Beratung

Anti∙diskriminierung: Beratung in Baden-Württemberg

Anti∙diskriminierung heißt:
Man wehrt sich,
wenn Menschen
andere Menschen
unterschiedlich behandeln.


Die Beratungs∙stellen gegen Diskriminierung haben diese Aufgaben:

  • Beraten

  • Stärken

  • Zusammen∙arbeiten mit anderen

  • Andere informieren


Diskriminierung bedeutet:
Jemand behandelt andere Menschen anders.
Oder jemand ärgert andere Menschen.
Oder jemand verletzt andere Menschen.
Weil diese Menschen vielleicht anders sind.


Beraten


Die Beratungs∙stellen gegen Diskriminierung helfen Menschen,
die diskriminiert werden.


Manche Menschen diskriminieren andere.
Das kann verschiedene Gründe haben.
Diese Gründe sind zum Beispiel:


  • das Aussehen.

  • die Sprache.

  • die Religion.

  • was jemand denkt.

  • ob jemand Männer oder Frauen liebt.

    Oder jemand anderes.

  • ob jemand sich als Mann oder als Frau fühlt.

    Oder als jemand anderes.

  • wie alt jemand ist.

  • aus was für einer Familie jemand kommt.

  • ob jemand eine Behinderung hat.


In einer Beratung zu Anti·diskriminierung bekommen Sie Hilfe.


Was geschieht bei einer Beratung zu Anti∙diskriminierung?


Die Beratung bei den Beratungs∙stellen
gegen Diskriminierung kostet kein Geld.


Die Beraterinnen und Berater
verraten nicht, wen sie beraten haben.
Sie müssen bei der Beratung Ihren Namen nicht sagen.


Die Beraterinnen und Berater

  • hören Ihnen zu.

  • geben Ihnen Informationen.

  • stehen auf Ihrer Seite und glauben Ihnen.

  • helfen Ihnen, sich gegen Diskriminierung zu wehren.


Wenn Sie möchten,
schreiben die Beraterinnen und Berater mit Ihnen
Beschwerde∙briefe.
Dann bekommen Sie vielleicht eine Entschuldigung.


Wenn Sie möchten,
begleiten die Beraterinnen und Berater Sie zu Gesprächen.
Dann versteht die Person,
die Sie diskriminiert,
Sie vielleicht besser.
Dann können Sie und diese Person
sich vielleicht wieder vertragen.


Wenn Sie möchten,
suchen die Beraterinnen und Berater
für Sie eine Rechts·anwältin oder einen Rechts·anwalt.
Die Rechts·anwältin oder der Rechts·anwalt kann Ihnen helfen.
Zum Beispiel:
Wenn Sie vor Gericht gegen die Diskriminierung klagen möchten.


Wenn Sie anderen von Diskriminierung erzählen möchten,
helfen die Beraterinnen und Berater Ihnen dabei.


Die Beraterinnen und Berater können Ihnen helfen,
dass die Diskriminierung vielleicht aufhört.


Beratung für Menschen mit Behinderung


In viele Beratungs∙stellen für Anti∙diskriminierung
kommen Menschen mit Behinderung
ohne Probleme hinein.
Dort gibt es zum Beispiel
Rampen für Roll∙stuhl∙fahrer und Roll∙stuhl∙fahrerinnen.


Sie kommen mit einem Roll∙stuhl in die Beratungs∙stelle?
Oder mit einem Rollator?
Oder jemand kommt mit Ihnen?
Oder Sie haben einen Assistenz∙hund?
Dann sagen Sie bitte vor Ihrem Besuch Bescheid.


Sie brauchen einen Gebärdensprach·dolmetscher?
Dann sagen Sie uns bitte auch vor Ihrem Besuch Bescheid.
Dann sucht die Beratungsstelle für Sie einen Gebärdensprach·dolmetscher.


Wir versuchen,
Ihnen das zu geben,
was Sie für die Beratung brauchen.
Sie sollen sich bei der Beratung wohl·fühlen.


In welchen Sprachen gibt es Beratung?


Die Beraterinnen und Berater
bei den Beratungs∙stellen für Anti∙diskriminierung
sprechen oft mehrere Sprachen.
Manchmal arbeiten die Beraterinnen und Berater
mit Dolmetscherinnen und Dolmetschern zusammen.


Dolmetscherinnen und Dolmetscher
übersetzen Deutsch in eine andere Sprache.
Und eine andere Sprache ins Deutsche.


Sagen Sie uns bitte vor Ihrem Besuch,
in welcher Sprache Sie beraten werden möchten.


Stärken


Bei den Beratungs·stellen gegen Diskriminierung
gibt es auch Angebote für Gruppen.
Gruppen von Menschen, die diskriminiert werden.
Also für Menschen mit ähnlichen Erfahrungen.
Die Menschen in diesen Gruppen machen sich
gegenseitig Mut.
Sie machen sich gegenseitig stark.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter helfen dabei.


Zusammen∙arbeit mit anderen


Die Beratungs∙stellen gegen Diskriminierung
arbeiten mit anderen Beratungs∙stellen zusammen.
Die Beratungs∙stellen gegen Diskriminierung
helfen den anderen Beratungs∙stellen.
Sie erklären:
Diese Dinge kann man gegen Diskriminierung unternehmen.


Andere informieren


Die Beratungs∙stellen gegen Diskriminierung
informieren alle Leute.
Zum Beispiel in Zeitungen.
Oder im Radio und Fernsehen.
Oder bei besonderen Veranstaltungen.


Kontakt zur LADS


Sie haben eine Diskriminierung erlebt?
Sie möchten eine Beratung?


Dann können Sie eine E-Mail schreiben.
Das ist die E-Mail-Adresse:
E-Mail-Adresse: lads@sm.bwl.de


Oder Sie können anrufen.
Das ist die Telefonnummer:
0711 123 – 39 90


Übersetzung in Leichte Sprache:
Textöffner® - Büro für Leichte Sprache
Hechinger Str. 94
72072 Tübingen
Tel: 07071/7084020
E-Mail: info@leicht-verstehen.de
Internet: https://www.leicht-verstehen.de/



Bilder:
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Lützner Straße 60
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Tel.: 0151/57318269
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