis will Menschen verbinden, Engagement ermöglichen und fördern sowie eine generationengerechte sorgende Gemeinschaft gemeinsam gestalten. Durch Bürgerbeteiligung wie kreative Ideenschmieden, Spaziergänge und direkte Gespräche werden Bedarfe und Angebote sichtbar, Ideen aufgegriffen und gemeinsam Lösungen entwickelt. Eine "Kümmererstelle" vernetzt Bürger*innen, Ehrenamt, soziale Einrichtungen, Kommune und Landkreis. Sie aktiviert Eigeninitiative, begleitet Projekte und stärkt generationenübergreifendes Engagement, Teilhabe sowie Hilfe zur Selbsthilfe. Sie schafft Strukturen, in denen Begegnung, gegenseitige Unterstützung und neue Formen des Miteinanders dauerhaft wachsen können.
Fördersumme: 108.597,48 €
Projekttitel: Gemeinsam Lebensqualität gestalten
Kurzbeschreibung: Das Projekt verfolgt drei zentrale Ziele: 1. Die Aktivierung und Bürgerbeteiligung der Bürgerinnen und Bürger, insbesondere älterer Menschen. Sie werden ermutigt, sich mit ihren Ideen und Fähigkeiten aktiv ins Ortsleben einzubringen und ehrenamtliche Aufgaben zu übernehmen. 2. Hilfe zur Selbsthilfe: Im Sinne der Entlastung des Bürgermeisters werden die Menschen in Westerheim befähigt, eigene Lösungen für Herausforderungen im Alltag und in der Versorgung zu entwickeln und umzusetzen. 3. Nachhaltigkeit: Es werden langfristig tragfähige Strukturen geschaffen und im Ort fest verankert, damit die neuen Unterstützungsformen dauerhaft wirken und Westerheim auch zukünftig davon profitiert. Als Besonderheit werden die Dauercamper des großen Campingplatzes explizit mit einbezogen.
Fördersumme: 115.000,00 €
Projekttitel: BergundTal - Miteinander
Kurzbeschreibung: „BergundTal - Miteinander“ ist ein beteiligungsorientierter Quartiersentwicklungsprozess in den Weilern Eichholz und Henschenberg im Kleinen Wiesental. Die Orte haben sich in den letzten Jahren stark gewandelt: Zu einer bislang älteren Bewohnerschaft sind zahlreiche junge Familien hinzugezogen. Gemeinsam mit allen Generationen sollen drei Bausteine entwickelt und umgesetzt werden: ein generationenübergreifender Begegnungsort in einer hergerichteten gemeindeeigenen Scheune, ein selbstgestalteter Jugendraum sowie ein ehrenamtlich betriebenes Mobilitätsangebot, das Alt und Jung an das soziale Leben im Tal anbindet. Ziel ist eine lebendige, selbstorganisierte Dorfgemeinschaft, die sich langfristig trägt und die Alteingesessenen Einwohner mit den neu Hinzugezogenen gemeinschaftlich verbindet.
Fördersumme: 59.930,00 €
Projekttitel: Nachbarschaftskantine Plus
Kurzbeschreibung: Die Gemeinde Denkendorf entwickelt in einer ehemaligen Nahversorgungsfläche im Oberdorf gemeinsam mit der Nachbarschaft und dem MYZELIUM die „Nachbarschaftskantine Plus“ – einen offenen, generationenübergreifenden Treffpunkt mit täglichem Kaffee- und Getränkeangebot, verlässlichem günstigem Mittagstisch und gelegentlichen Abendformaten.
Statt eines erneuten, wirtschaftlich riskanten Nahversorgungsbetriebs setzt dir Gmeinde auf ein solidarisches Trägermodell: Eine Trägergemeinschaft sichert über Beiträge die laufenden Fixkosten, ein Kernteam aus Bürgerinnen und Bürgern trägt den Aufbau mit. Ziel ist ein würdevoller Begegnungsort – besonders für ältere Menschen – und ein neues soziales Zentrum für unser Oberdorf.
