Sommertour

Staatssekretärin Petra Krebs startet erste Sommertour durchs Land

Auf dem Programm stehen dabei unter anderem Einrichtungen und Projekte aus Gesundheit, Pflege, Kinder- und Jugendhilfe, Inklusion und Integration, die tagtäglich einen unverzichtbaren Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten.

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Staatssekretärin Petra Krebs besuchte im Rahmen ihrer Sommertour die inklusive Ferienfreizeit des Vereins „Freizeitbande e. V“. in Argenbühl. Dort verbringen 32 Kinder und Jugendliche zehn Tage eine gemeinsame Zeit.
Bei der „Freizeit für Alle“ auf dem Naturzeltplatz Argenbühl sind Kinder und Jugendliche von 9 bis 14 Jahren willkommen – mit und ohne Behinderungen, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion und finanzieller Situation der Familie.
16 Ehrenamtliche betreuen die Kinder und Jugendlichen im Sommerzeltlager „Freizeit für Alle“ in Argenbühl. Die pädagogische Arbeit ist inklusiv, traumasensibel und bedürfnisorientiert angelegt. Träger des Jugenderholungsangebots ist der Verein „Freizeitbande e. V.“.
Seit vielen Jahren fördert das Ministerium die Arbeit der Tafelläden in Baden-Württemberg. Ziel ist es, die Arbeit der Landesgeschäftsstelle insbesondere im Bereich der Personalkosten abzusichern und bei den Kosten für die Verteilung der Waren zu entlasten. Frau Staatssekretärin Petra Krebs plant - wie bereits ihre Vorgängerin im Amt - die Schirmherrschaft zu übernehmen.
In Deutschland gibt es mehr als 970 Tafeln mit über 2.000 Ausgabestellen. Betrieben werden sie durch 77.000 Helferinnen und Helfer, die überwältigende Mehrzahl von ihnen ist ehrenamtlich aktiv. Was diese Zahlen im Alltag für die Aktiven und ihre Gäste bedeuten, hat sich Frau Staatssekretärin Petra Krebs in Crailsheim angesehen.
Zum Angebot der Tafel in Crailsheim gehört auch eine große Möbelhalle mit einem breiten Angebot an Einrichtungsgegenständen.
In Perinatalzentren werden extrem frühe Frühgeburten ab der 23. Schwangerschaftswoche medizinisch versorgt. Frau Staatssekretärin Petra Krebs hat sich auf ihrer Sommertour informiert, vor welche Herausforderungen diese Betreuung das Diak Klinikum Schwäbisch Hall stellt.
Umfangreiche Neu- und Umbaumaßnahmen sollen dazu beitragen, die Diak Kliniken in Schwäbisch Hall auch für die Zukunft gut aufzustellen. Dabei sollen Leistungen bestmöglich gebündelt und eine optimale Versorgung für die Bevölkerung erreicht werden. Auf ihrer Sommertour machte sich Frau Staatssekretärin Petra Krebs ein Bild vom Stand des Baufortschritts.
Das Altenhilfezentrum in Isny setzt auf eine individuelle, wertschätzende und bedürfnisorientierte Pflege und Betreuung. Dazu gehört auch eine wohnliche Atmosphäre, frische regionale Küche und die Einbindung von Tieren in den Tagesablauf der Bewohnerinnen und Bewohner. Davon konnte sich Frau Staatssekretärin Petra Krebs auf ihrer Sommertour überzeugen.
Das Altenhilfezentrum Isny (AHZ) sorgt mit einem breiten Angebot für das Wohlbefinden seiner Bewohnerinnen und Bewohner und ihrer Angehörigen. Vom Betreuten Wohnen, über den ambulanten Dienst (Kirchliche Sozialstation), die Tagespflege bis hin zum stationären Aufenthalt (Haus St. Elisabeth) wird das gesamte Unterstützungsspektrum angeboten. Frau Staatssekretärin Petra Krebs nutzte ihre Sommertour zu einem ausführlichen Gespräch.
Die Fachkliniken Wangen vereinen umfassende medizinische Kompetenz, interdisziplinäres Know-how und langjährige Erfahrung in der Rehabilitation von Patientinnen und Patienten. Mit der Übernahme durch die Waldburg-Zeil Kliniken im Jahr 2000 setzte sich die Spezialisierung fort. Einblicke erhielt Frau Staatssekretärin Petra Krebs auf ihrer Sommertour.
Die Fachkliniken Wangen zählen deutschlandweit zu den führenden Fach- und Spezialkliniken in der Diagnostik und Behandlung von Atemwegs- und Lungenerkrankungen, Allergien und psychosomatischen Erkrankungen sowie schwersten neurologischen Erkrankungen. Frau Staatssekretärin Petra Krebs informierte sich über die bewegte Geschichter der Kliniken.
Das Quartiersprojekt M49 entstand in Rekordzeit (rd. 1 Jahr) aus einer Brachfläche und ist heute ein „Bürgerwohnzimmer“, generationenübergreifend und mitten in der Stadt. Der Erfolg beruht auf einem breiten, bürgerschaftlichen Engagement aus Bewohnenden, Gruppen, Unternehmen. Frau Staatssekretärin Petra Krebs nahm sich bei ihrem Besuch viel Zeit für das breit gefächerte Angebot des Projekts.
