Besuch

Simone Fischer zu Gast in der Stiftung KBZO in Weingarten

Gruppenfoto: Die Landes-Behindertenbeauftragte Simone Fischer umrahmt von KBZO-Bewohnerinnen und -bewohnern, Dirk Weltzin (Vorstandsvorsitzender) und Christian Mahl (Geschäftsbereichsleiter Wohnen & Leben).
Die Beauftragte der Landesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Simone Fischer (Mitte), umrahmt von KBZO-Bewohnerinnen und -bewohnern, Dirk Weltzin (Vorstandsvorsitzender, rechts stehend) und Christian Mahl (Geschäftsbereichsleiter Wohnen & Leben, links stehend).

Die Beauftragte der Landesregierung Baden-Württemberg für die Belange von Menschen mit Behinderungen, Simone Fischer, hat am 20. Juni 2022 die Stiftung KBZO besucht.

„Als kleinwüchsige Frau erlebt Simone Fischer selbst allerhand Barrieren im Alltag. Sie kann sich gut in die Situation anderer Menschen hineinversetzen und wird die Interessen von Menschen mit Behinderungen qualifiziert, überzeugend, verantwortungsvoll und verlässlich vertreten können“, sagte Manne Lucha anlässlich ihres Amtsantritts. 

„Diese Einschätzung des Ministers hat Simone Fischer bei ihrem Besuch in der Stiftung KBZO eindrucksvoll unterstrichen“, sagte der KBZO-Vorstandsvorsitzende Dirk Weltzin. Zuvor hatte sich die Landes-Beauftragte ein umfassendes Bild vom vielfältigen Angebot der Stiftung KBZO für Menschen mit und ohne Behinderungen machen können. Zu ihren Stationen zählten das inklusive Kinderhaus Wirbelwind „KiWi“, die Geschwister-Scholl-Schule im Argonnenareal, das Wohnheim im Martinusweg sowie das inklusive Wohnprojekt „Finka“ in der Prestelstraße.

Während über die Inklusion im schulischen Bereich diskutiert wurde, berichteten erwachsene Menschen mit Behinderungen von ihrem Alltag und welche Hoffnungen sie beispielsweise. in das Bundesteilhabegesetz setzen. Dabei handelt es sich um selbstverständliche Belange wie die Assistenz beim Wohnen, der Arbeit, beim Konzertbesuch, Singen im Chor, dem Bewegungskurs oder einer anderen Freizeitbeschäftigung, das Treffen mit Freunden außerhalb der Einrichtung, die Assistenz der Wahl für den Wocheneinkauf oder die Pflege.

„Die Möglichkeit und das Recht, das Leben selbstbestimmt, also nach den eigenen Anforderungen und Interessen, gestalten zu können, ist das A und O“, sagte Simone Fischer. Menschen mit Behinderungen bräuchten – wie jeder andere – echte Chancen und Wahlmöglichkeiten, um auch mit Assistenz so individuell leben zu können, wie sie es sich vorstellen. „Wir müssen die Voraussetzungen schaffen, dass dies möglich ist“, betonte die Landes-Beauftragte. Sie dankte für die wichtigen Gespräche und den wertvollen Austausch mit Menschen mit Behinderungen und den Mitarbeitenden, die sich auf den Weg gemacht haben, Inklusion selbstverständlich zu machen.

Stiftung KBZO

Quelle:

Geschäftsstelle Landes-Behindertenbeauftragte
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