Fördersumme: 54.649,47 €
Projekttitel: Begegnungsräume 2.0
Kurzbeschreibung: Mit „Begegnungsräume 2.0“ entwickelt die Stadt Fellbach eine zukunftsfähige Perspektive für Begegnung und Seniorenarbeit. Im Mittelpunkt steht die Frage: Wie wollen Menschen in Fellbach künftig zusammenkommen – mit 60, 70, 80 oder darüber hinaus? Ausgangspunkt sind die drei Begegnungsstätten in Fellbach, Schmiden und Oeffingen. Gemeinsam mit der Bürgerschaft wird erkundet, was bleiben soll, was Veränderung braucht und was neu erprobt werden kann. Mit einem mobilen Beteiligungscafé, Erkundungen und ersten Pilotangeboten entstehen Ideen direkt in den Quartieren. Ziel sind Begegnungsräume, die zur Vielfalt des Älterwerdens passen, neue Menschen erreichen, Engagement ermöglichen, generationenübergreifend funktionieren und langfristig organisatorisch und finanziell tragfähig sind.
Fördersumme: 85.000,00 €
Projekttitel: Präventionsnetzwerk Burgstetten
Kurzbeschreibung: In Burgstetten ist fast jede dritte Person über 60. Hilfsangebote gibt es viele, von Seniorenclubs und Pflegediensten bis zu Vereinen und Alltagshelfern. Sie stehen aber nebeneinander und hängen oft an Einzelnen ohne Nachfolge. Mit dem „Präventionsnetzwerk Burgstetten“ entwickelt die Gemeinde gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern, engagierten Ehrenamtlichen und Fachstellen eine zukunftsfähige Struktur. In dieser werden bestehende Angebote gebündelt, ergänzt und koordiniert. Sie führt Menschen rechtzeitig zu passenden Angeboten, bevor der Bedarf wächst. So können ältere und unterstützungsbedürftige Menschen länger selbstbestimmt zu Hause leben und in Kontakt bleiben. Wer sich einbringen möchte, findet dabei passende Aufgaben. Am Ende stehen erprobte Angebote und eine Handlungsempfehlung.
Fördersumme: 73.004,00 €
Projekttitel: Vielfalt durch Kooperation – Gestaltung eines neuen Queeren Zentrums für Mannheim
Kurzbeschreibung: Die Stadt Mannheim entwickelt gemeinsam mit dem Queeren Zentrum Mannheim (QZM) und weiteren Partner*innen in einem kooperativen Prozess ein neues und größeres Queeres Zentrum – ein Lifecycle Haus, das Angebote für jedes Alter, Wohnen, Begegnung und quartiersbezogene Nutzungen vereint. Stadt und QZM kooperieren hierfür bei der Entwicklung eines Grundstücks in der Innenstadt.
Im Zentrum steht, wie ältere queere Menschen diskriminierungssensibel wohnen, gepflegt werden und am Quartiersleben teilhaben können. Darüber hinaus sollen Begegnungsräume, Werkstatt oder Co-Working das Haus für viele weitere Nutzerinnen und Nutzer öffnen. Vereine, Initiativen und Anwohner*innen erarbeiten hierfür gemeinsam Bedarfe und ein Nutzungskonzept.
Fördersumme: 85.000,00 €
Projekttitel: Weinsberg schafft Begegnung - generationsübergreifend im Quartier
Kurzbeschreibung: Das Projekt „Weinsberg schafft Begegnung – generationenübergreifend im Quartier“ stärkt das Miteinander und den sozialen Zusammenhalt im Herzen von Weinsberg. Begegnungsorte wie die Kanalstraße und das Backhaus werden gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern aller Altersgruppen zu lebendigen Treffpunkten weiterentwickelt, die vielfältige Begegnung und Austausch ermöglichen. Neue mehrgenerative Formate fördern das Engagement und die aktive Teilhabe von Jung und Alt. Ehrenamtliche werden gezielt angesprochen, qualifiziert und bei der Umsetzung eingebunden. So entsteht ein offenes, vielfältiges und inklusives Quartier, das nachhaltig die Lebensqualität verbessert und ein solidarisches, generationengerechtes Zusammenleben in Weinsberg fördert.
