Coronavirus

Informationen in Leichter Sprache und Gebärdensprache

Für alle Fragen zum Coronavirus hat das Regierungspräsidium Stuttgart eine Hotline für Bürgerinnen und Bürger eingerichtet. Die Hotline wird vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg fachlich unterstützt. Sie erreichen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter täglich (auch am Wochenende) zwischen 9 und 18 Uhr telefonisch unter 0711 904-39555. Für gehörlose Menschen steht die Hotline montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr als Video-Chat zur Verfügung.

Mit Unterstützung des Ministeriums für Soziales und Integration hat die 1a Zugang Beratungsgesellschaft mbH ein Erklärvideo zu den Regeln zum Schutz vor dem Coronavirus in Leichter Sprache produziert.

Der Landesverband der Gehörlosen Baden-Württemberg stellt auf seiner Website Informationen rund um Corona direkt in Deutscher Gebärdensprache zur Verfügung.

Der Berufsfachverband der GebärdensprachdolmetscherInnen in Baden-Württemberg bietet ein besonderes Hilfsangebot in der aktuellen Situation an: Personen, die beim Arzt oder im Krankenhaus sind und für das Gespräch mit Ärzten eine Video-Verdolmetschung brauchen, können sich an eine/n Dolmetscher/in wenden. Die Kontaktdaten von Dolmetscher/innen, die bereit sind, bei Notfällen auch per Videotelefonie zu dolmetschen, finden Sie auf einer Liste des Verbands.

Das Bundesgesundheitsministerium stellt Informationen zum Coronavirus in Leichter Sprache bereit und beantwortet Fragen von gehörlosen und hörgeschädigten Bürgerinnen und Bürgern mittels eines Gebärdentelefons oder per Fax/E-Mail.

Der Ärztliche Bereitschaftsdienst hilft in dringenden medizinischen Fällen bzw. nicht lebensgefährlichen Situationen und ist rund um die Uhr per Fax erreichbar. Fax-Nummer: 0800 58 95 210 Faxformular Ärztlicher Bereitschaftsdienst: Meldung wegen Coronavirus-Verdacht

Bei behördlichen Fragen zu Informationen und Leistungen der öffentlichen Verwaltung können sich gehörlose oder hörgeschädigte Menschen an das 115-Gebärdentelefon wenden. Wie das funktioniert, zeigt ein Video in Gebärdensprache.

Das Beratungsangebot des Hilfetelefons „Gewalt gegen Frauen“ steht auch mit Live-Chat und in Gebärdensprache zur Verfügung.

In Eigeninitiative hat die Grafikern Annette Kitzinger aus Schleswig-Holstein – vielen bekannt durch die von ihr entwickelten Metacom-Symbole für unterstützte Kommunikation – grafische Materialien zum Infektionsschutz gestaltet und diese kostenlos zum Download bereitgestellt.