Gleichstellungs- und Frauenministerkonferenz

Fachgremium der Bundesländer

Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister, -senatorinnen und -senatoren der Länder (GFMK)

  • Gruppenbild der GFMK-Mitglieder

    Gruppenbild der Mitglieder der 25. Gleichstellungs- und Frauenministerkonferenz am 2./3. Juli 2015 in Berlin

Die Konferenz der Ministerpräsidenten und die derzeit 19 Fachministerkonferenzen dienen der Selbstkoordinierung der Länder im so genannten kooperativen Föderalismus. In ihnen erörtern die Länder gemeinsam die sie betreffenden Probleme, stimmen die Vorgehensweise ab und beziehen Position gegenüber dem Bund. Ziel ist, auf bestimmten Sachgebieten zu möglichst einheitlichen Auffassungen und Regelungen zu gelangen. Die Beschlüsse dieser Konferenzen entfalten zwar keine unmittelbaren Rechtswirkungen, haben jedoch als Empfehlungen politische Bindungskraft.

Die GFMK sieht ihre Hauptaufgabe darin, Grundlinien für eine gemeinsame Gleichstellungs- und Frauenpolitik in der Bundesrepublik Deutschland festzulegen und Maßnahmen zur Chancengleichheit von Männern und Frauen in allen Lebensbereichen zu beschließen. Dabei begleitet die GFMK u. a. das Gesetzgebungsverfahren des Bundes.

2018: Bremen übernimmt Vorsitz

Vorsitzende der 28. GFMK wird Bremens Sozial- und Frauensenatorin Anja Stahmann. Die oder der jeweilige Vorsitzende der GFMK nimmt unter anderem die Vertretung der Konferenz gegenüber der Bundesregierung sowie europäischer Gremien und die Sitzungsleitung während der Vor- und Hauptkonferenz wahr.

Für das Jahr 2017 hatte das Land Thüringen den Vorsitz der Gleichstellungs- und Frauenministerkonferenz inne. Die Jahreskonferenz fand am 7. und 8. Juni 2017 unter Vorsitz der Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Heike Werner, in Weimar statt.

Kontakt:

Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg
Else-Josenhans-Str. 6
70173 Stuttgart
Ansprechpartner: Peter Pfeiffer

0711 / 123 3515

0711 / 123-3918

Peter.Pfeiffer@sm.bwl.de


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