Fördersumme: 84.260,00 €
Projekttitel: Zukunft.Wohnen Hattenhofen
Kurzbeschreibung: Mit dem Projekt „Zukunft.Wohnen Hattenhofen“ entwickelt die Gemeinde gemeinsam mit der Bürgerschaft, Eigentümerinnen und Eigentümern sowie weiteren lokalen Akteuren eine generationengerechte Wohn- und Quartierstrategie für die Zukunft. Ziel ist es, vorhandene Wohnraumpotenziale im Bestand besser zu nutzen, um Wohnraum für ältere Menschen (auch mit Unterstützungsbedarf) zu sichern bzw. neu zu denken und gleichzeitig Wohnraum für Familien und junge Menschen zu schaffen. Im Rahmen eines breit angelegten Beteiligungsprozesses werden konkrete Ansätze für neue Wohn- und Unterstützungsformen, generationenübergreifendes Zusammenleben und Kooperationsmodelle entwickelt. Gleichzeitig sollen Pilotprojekte vorbereitet und eine langfristige Kümmerer-Struktur für die weitere Umsetzung aufgebaut werden.
Fördersumme: 60.296,00 €
Projekttitel: Ehrenamtscafé im Bürgerzentrum
Kurzbeschreibung: Mit dem Projekt soll ein offener Begegnungs- und Austauschort für ehrenamtlich Engagierte, über alle Generationen hinweg am Gemeinschaftsleben interessierte Menschen geschaffen werden. Ziel ist es, freiwilliges Engagement zu stärken, neue Ehrenamtliche zu gewinnen und den sozialen Zusammenhalt zu fördern. Ein besonderer Fokus liegt auf der Schaffung altersgerechter Teilhabemöglichkeiten, angesichts der demographischen Entwicklung insbesondere auch der älteren Generationen. Durch regelmäßige Treffen, Informationsangebote und gemeinsame Aktivitäten entstehen Austausch, Unterstützung und neue Netzwerke. Das Ehrenamtscafé bietet Raum für Ideen, Beratung und gegenseitige Wertschätzung und trägt dazu bei, gesellschaftliche Teilhabe und Integration vor Ort nachhaltig zu fördern.
Fördersumme: 85.000,00 €
Projekttitel: MACH MIT - Gemeinsam leben im Quartier Siedlung
Kurzbeschreibung: Mit dem Projekt „Mach mit – gemeinsam leben im Quartier Siedlung“ startet die Stadt Geislingen an der Steige gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Partnerinnen und Partner den dritten Quartiersentwicklungsprozess. Ziel ist es, Bewohnerinnen und Bewohner aktiv zu beteiligen und so Begegnung, Teilhabe und Zusammenhalt im Quartier nachhaltig zu stärken. Herzstück ist ein mobiler "Quartierskiosk" als zentrale Anlaufstelle für Information, Beteiligung und Begegnung. Über aufsuchende Pop-up-Beteiligungen, generationenübergreifende Quartiersspaziergänge, Jugend-Challenge, Projektwerkstätten und ein Quartiers-Mikrobudget werden Menschen aktiviert, eigene Ideen einzubringen und umzusetzen. Begleitet wird der Prozess durch ein Zukunftsteam aus Bewohner*innen, Vertreterinnen und Vertretern von Institutionen und der Stadtverwaltung.
