Zahlen

Einschätzung der aktuellen Lage in Baden-Württemberg

Die weltweite Ausbreitung von COVID-19 wurde am 11. März 2020 von der WHO zu einer Pandemie erklärt. Um eine unkontrollierte Weiterverbreitung in Deutschland zu verhindern, ist es wichtig, Fälle früh zu erkennen, sie zu isolieren und Hygienemaßnahmen konsequent einzuhalten.

Bezüglich der Einschätzung der aktuellen Lage stützt sich das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration auf die Bewertung des Robert Koch-Institutes. Es handelt sich weltweit, in Europa und in Deutschland um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation. Das Robert Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland insgesamt weiterhin als hoch ein. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern. Bisher gibt es in Baden-Württemberg 498.032  bestätigte Fälle mit positivem Testergebnis und 10.072 Todesfälle.

Lagebericht COVID-19 des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg

Sie haben eine Frage zum Lagebericht, zum Beispiel zur Berechnung der Inzidenzen für Baden-Württemberg? Auf der Website des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) zum LGA Tagesbericht COVID-19 bzw. Lagebericht COVDI-19.

Daten zur COVID-19-Impfung in Baden-Württemberg

Stand: 11. Juni 2021

  • Erstimpfungen in BW: 5.162.993
  • Zweitimpfungen in BW: 2.679.782

Impfquote (vollständig geimpft):

  • Baden-Württemberg: 24,1 %
  • Bundesweit: 24,8 %

Gesamtzahl Impfungen nach Landkreisen in BW (PDF)

Hinweis: Impfungen in den Impfzentren und durch die Mobilen Teams werden mit der Postleitzahl des Wohnorts der Geimpften erfasst. Die statistische Erfassung für die Arztpraxen ist vereinfacht, um den bürokratischen Aufwand für die Arztpraxen möglichst gering zu halten. Impfungen bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten werden daher nur mit der Postleitzahl der Praxis angegeben.

Robert Koch-Institut: Impfquotenmonitoring

Lockerungen und Verschärfungen laut Corona-Verordnung

Der Bund und die Länder haben sich auf stufenweise inzidenzabhängige Lockerungen geeinigt. Fällt in einem Stadt- oder Landkreis die 7-Tage-Inzidenz stabil (mindestens fünf Tage in Folge) unter 50, treten hier weitere Lockerungen in Kraft. Liegt die 7-Tage-Inzidenz fünf Tage in Folge unter 35, gibt es zusätzliche Lockerungen. In Stadt- und Landkreisen, in denen die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100 liegt, treten automatisch wieder Verschärfungen in Kraft. Mit der aktuellen Änderung der Corona-Verordnung des Landes hat Baden-Württemberg die generellen Regelungen und die Notbremsen-Regelung an die bundeseinheitlichen Vorgaben des novellierten Infektionsschutzgesetzes des Bundes (§ 28b IfSG) angepasst.

Die Karte zeigt die 7-Tage-Inzidenzen pro 100.000 Einwohner der Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg (offizielle Zahlen des Robert Koch-Instituts) unter Berücksichtigung der Meldungen der Gesundheitsämter nach § 20 CoronaVO. Angaben ohne Gewähr.

Ob ein Stadt- oder Landkreis die Kriterien für einen Lockerungsschritt oder für eine Verschärfung erfüllt, entscheidet nach Prüfung das Gesundheitsamt vor Ort. Daher können sich Abweichungen zu der in der Karte grafisch dargestellten Situation in Ihrem Stadt- oder Landkreis ergeben. Bitte informieren sich daher zusätzlich auf der Homepage Ihres jeweiligen Stadt- oder Landkreises, welche Öffnungen oder Beschränkungen vor Ort gelten.

Liste der 7-Tage-Inzidenzwerte der Stadt- und Landkreise unter Berücksichtigung der Meldungen der Gesundheitsämter

Die nachstehende Liste setzt sich aus den offiziellen Daten des Robert Koch-Instituts unter Berücksichtigung der Meldungen der Gesundheitsämter nach § 20 CoronaVO zusammen (Angaben ohne Gewähr).