Zum Quartiersprojekt M49 gehört auch der Martinusladen, der an die Tafeln angelehnt ist, und ein Begegnungscafé mit vielen Selbsthilfeangeboten. Zudem sind auf dem Gelände geflüchtete Menschen in der Anschlussunterbringung untergebracht. Das Gesamtkonzept ist ein gutes Beispiel für die Rolle der Kommunen als Trägerin des Gemeinwesens und die Kraft/Bedeutung von bürgerschaftlichem Engagement und Beteiligung.
Neben einem kleinen Laden (angelehnt an die TAFEL) und einem Begegnungscafé (mit vielen Selbsthilfeangeboten) ist der gemeinnützign Verein "Fahrradpool" Teil des Quartiersprojekts M49 in Laupheim. Alle Angebote sind Bestandteile des Projektes beziehungsweise des Quartiersplatzes und damit in die teilhabeorientierte Quartiersarbeit vor Ort integriert.
Bis 2030 soll in allen Stadt- und Landkreisen ein Präventionsnetzwerk gegen Kinderarmut etabliert werden. Das Ziel: Die gemeinsame Planung, Koordinierung und Durchführung von Angeboten zur Teilhabeförderung von armutsgefährdeten Kindern. Mit dem Projekt steps.rv engagiert sich der Landkreis Ravensburg bereits seit 2018 in diesem Sinne. Ein Grund für Frau Staatssekretärin Petra Krebs, den Verantwortlichen auf ihrer Sommertour einen Besuch abzustatten.
Im Wohnpark St. Martinus der St. Elisabeth-Stiftung legt man Wert auf lebendige Hausgemeinschaften. Wichtig ist der normale und vertraute Alltag in den „eigenen vier Wänden“, gleichzeitig kann jedoch eine lebendige Nachbarschaft erlebt werden. Frau Staatssekretärin Petra Krebs hat sich das Konzept bei ihrem Besuch näher angesehen.
Das Kinderzentrum Maulbronn (KIZE) verbindet als spezialisiertes Zentrum eine stationäre Klinik für Kinderneurologie und Sozialpädiatrie mit einem ambulanten Sozialpädiatrischen Zentrum und versorgt jährlich mehrere Tausend Kinder und Jugendliche stationär und ambulant. Frau Staatssekretärin Petra Krebs besuchte das KIZE auf ihrer ersten Sommertour durchs Land.
Für Menschen mit Behinderungen ist es nach wie vor schwierig, einen Einstieg in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu finden und sich dort entsprechend ihrer Fähigkeiten weiterzuentwickeln und zu etablieren. Dabei hat die Teilhabe am Arbeitsleben neben der wirtschaftlichen Relevanz auch eine soziale Bedeutung. Frau Staatssekretärin Petra Krebs hat sich bei ihrem Besuch in der Seemühle Vaihingen/Enz angesehen, wie der Inklusionsbetrieb mit dem Thema umgeht.
Die Seemühle, ein Restaurant mit Biergarten, hat sich zum Ziel gesetzt, auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze für Menschen mit Schwerbehinderung zu schaffen. Daneben gibt es das Angebot der Tagespflege, das sich insbesondere an ältere, alleinlebende und pflegebedürftige Menschen richtet.
Frau Staatssekretärin Petra Krebs sprach auf ihrer ersten Sommertour durchs Land in Pforzheim mit Verantwortlichen des Frauenhauses und der Fachberatungsstelle Häusliche Gewalt über ihren herausfordernden Arbeitsalltag.
Auf ihrer Sommertour besuchte Frau Staatssekretärin Petra Krebs das ökomenische Frauenhaus Pforzheim und die Fachberatungsstelle Häusliche Gewalt, die sich an Menschen ab 18 Jahren mit Gewalterfahrungen richtet. Beide Angebote werden durch das Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit gefördert.

Gesellschaftlicher Zusammenhalt zeigt sich dort, wo Menschen Verantwortung füreinander übernehmen und sich täglich für andere einsetzen. Mit seinen vielfältigen Förderprogrammen und Unterstützungsangeboten trägt das Ministerium für Soziales, Arbeit und Gesundheit dazu bei, dieses Engagement zu stärken und zukunftsweisende Projekte in ganz Baden-Württemberg zu ermöglichen.

Im August besucht Staatssekretärin Petra Krebs auf ihrer ersten Sommertour durch ganz Baden-Württemberg Einrichtungen und Projekte aus den Bereichen Gesundheit, Pflege, Kinder- und Jugendhilfe, Inklusion, Integration, generationenübergreifende Quartiersentwicklung, Armutsprävention und Gewaltschutz, die tagtäglich einen unverzichtbaren Beitrag für den gesellschaftlichen Zusammenhalt leisten.

Termine der Sommertour

Eventuelle kurzfristige Änderungen bei den einzelnen Terminen sowie Ergänzungen bleiben vorbehalten.