Zahlen

Einschätzung der aktuellen Lage in Baden-Württemberg

Das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 breitet sich weltweit aus. Um eine unkontrollierte Weiterverbreitung in Deutschland zu verhindern, ist es wichtig, Fälle früh zu erkennen, sie zu isolieren und Hygienemaßnahmen konsequent einzuhalten.

Bezüglich der Einschätzung der aktuellen Lage stützt sich das Ministerium für Soziales und Integration auf die Bewertung des Robert Koch-Institutes. Danach wird das Risiko für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland derzeit insgesamt als hoch eingeschätzt, für Risikogruppen als sehr hoch. Die Wahrscheinlichkeit für schwere Krankheitsverläufe nimmt mit zunehmendem Alter und bestehenden Vorerkrankungen zu. Diese Gefährdung variiert aber von Region zu Region. Die Belastung des Gesundheitswesens hängt maßgeblich von der regionalen Verbreitung der Infektion, den vorhandenen Kapazitäten und den eingeleiteten Gegenmaßnahmen (Isolierung, Quarantäne, soziale Distanzierung) ab und kann örtlich sehr hoch sein. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern. Am 11. März 2020 wurde die weltweite Ausbreitung von COVID-19 von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zu einer Pandemie erklärt. Bisher gibt es in Baden-Württemberg 142.868  bestätigte Fälle mit positivem Testergebnis und 2.625 Todesfälle.

Tabelle „Coronavirus in Baden-Württemberg: Anzahl der Infizierten und der Todesfälle in Stadt-/Landkreisen“ (XLSX)

Hinweis: Die Karte und die Tabelle werden montags bis freitags aktualisiert. Falls Ihnen eine Karte älteren Datums angezeigt wird, drücken Sie bitte gleichzeitig die Tasten „Strg“ und „F5“. Dann lädt Ihr Browser die aktuellste Version.

Lagebericht COVID-19 des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg

Bitte beachten! Seit Samstag, 15. August erfolgt die Berichterstattung des LGA zur aktuellen COVID-19-Lage wieder täglich, das heißt auch an den Wochenenden. Donnerstags wird ein ausführlicher Bericht, an den übrigen Tagen ein Kurzbericht erstellt.

Liste der Corona-Hotspots in Baden-Württemberg

Ein Stadt- oder Landkreis gilt als inländischer Corona-Hotspot, wenn die 7-Tage-Inzidenz 50 Infektionen pro 100.000 Einwohner übersteigt.

Liste der Corona-Hotspots in Baden-Württemberg mit Hinweis auf lokale Infektionsschutzmaßnahmen

Wichtiger Hinweis: Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der Übermittlung an das Landesgesundheitsamt, welches die Fälle aus ganz Baden-Württemberg gebündelt an das Ministerium für Soziales und Integration meldet, kann es mitunter auch deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen sowie zeitliche Verzögerungen geben. Dafür bitten wir um Verständnis.

Kontaktpersonennachverfolgung: Konzept und Umsetzung in Baden-Württemberg

Durch die bereits begonnenen schrittweisen Lockerungsmaßnahmen der weitreichenden Kontaktbeschränkungen kommt der Kontaktpersonennachverfolgung eine vorrangige Bedeutung zu. Sie stellt eine wesentliche Grundlage für die Beeinflussung der Dynamik der Epidemie dar, indem Personen mit hoher Expositionswahrscheinlichkeit möglichst früh identifiziert, unter Quarantäne gestellt und getestet werden. 