Stand: 11.06.2021

7-Tage-Inzidenz unter 35:

7-Tage-Inzidenz von mehr 35 bis 50:

7-Tage-Inzidenz von mehr als 50 bis 100:

7-Tage-Inzidenz von mehr als 100:

  • -

7-Tage-Inzidenz von mehr als 150:

  • -

7-Tage-Inzidenz von mehr als 165:

  • -

Kontaktpersonennachverfolgung: Konzept und Umsetzung in Baden-Württemberg

Durch die bereits begonnenen schrittweisen Lockerungsmaßnahmen der weitreichenden Kontaktbeschränkungen kommt der Kontaktpersonennachverfolgung eine vorrangige Bedeutung zu. Sie stellt eine wesentliche Grundlage für die Beeinflussung der Dynamik der Epidemie dar, indem Personen mit hoher Expositionswahrscheinlichkeit möglichst früh identifiziert, unter Quarantäne gestellt und getestet werden. 

Konzept und Umsetzungsplan zur Kontaktpersonennachverfolgung in Baden-Württemberg (PDF)

Hinweise für Reiserückkehrer

Ab 13. Mai 2021 gilt eine neue Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes, die einheitliche Einreise- und Quarantäneregelungen für ganz Deutschland bringt. Die Verordnung sieht Ausnahmen für Geimpfte, Genesene und aktuell Getestete vor. 

Informationen der Bundesregierung zur Coronavirus-Einreiseverordnung

Informationen zu Coronavirus-Erkrankungen (COVID-19) für ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen sowie selbstverantwortete Wohngemeinschaften

Da vor allem ältere Menschen und Menschen mit Grunderkrankungen ein deutlich erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei einer Coronavirus-Erkrankung (COVID-19) haben, ist der Schutz dieser vulnerablen Gruppen besonders wichtig. Das Ministerium für Soziales und Integration hat daher Informationen für ambulante Pflegeeinrichtungen/-dienste (PDF) zusammengestellt, die Schutz- und Hygienemaßnahmen für deren Klienten und Personal und spezielle Maßnahmen bei der ambulanten Versorgung von Verdachtsfällen oder bestätigten COVID-19-Patienten beschreiben.

Hinweise zu Prävention und Management von COVID-19 für stationäre Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Behindertenhilfe (PDF) umfassen Informationen unter anderem zur Vorbereitung der Einrichtung, zu Schutz- und Hygienemaßnahmen, zur Testung auf SARS-CoV-2 und zum Vorgehen bei Kontaktpersonen unter dem Personal.

Darüber hinaus hat das Ministerium für Soziales und Integration Empfehlungen zum Coronavirus für vollständig selbstverantwortete Wohngemeinschaften im Sinne von § 2 Abs. 3 Wohn-, Teilhabe- und Pflegegesetz (WTPG) (PDF) ausgesprochen.

Vorbereitung / Maßnahmen zum Infektionsschutz

Das Zusammenwirken der Gesundheitsbehörden beim Auftreten von Infektionskrankheiten ist in Baden-Württemberg gut eingespielt. Die Behörden sind gut vorbereitet, das nationale und weltweite Geschehen wird aufmerksam beobachtet.

Es besteht ein ständiger Austausch mit den Bundesbehörden und den anderen Bundesländern, um ein einheitliches Vorgehen zu gewährleisten.

Alle relevanten Akteure im Land sind sensibilisiert und mit den wesentlichen aktuellen Informationen versorgt. Eine wichtige Rolle kommt den in Praxen und Kliniken tätigen Ärzten zu, da sich ein Krankheitsverdacht in der Regel bei der Anamnese und Untersuchung von Patienten ergibt.

Um eine zeitnahe Diagnostik zu gewährleisten, hat das Land die eigenen Laborkapazitäten inzwischen ausgebaut. So können ab sofort Proben von begründeten Verdachtsfällen in Absprache mit dem Gesundheitsamt im Labor des Landesgesundheitsamtes untersucht werden.

