Zahlen

Einschätzung der aktuellen Lage in Baden-Württemberg

Die weltweite Ausbreitung von COVID-19 wurde am 11. März 2020 von der WHO zu einer Pandemie erklärt. Um eine unkontrollierte Weiterverbreitung in Deutschland zu verhindern, ist es wichtig, Fälle früh zu erkennen, sie zu isolieren und Hygienemaßnahmen konsequent einzuhalten.

Bezüglich der Einschätzung der aktuellen Lage stützt sich das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration auf die Bewertung des Robert Koch-Institutes. Es handelt sich weltweit, in Europa und in Deutschland um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation. Das Robert Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland insgesamt weiterhin als hoch ein. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern. Bisher gibt es in Baden-Württemberg 506.034 bestätigte Fälle mit positivem Testergebnis und 10.395 Todesfälle.

Lagebericht COVID-19 des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg

Sie haben eine Frage zum Lagebericht, zum Beispiel zur Berechnung der Inzidenzen für Baden-Württemberg? Auf der Website des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) zum LGA Tagesbericht COVID-19 bzw. Lagebericht COVDI-19.

Daten zur COVID-19-Impfung in Baden-Württemberg

Stand: 30. Juli 2021

  • Erstimpfungen in BW: 6.619.774
  • Zweitimpfungen in BW: 5.807.083

Impfquote (vollständig geimpft):

  • Baden-Württemberg: 52,3 %
  • Bundesweit: 51,5 %

Gesamtzahl Impfungen nach Landkreisen in Baden-Württemberg:

Impfungen in den Impfzentren und durch die Mobilen Teams werden mit der Postleitzahl des Wohnorts der Geimpften erfasst. Die statistische Erfassung für die Arztpraxen ist vereinfacht, um den bürokratischen Aufwand für die Arztpraxen möglichst gering zu halten. Impfungen bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten werden daher nur mit der Postleitzahl der Praxis angegeben.

Tabelle: Gesamtzahl Impfungen nach Landkreisen in BW (PDF)

Vergleich Impfstofflieferungen vs. Impfungen in Baden-Württemberg:

In der nachstehenden Tabelle werden die für die Impfzentren nach Baden-Württemberg gelieferten Impfstoffe dargestellt. Die Impfungen begannen am 27. Dezember 2020 in den Zentralen Impfzentren und am 22. Januar 2021 in den Kreisimpfzentren. In den ersten Wochen der Impfkampagne wurde die Hälfte des Impfstoffs für Zweitimpfungen zurückgehalten. Dies ist nun nicht mehr der Fall. Für den reibungslosen Ablauf ist auch weiterhin ein kleiner Vorrat erforderlich, etwa um Zweitimpfungen mit den jeweiligen Impfstoff abzusichern oder um auf Lieferschwankungen reagieren zu können. Die im Laufe einer Woche gelieferten Impfstoffe können wegen der jeweiligen Liefertage meist nicht vollständig in der Lieferwoche verimpft werden, sondern werden bis zur nächsten angekündigten Lieferung verplant und verbraucht. Jeglicher Impfstoff, der nach Baden-Württemberg kommt, wird schnellstmöglich verimpft.

Tabelle: Vergleich Impfstofflieferungen vs. Impfungen (PDF)

Kontaktpersonennachverfolgung: Konzept und Umsetzung in Baden-Württemberg

Durch die bereits begonnenen schrittweisen Lockerungsmaßnahmen der weitreichenden Kontaktbeschränkungen kommt der Kontaktpersonennachverfolgung eine vorrangige Bedeutung zu. Sie stellt eine wesentliche Grundlage für die Beeinflussung der Dynamik der Epidemie dar, indem Personen mit hoher Expositionswahrscheinlichkeit möglichst früh identifiziert, unter Quarantäne gestellt und getestet werden. 