Konzept und Umsetzungsplan zur Kontaktpersonennachverfolgung in Baden-Württemberg (PDF)

Hinweise für Reiserückkehrer

Um die Ausbreitung der Corona-Pandemie weiter einzudämmen, müssen sich Personen, die aus einem Risikogebiet nach Baden-Württemberg einreisen, bei der zuständigen Ortspolizeibehörde ihres Aufenthaltsortes melden und sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Dies hat das baden-württembergische Gesundheitsministerium in der Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne erlassen, die die Einreisebestimmung von Personen aus dem Ausland regelt: Antworten auf häufige Fragen zur Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne

Informationen zu Coronavirus-Erkrankungen (COVID-19) für ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen sowie selbstverantwortete Wohngemeinschaften

Da vor allem ältere Menschen und Menschen mit Grunderkrankungen ein deutlich erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei einer Coronavirus-Erkrankung (COVID-19) haben, ist der Schutz dieser vulnerablen Gruppen besonders wichtig. Das Ministerium für Soziales und Integration hat daher Informationen für ambulante Pflegeeinrichtungen/-dienste (PDF) zusammengestellt, die Schutz- und Hygienemaßnahmen für deren Klienten und Personal und spezielle Maßnahmen bei der ambulanten Versorgung von Verdachtsfällen oder bestätigten COVID-19-Patienten beschreiben.

Hinweise zu Prävention und Management von COVID-19 für stationäre Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Behindertenhilfe (PDF) umfassen Informationen unter anderem zur Vorbereitung der Einrichtung, zu Schutz- und Hygienemaßnahmen, zur Testung auf SARS-CoV-2 und zum Vorgehen bei Kontaktpersonen unter dem Personal.

Darüber hinaus hat das Ministerium für Soziales und Integration Empfehlungen zum Coronavirus für vollständig selbstverantwortete Wohngemeinschaften im Sinne von § 2 Abs. 3 Wohn-, Teilhabe- und Pflegegesetz (WTPG) (PDF) ausgesprochen.

Vorbereitung / Maßnahmen zum Infektionsschutz

Das Zusammenwirken der Gesundheitsbehörden beim Auftreten von Infektionskrankheiten ist in Baden-Württemberg gut eingespielt. Die Behörden sind gut vorbereitet, das nationale und weltweite Geschehen wird aufmerksam beobachtet.

Es besteht ein ständiger Austausch mit den Bundesbehörden und den anderen Bundesländern, um ein einheitliches Vorgehen zu gewährleisten.

Alle relevanten Akteure im Land sind sensibilisiert und mit den wesentlichen aktuellen Informationen versorgt. Eine wichtige Rolle kommt den in Praxen und Kliniken tätigen Ärzten zu, da sich ein Krankheitsverdacht in der Regel bei der Anamnese und Untersuchung von Patienten ergibt.

Um eine zeitnahe Diagnostik zu gewährleisten, hat das Land die eigenen Laborkapazitäten inzwischen ausgebaut. So können ab sofort Proben von begründeten Verdachtsfällen in Absprache mit dem Gesundheitsamt im Labor des Landesgesundheitsamtes untersucht werden.

Bei einem bestätigten Fall ergreifen die Gesundheitsämter auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes alle notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen. Hierzu zählen beispielsweise

  • die Isolierung betroffener Patienten,
  • die Erfassung und Untersuchung von Kontaktpersonen und
  • die Absonderung ansteckungsverdächtiger Kontaktpersonen zum Beispiel durch häusliche Beobachtung.
Eine Krankenpflegerin schiebt ein Krankenbett durch einen Flur.
  • Coronavirus/Gesundheits- und Pflegeberufe

Land zahlt Pflegeprämie an Mitarbeitende in Krankenhäusern

Gegen Gewalt an Frauen. (Bild: Sozialministerium Baden-Württemberg)
  • Aktionstag

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Infografik zur Corona-Impfstrategie in Baden-Württemberg
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Landesregierung beschließt Corona-Impfstrategie

Eine Ärztin steckt ein Teststäbchen in eine Testkartusche.
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Sozialministerium weist Vorwürfe der Opposition zur Beschaffung von Antigen-Schnelltests scharf zurück

