Landessprachförderprogramm „VwV Deutsch“

Sprachförderprogramm „VwV Deutsch“

Land baut Sprachförderung aus

  • Ein Lehrer schreibt vor Asylbewerbern deutsche Vokabeln an eine Schultafel. (Foto: © dpa)

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Zum 1. Januar 2019 löst die Neufassung des Landessprachförderprogramms „VwV Deutsch“ die bisherige „VwV Deutsch für Flüchtlinge“ ab, mit der das Land seit 2015 den Stadt- und Landkreisen Gelder für Deutschkurse für Geflüchtete zur Verfügung gestellt hat und die noch für die laufende Förderperiode gilt.

Das neue Programm richtet sich nicht nur an Geflüchtete, sondern auch an Menschen mit Migrationshintergrund, die schon länger hier leben. Es ergänzt die Sprachkursangebote des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge.

Neben Alphabetisierungskursen, Grund- und Aufbaukursen können nun auch spezifische Kursformate auf Kreisebene angeboten werden und vom Land gefördert werden:

  • Eltern- und Frauensprachkurse in kleineren Gruppen mit Kinderbetreuung,
  • berufsbegleitende Deutschkurse für Erwerbstätige,
  • Intensivsprachkurse vor Ausbildungsbeginn und
  • Deutschkurse begleitend zu einer Einstiegsqualifizierung

Ansprechpersonen sind auf Kreisebene zumeist die Integrationsbeauftragten und Integrationsämter oder die Bildungskoordinatorinnen und Bildungskoordinatoren.