Konzept und Umsetzungsplan zur Kontaktpersonennachverfolgung in Baden-Württemberg (PDF)

Hinweise für Reiserückkehrer

Ab 13. Mai 2021 gilt eine neue Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes, die einheitliche Einreise- und Quarantäneregelungen für ganz Deutschland bringt. Die Verordnung sieht Ausnahmen für Geimpfte, Genesene und aktuell Getestete vor. 

Informationen der Bundesregierung zur Coronavirus-Einreiseverordnung

Informationen zu Coronavirus-Erkrankungen (COVID-19) für ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen sowie selbstverantwortete Wohngemeinschaften

Da vor allem ältere Menschen und Menschen mit Grunderkrankungen ein deutlich erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei einer Coronavirus-Erkrankung (COVID-19) haben, ist der Schutz dieser vulnerablen Gruppen besonders wichtig. Das Ministerium für Soziales und Integration hat daher Informationen für ambulante Pflegeeinrichtungen/-dienste (PDF) zusammengestellt, die Schutz- und Hygienemaßnahmen für deren Klienten und Personal und spezielle Maßnahmen bei der ambulanten Versorgung von Verdachtsfällen oder bestätigten COVID-19-Patienten beschreiben.

Hinweise zu Prävention und Management von COVID-19 für stationäre Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Behindertenhilfe (PDF) umfassen Informationen unter anderem zur Vorbereitung der Einrichtung, zu Schutz- und Hygienemaßnahmen, zur Testung auf SARS-CoV-2 und zum Vorgehen bei Kontaktpersonen unter dem Personal.

Darüber hinaus hat das Ministerium für Soziales und Integration Empfehlungen zum Coronavirus für vollständig selbstverantwortete Wohngemeinschaften im Sinne von § 2 Abs. 3 Wohn-, Teilhabe- und Pflegegesetz (WTPG) (PDF) ausgesprochen.

Vorbereitung / Maßnahmen zum Infektionsschutz

Das Zusammenwirken der Gesundheitsbehörden beim Auftreten von Infektionskrankheiten ist in Baden-Württemberg gut eingespielt. Die Behörden sind gut vorbereitet, das nationale und weltweite Geschehen wird aufmerksam beobachtet.

Es besteht ein ständiger Austausch mit den Bundesbehörden und den anderen Bundesländern, um ein einheitliches Vorgehen zu gewährleisten.

Alle relevanten Akteure im Land sind sensibilisiert und mit den wesentlichen aktuellen Informationen versorgt. Eine wichtige Rolle kommt den in Praxen und Kliniken tätigen Ärzten zu, da sich ein Krankheitsverdacht in der Regel bei der Anamnese und Untersuchung von Patienten ergibt.

Um eine zeitnahe Diagnostik zu gewährleisten, hat das Land die eigenen Laborkapazitäten inzwischen ausgebaut. So können ab sofort Proben von begründeten Verdachtsfällen in Absprache mit dem Gesundheitsamt im Labor des Landesgesundheitsamtes untersucht werden.

Bei einem bestätigten Fall ergreifen die Gesundheitsämter auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes alle notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen. Hierzu zählen beispielsweise

  • die Isolierung betroffener Patienten,
  • die Erfassung und Untersuchung von Kontaktpersonen und
  • die Absonderung ansteckungsverdächtiger Kontaktpersonen zum Beispiel durch häusliche Beobachtung.
Infografik mit Logo „DranbleibenBW“ und in die Höhe gestreckten Händen, die Impfpass oder Handy mit QR-Code halten
  • dranbleibenBW

Landesweite Impf-Aktionswoche sehr erfolgreich

Jugendzeltlager im Wald
  • Coronavirus / Familien

Land erleichtert Regelungen für Jugend- und Familienfreizeiten

Eine Maske liegt auf einem Schulmäppchen neben einer Karte mit einer gemalten Gewitterwolke.
  • Coronavirus / Kinder / Jugendliche

Fachgipfel zur psychischen Situation von Kindern und Jugendlichen in Folge der Pandemie geplant