Schaubild zur SARS-CoV-2-Teststrategie Baden-Württemberg
  • Coronavirus

Kabinett beschließt aktualisierte Teststrategie

Am deutsch-französischen Grenzübergang Kehl fahren Autos nach Deutschland.
  • Coronavirus

Neue Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne tritt am 8. November in Kraft

Gegen Gewalt an Frauen. (Bild: Sozialministerium Baden-Württemberg)
  • Gegen Gewalt an Frauen

Land fördert innovative Beratungsprojekte gegen häusliche und sexuelle Gewalt

Mehrere junge Leute sitzen an einem Tisch, auf dem Unterlagen und Notizzettel liegen

Angebote der Kinder- und Jugendarbeit auch in Coronazeiten mit Einschränkungen möglich

Mitarbeiterinnen des Malteser Hilfsdienstes stehen mit Lebensmitteln vor einer Haustür.
  • Coronavirus/Bürgerengagement

Corona-Pandemie: Land verlängert finanzielle Hilfe für gemeinnützige Vereine

Schneller Krankenwagen
  • Gesundheit

Welt-Schlaganfalltag 2020: Baden-Württemberg Vorreiter bei Schlaganfall-Versorgung

Frau hält Pendler-Schein in der Hand.
  • Coronavirus

RKI stuft Schweiz und Fürstentum Liechtenstein als Risikogebiete ein

Arzt hält Tablet mit Röntgenbild eines Patienten in der Hand
  • Gesundheit

Zweite Zwischenbilanz des Forums Gesundheitsstandort Baden-Württemberg

Eine Frau trägt einen Mund-Nasen-Schutz vor einem Frage- und Ausrufezeichen.
  • Coronavirus

Rechtssicherheit für Sportvereine und Musik- und Kunstschulen

Ein Polizist steht in der Innenstadt vor einem jungen Mann, der seinen Mund-Nasenschutz anlegt, nachdem er von dem Polizisten darauf hingewiesen worden ist.
  • Coronavirus

Land führt in dieser Woche Schwerpunkt-Kontrollen zur Einhaltung der Quarantänepflicht durch

Frau in einem Labor zeigt Test für das neue Coronavirus
  • Coronavirus

Land ruft die dritte Pandemiestufe aus

Frau hält Pendler-Schein in der Hand.
  • Coronavirus

RKI stuft Region Grand Est und Kanton Zürich als Risikogebiete ein

Doppelbett mit Kissen in einem Hotelzimmer
  • Coronavirus

Beherbergungsverbot wird aufgehoben

Mitarbeiter einer Apotheke hält eine Schutzmaske in seinen Händen.
  • Coronavirus

Gemeinsamer Appell von Sportministerin Dr. Eisenmann und Gesundheitsminister Lucha an die Sportverbände im Land 

  • Psychische Gesundheit

Welttag für seelische Gesundheit 2020

Eine Frau trägt einen Mund-Nasen-Schutz vor einem Frage- und Ausrufezeichen.
  • Coronavirus

Landkreis Esslingen überschreitet kritischen Punkt

Grafik Corona-Pandemiestufen in Baden-Württemberg
  • Coronavirus

Landesregierung ruft zweite Pandemiestufe aus

Eine Frau lässt sich gegen Grippe impfen
  • Gesundheit

Richtiger Zeitpunkt für Impfung gegen Grippe

Eine Reisende wird im Corona-Testzentrum am Flughafen Stuttgart getestet.
  • Coronavirus

Ende der Sonder-Corona-Teststationen für Reiserückkehrende

Eine Hand wirft Geld in einen Spielautomaten in einer Spielhalle.
  • Sucht

Bundesweiter Aktionstag gegen Glückspielsucht am 30. September 2020

Eine Mitarbeiterin des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg hält Abstrich eines Covid-19 Verdachtsfalles in der Hand.
  • Coronavirus

Zeitraum für freiwillige Corona-Tests für Personal an Schulen und Kindertageseinrichtungen wird verlängert