Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK)

Fachgremium der Bundesländer

Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK)

  • Gruppenbild der JFMK-Mitglieder

    Quelle: Stefan Sämmer

Die Jugend- und Familienministerkonferenz ist das Fachgremium der für die Kinder-, Jugend- und Familienpolitik zuständigen Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren der Bundesländer. Die Jugendministerkonferenz wurde gemäß Beschluss der JMK am 24. November 2006 um den Themenblock Familienpolitik erweitert und in Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) umbenannt.

In einigen Ländern ist für diese Themenfelder ein Ministerium zuständig, in anderen Ländern sind die Kinder- und Jugendpolitik und die Familienpolitik auf verschiedene Ministerien verteilt. Daher sind teilweise Länder durch zwei Ministerinnen oder Minister in der Jugend- und Familienministerkonferenz vertreten.

Die Jugend- und Familienministerkonferenz berät und beschließt über wichtige und grundsätzliche Angelegenheiten der Kinder-, Jugend- und Familienpolitik. So werden gemeinsam rechtliche, fachliche und politische Fragen z. B. zur Kinderbetreuung, Jugendarbeit, Hilfe zur Erziehung, zum Jugendschutz oder Familienrecht abgestimmt und entsprechende Beschlüsse gefasst. Vorberaten werden diese in der Arbeitsgemeinschaft der Obersten Landesjugend- und Familienbehörden (AGJF) durch Vertreterinnen und Vertreter der Ministerien.

Baden-Württemberg wird in der Jugend- und Familienministerkonferenz durch Kultusminister Andreas Stoch und durch Sozialministerin Katrin Altpeter vertreten.

2014: Vorsitz führt Rheinland-Pfalz

Für das Jahr 2014 hat das Land Rheinland-Pfalz den Vorsitz in der Jugend- und Familienministerkonferenz inne. Die oder der jeweilige Vorsitzende der JFMK nimmt u. a. die Vertretung der Jugend- und Familienministerkonferenz in Ministergremien auf europäischer Ebene (EU und Europarat) wahr.

Die Jahreskonferenz der JFMK fand am 22. und 23. Mai 2014 unter Vorsitz von Frau Ministerin Irene Alt in Mainz statt.


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