Junger Mann wird in einem Impfzentrum geimpft.
  • Coronavirus / Impfen

Impfangebote für 12- bis 17-Jährige in den Sommerferien

Studentin sitzt mit Laptop an Schreibtisch
  • Coronavirus

EU-Krisenhilfsfonds: 86 Millionen Euro für über 200 Projekte in Baden-Württemberg

Schild weist auf das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg hin.
  • Gesundheit

Landesgesundheitsamt wird Teil des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Integration

Probelauf in Ulm für ein Impfzentrum: An einer Frau wird eine Impfung simuliert.
  • Coronavirus / Impfen

AG Corona stellt Weichen für die kommenden Monate der Pandemiebekämpfung

  • Corona-Verordnung

Geänderte Corona-Verordnung des Landes tritt am 26. Juli in Kraft / Kleinere Anpassungen und Klarstellungen vorgenommen

Zwei Smartphones mit Luca-App, Informationen zu Restaurantbesuch auf Display
  • Coronavirus

Gemeinsame Erklärung zur Nutzung des Luca-Systems in der Pandemie

Eine Person wird geimpft.
  • Coronavirus / Impfen

Info- und Aktionskampagne zum Impfen wird in Pforzheim fortgesetzt

Infografik mit Logo „DranbleibenBW“ und in die Höhe gestreckten Händen, die Impfpass oder Handy mit QR-Code halten
  • Coronavirus / Impfen

Landesweite Impf-Aktionswoche vom 21. bis 28. Juli 2021

Logo der Kampagne
  • Coronavirus/Impfen

Zweiter Impfgipfel der Landesregierung

Ein Mann zeigt Abstrich für das Testverfahren auf das Virus SARS-CoV-2.
  • Coronavirus / Testen

Regelmäßige Testungen in Schulen und Kitas nach den Sommerferien vorgesehen

Pinnnadel auf Weltkarte
  • Coronavirus / Impfen

Mit Flugticket ohne Voranmeldung zum Impfen

Jugendzeltlager im Wald
  • Coronavirus / Impfen

Impfaktion für Ehrenamtliche in der Kinder- und Jugendarbeit

Probelauf in Ulm für ein Impfzentrum: An einer Frau wird eine Impfung simuliert.
  • Coronavirus / Impfen

Weitere Impfangebote des Landes speziell für Studierende

  • Coronavirus / Impfen

Kampf gegen das Coronavirus muss weltweit geführt werden

Ärztin impft in ihrer Praxis eine Patientin gegen das Coronavirus.
  • Coronavirus / Impfen

Lob für Sonderimpftag am Robert-Bosch-Krankenhaus

Infografik mit Logo „DranbleibenBW“ und in die Höhe gestreckten Händen, die Impfpass oder Handy mit QR-Code halten
  • Coronavirus / Impfen

Start der Informations- und Aktionskampagne zum Impfen #dranbleibenBW

Kinder spielen in Fun Cars in der Ravensburger Kinderwelt Kornwestheim
  • Familie / Kinder und Jugendliche

Land führt Landesfamilienpass für Freizeitangebote fort

Junger Mann wird in einem Impfzentrum geimpft.
  • Coronavirus / Impfen

Baden-Württemberg ermöglicht Impfen mit verkürzten Abständen

Eine Person wird geimpft.
  • Coronavirus / Impfen

Baden-Württemberg setzt STIKO-Empfehlung ab sofort um

Junger Mann wird in einem Impfzentrum geimpft.
  • Coronavirus / Impfen

Land startet mit Impfangebot speziell für Studierende

Probelauf in Ulm für ein Impfzentrum: An einer Frau wird eine Impfung simuliert.
  • Coronavirus / Impfen

Landesregierung beschließt Verlängerung der Kreisimpfzentren

Jugendzeltlager im Wald
  • Coronavirus / Kinder und Jugendliche

Land lockert Beschränkungen bei der Kinder- und Jugendarbeit sowie Jugendsozialarbeit