Erwerbsleben

Fachkräftemangel entgegenwirken und Potenziale der Jugend nutzen

Motorenbau (© Gemballa Company)

Integration in die Arbeitswelt

Ziel ist es, die Chancengerechtigkeit und gesellschaftliche Teilhabe der in Baden-Württemberg lebenden Menschen zu verbessern. Bildungserfolg und Erfolg am Arbeitsmarkt sollen nicht von sozialer oder ethnischer Herkunft abhängen. Aufgrund der demografischen Entwicklung und des sich abzeichnenden Fachkräftemangels kann das Land die Potenziale von Migrantinnen und Migranten nicht ungenutzt lassen.

Junger Elektroniker mit Schraubenzieher vor Stromkasten
  • Überblick

Chancengleichheit verbessern

Tatsächlich partizipieren Einwanderinnen und Einwanderer und ihre Nachkommen insgesamt in geringerem Maße am Arbeitsmarkt als die Bevölkerung ohne Migrationshintergrund. Eine Ursache sind Defizite im Bildungsbereich.

  • Anerkennung

Ausländische Abschlüsse und Qualifikationen

Gut ausgebildete Migrantinnen und Migranten mussten lange viel zu häufig einer Beschäftigung deutlich unterhalb ihrer Qualifikationen nachgehen. Potenziale dürfen aber nicht verloren gehen – mit den Anerkennungsgesetzen besteht nun ein Rechtsanspruch auf Prüfung der Gleichwertigkeit eines im Ausland erworbenen Berufsabschlusses.

  • Austausch

Landesarbeitsgemeinschaft Migrantenökonomie

Fast 100.000 Unternehmerinnen und Unternehmer in Baden-Württemberg haben einen Migrationshintergrund. Doch die wirtschaftlichen Möglichkeiten und das Integrationspotenzial sind noch nicht ausgeschöpft. Die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Migrantenökonomie befasst sich im Kontext der Fachkräfteentwicklung mit Ausbildung, Qualifizierung und Gründung.