Bei einem bestätigten Fall ergreifen die Gesundheitsämter auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes alle notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen. Hierzu zählen beispielsweise

  • die Isolierung betroffener Patienten,
  • die Erfassung und Untersuchung von Kontaktpersonen und
  • die Absonderung ansteckungsverdächtiger Kontaktpersonen zum Beispiel durch häusliche Beobachtung.
Frau mit OP-Maske sitzt mit Smartphone auf Sofa
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Baden-Württemberg startet am Montag mit digitalem Impfnachweis

Kind wird geimpft
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Baden-Württemberg hält sich an die heutige STIKO-Empfehlung für Kinder- und Jugendliche

Hand in Schutzhandschuh hält einen Corona-Schnelltest vor ein Smartphone
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Baden-Württemberg lässt Qualität der Teststellen von DEKRA prüfen

Eine Person wird geimpft.
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Start für drei weitere Modellprojekte zum betrieblichen Impfen in Handwerksbetrieben

Besucher fahren im Erlebnispark Tripsdrill in der Achterbahn.
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Freizeitparks können ab 8. Juni landesweit öffnen

Eine Person wird geimpft.
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Über 5 Millionen Impfungen in Baden-Württemberg

Menschen sitzen im Stuttgarter Schlosspark auf Mauer, im Hintergrund vollbesetzte Tische eines Biergartens.
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Geänderte Corona-Verordnung tritt am 7. Juni in Kraft

Probelauf in Ulm für ein Impfzentrum: An einer Frau wird eine Impfung simuliert.
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Baden-Württemberg hebt Priorisierung in Impfzentren von Montag an auf

Hand tippt auf Laptop-Tastatur
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Anträge auf Entschädigung wegen Kinderbetreuung oder Quarantäne nur online möglich

Aufkleber in Impfpass weist auf Impfung mit dem Impfstoff Moderna hin.
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Impfquoten der Stadt- und Landkreise werden ab sofort regelmäßig veröffentlicht

Mehrere junge Leute sitzen an einem Tisch, auf dem Unterlagen und Notizzettel liegen
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Startschuss für 19 Modellprojekte in den Bereichen Kultur, Jugend, Tourismus, Freizeit und Sport

Besucher des Europa-Parks sitzen in einem Zug der Achterbahn SilverStar.
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Baldige Öffnung von Freizeitparks bei sinkenden Infektionszahlen möglich

Junger Mann wird in einem Impfzentrum geimpft.
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Lucha weist Vorwürfe von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn zurück

Steril verpackte Einmal-Spritzen mit dem Impfstoff
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Land will gemeinsam mit Impfzentren und Kommunen Impfungen in sozial benachteiligten Vierteln und Stadtteilen voranbringen

Eine Person wird geimpft.
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Land hilft Zollernalbkreis mit zusätzlichen Impfdosen aus

Hand in Schutzhandschuh hält einen Corona-Schnelltest vor ein Smartphone
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Gemeinsam im Kampf gegen Infektionsherde am Arbeitsplatz

Mehrere Jugendliche sitzen nebeneinander auf einer niedrigen Mauer
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Landesweit sinkende Inzidenz: Sozialministerium ermöglicht weitere Modellprojekte

Eine Person wird geimpft.
  • Coronavirus / Impfen

Mobile Impfteams gehen in sozial benachteiligte Viertel

Ein Schild weist in einer Innenstadt auf die Maskenpflicht hin.
  • Coronavirus / Öffnungsschritte

Kreisscharfe Bewertung der Inzidenzlage ist bei Öffnungsschritten unerlässlich

Eine Frau geht mit Mund-Nasen-Schutz hinter roten Lichtern einer Absperrung durch die Innenstadt.
  • Corona / Kinder und Jugendliche

Ab morgen weitere Öffnungen in der Kinder- und Jugendarbeit sowie bei familienunterstützenden frühen Hilfen

Frau mit OP-Maske sitzt mit Smartphone auf Sofa
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Baden-Württemberg unternimmt erste Öffnungsschritte

Ein Aushang an der Tür eines Spielzeugladens mit Informationen auf Öffnungszeiten, im Hintergrund steht eine Kundin vor einem Regal.
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Landesregierung legt Öffnungsschritte fest

Am deutsch-französischen Grenzübergang Kehl fahren Autos nach Deutschland.
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Bund beschließt neue Einreiseverordnung

Aufkleber in Impfpass weist auf Impfung mit dem Impfstoff Moderna hin.
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Priorisierung in Arztpraxen ab 17. Mai für alle Impfstoffe aufgehoben

Junger Mann wird in einem Impfzentrum geimpft.
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Gemeinsame Lösung für Impfstoffverteilung an den Impfzentren