Fördersumme: 84.960,00 €
Projekttitel: Zukunftsquartier Unterjesingen – den demografischen Wandel in geteilter Verantwortung bewältigen
Kurzbeschreibung: Das Projekt Zukunftsquartier "Unterjesingen – den demografischen Wandel in geteilter Verantwortung bewältigen" knüpft an das erfolgreiche QI-Projekt "Unterjesingen.gut.leben – in jedem Alter" 2019 bis 2022 an. „Auf der Mauer“ (Einzug '27) verbindet beispielgebend Wohnen, Pflege und Arztversorgung sowie Begegnung. Aber es braucht eine tragfähige Verbindung von Profi-Pflege, Ehrenamts-Engagement und nachbarschaftlicher Unterstützung. Gemeinsam mit Bürgerschaft, Vereinen, Genossenschaft, Krankenpflege e. V. und diversen Akteurinnen und Akteuren erarbeitet die Stadt Tübingen eng integrierte Konzepte: für Pflege-WG und Begleitung des innovativen betreuten Wohnens und des Stadtteiltreffs „Alte Scheune“. Ziel: Eine sorgende Gemeinschaft, die Teilhabe, Selbstbestimmung und Lebensqualität im Alter stärkt. Als starkes Sozialfundament fürs bauliche Ortsmitteprojekt.
Fördersumme: 82.730,00 €
Projekttitel: Steinheim klickt's
Kurzbeschreibung: Mit dem Projekt „Steinheim klickt’s“ stärkt die Stadt die digitale Teilhabe und den gesellschaftlichen Zusammenhalt vor Ort. Ziel ist es, insbesondere ältere Menschen in einem partizipativen Prozess dabei zu unterstützen, digitale Angebote selbstständig zu nutzen. In kostenfreien Kursen, dem offenen Treff „Café Klick“ sowie durch Lernangebote durch ehrenamtliche Digitalbegleiter:innen werden digitale Kompetenzen vermittelt und persönliche Begegnungen gefördert. Gleichzeitig wird eine neue Stadt-App eingeführt, um Vernetzung und Engagement im Quartier zu stärken. Das Projekt wird vom Netzwerk4Steinheim unterstützt und verbindet digitale Bildung mit sozialem Miteinander, wirkt Einsamkeit entgegen, fördert Ehrenamt und schafft nachhaltige Strukturen für eine generationenfreundliche Kommune.
Fördersumme: 69.260,00 €
Projekttitel: JägerhofQuartier - verbindet Generationen
Kurzbeschreibung: Das Projekt stellt die generationen- und altersgerechte Entwicklung des Lebensumfelds im Jägerhofquartier in den Mittelpunkt. Neben Begegnung und nachbarschaftlicher Vernetzung werden insbesondere Pflege, Unterstützung im Alter, Barrierearmut, Alltagshilfen und soziale Teilhabe älterer Menschen systematisch aufgegriffen. Durch Beteiligungsformate, aufsuchende Ansprache und regelmäßige Rückkopplung mit der Bewohnerschaft sollen die Menschen im Quartier die Entwicklung ihrer Lebensumgebung aktiv mitgestalten und dauerhaft tragfähige Strukturen mit aufbauen.
Fördersumme: 85.000,00 €
Projekttitel: Park der Generationen
Kurzbeschreibung: Aus dem stillgelegten Vogelpark Rheinhausen entsteht der generationenübergreifende „Park der Generationen“. Angesichts des demografischen Wandels – bis 2040 steigt der Anteil der über 65-Jährigen vor Ort auf 30 Prozent – schafft das Projekt einen dringend benötigten, barrierefreien Begegnungsraum gegen soziale Isolation. Gemeinsam mit dem Heimatverein, lokalen Akteuren, Vereinen, Schulen und Familien wird das ca. 80 a große Areal reaktiviert. Bestehende Infrastruktur wird nachhaltig eingebunden. Kern des Vorhabens ist eine intensive Bürgerbeteiligung: In einer Ideenwerkstatt und thematischen Workshops gestalten gewonnene Bürgerinnen und Bürger ihren Park aktiv mit, um Naturerlebnis, Bewegung und insbesondere soziale Teilhabe langfristig im Dorf zu verankern.
Fördersumme: 64.550,00 €


