Strategie

Chancen der Digitalisierung für Medizin und Pflege nutzen

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Mit der Digitalisierungsstrategie „digital@bw“ will die Landesregierung die Potenziale der Digitalisierung in Baden-Württemberg erschließen. Das Ministerium für Soziales und Integration hat als Beitrag zur Gesamtdigitalisierungsstrategie bereits im Jahr 2017 die Strategie „Digitalisierung in Medizin und Pflege in Baden-Württemberg“ entwickelt.

Die Digitalisierung ist eine Querschnittsaufgabe für alle Landesministerien, da der digitale Wandel alle Lebensbereiche betrifft. Die Strategie „Digitalisierung in Medizin und Pflege in Baden-Württemberg“ des Ministeriums für Soziales und Integration legt zentrale Handlungsfelder fest, mit denen die medizinische und pflegerische Versorgung in Baden-Württemberg durch digitale Lösungen verbessert werden kann.

Strategie zur Digitalisierung in Medizin und Pflege in Baden-Württemberg

Für die Umsetzung der Strategie konnte das Ministerium bereits 24 innovative Modellprojekte mit mehr als 11 Millionen Euro fördern (Stand: Juli 2020).  Es ist Baden-Württemberg so gelungen, mit den Förderungen beispielsweise von docdirekt, dem eRezept GERDA, der Teleintensivmedizin-Plattform oder auch der Personalisierten Medizin in Deutschland eine Vorreiterrolle einzunehmen.

Die Förderprojekte gehören zu folgenden Handlungsfeldern:

  • Ambulante und stationäre Versorgung: zum Beispiel Telesprechstunde, Televisite und Telemonitoring chronisch Kranker
  • Sektorenübergreifende Versorgung: zum Beispiel Kommunikations- oder Informationsplattformen für fachübergreifende Behandlungsteams
  • Pflegebereich: zum Beispiel Televisite in Pflegeheimen, technische Alltagshilfen und Servicerobotik
  • Personalisierte Medizin: zum Beispiel Aufbau einer Cloud BW und einer App BW sowie Zentren für personalisierte Medizin

Ziel ist es, sinnvolle Modellprojekte in die medizinische und pflegerische Regelversorgung der Bürgerinnen und Bürger zu integrieren.

Gemeinsam mit allen Beteiligten umsetzen

Um dies zu erreichen, müssen alle relevanten Akteure eng zusammenarbeiten. Daher hat das Sozial- und Integrationsministerium die Strategie auch gemeinsam mit allen betroffenen Organisationen und Verbänden und Patientenvertretungen entwickelt. Um die Umsetzung der Strategie voranzutreiben, kommen die Beteiligten regelmäßig in einem Beirat und auf Arbeitsebene in einem Expertenkreis zusammen. 

Damit die Kompetenzen der beteiligten Akteure gebündelt werden können, wurde im Jahr 2019 das Kompetenzzentrum für Digitalisierung in Medizin und Pflege gegründet, das beim Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg angesiedelt ist. Unter dem Slogan „Gesundheit wird digital“ sollen alle Akteure – vorrangig jedoch Bürgerinnen und Bürger – umfassend über die Chancen und Herausforderungen informiert werden.