Zahlen

Einschätzung der aktuellen Lage in Baden-Württemberg

Die weltweite Ausbreitung von COVID-19 wurde am 11. März 2020 von der WHO zu einer Pandemie erklärt. Um eine unkontrollierte Weiterverbreitung in Deutschland zu verhindern, ist es wichtig, Fälle früh zu erkennen, sie zu isolieren und Hygienemaßnahmen konsequent einzuhalten.

Bezüglich der Einschätzung der aktuellen Lage stützt sich das Ministerium für Soziales und Integration auf die Bewertung des Robert Koch-Institutes. Es handelt sich weltweit, in Europa und in Deutschland um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation. Das Robert Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland insgesamt als sehr hoch ein. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern. Bisher gibt es in Baden-Württemberg 417.504 bestätigte Fälle mit positivem Testergebnis und 9.146 Todesfälle.

Lagebericht COVID-19 des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg

Bitte beachten! Seit Samstag, 15. August erfolgt die Berichterstattung des LGA zur aktuellen COVID-19-Lage wieder täglich, das heißt auch an den Wochenenden. Donnerstags wird ein ausführlicher Bericht, an den übrigen Tagen ein Kurzbericht erstellt.

Lockerungen und Verschärfungen laut Corona-Verordnung

Der Bund und die Länder haben sich auf stufenweise inzidenzabhängige Lockerungen geeinigt. Diese sehen laut Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg zum 8. März 2021 Lockerungen bei den Corona-Maßnahmen vor. Fällt in einem Stadt- oder Landkreis die 7-Tage-Inzidenz stabil (mindestens fünf Tage in Folge) unter 50, treten hier weitere Lockerungen in Kraft. Liegt die 7-Tage-Inzidenz fünf Tage in Folge unter 35, gibt es zusätzliche Lockerungen. In Stadt- und Landkreisen, in denen die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100 liegt, treten automatisch wieder Verschärfungen in Kraft.

Die Karte zeigt die 7-Tage-Inzidenzen pro 100.000 Einwohner der Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg (offizielle Zahlen aus dem Lagebericht COVID-19-Fallzahlen des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg) unter Berücksichtigung der Meldungen der Gesundheitsämter nach § 20 CoronaVO. Angaben ohne Gewähr.

Ob ein Stadt- oder Landkreis die Kriterien für einen Lockerungsschritt oder für eine Verschärfung erfüllt, entscheidet nach Prüfung das Gesundheitsamt vor Ort. Daher können sich Abweichungen zu der in der Karte grafisch dargestellten Situation in Ihrem Stadt- oder Landkreis ergeben. Bitte informieren sich daher zusätzlich auf der Homepage Ihres jeweiligen Stadt- oder Landkreises, welche Öffnungen oder Beschränkungen vor Ort gelten.

Liste der 7-Tage-Inzidenzwerte der Stadt- und Landkreise unter Berücksichtigung der Meldungen der Gesundheitsämter

Die nachstehende Liste setzt sich aus den offiziellen Daten des Lagebericht COVID-19 des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg unter Berücksichtigung der Meldungen der Gesundheitsämter nach § 20 CoronaVO zusammen (Angaben ohne Gewähr).

Stand: 21.04.2021

7-Tage-Inzidenz unter 35:

  • -

7-Tage-Inzidenz von mehr als 35 bis 50:

  • -

7-Tage-Inzidenz von mehr als 50 bis 100:

7-Tage-Inzidenz von mehr als 100:

Ausgangsbeschränkungen in Corona-Hotspots in Baden-Württemberg

Liste der Corona-Hotspots in Baden-Württemberg mit Hinweis auf lokale Infektionsschutzmaßnahmen

Wichtiger Hinweis: Aufgrund des Meldeverzugs zwischen dem Bekanntwerden neuer Fälle vor Ort und der Übermittlung an das Landesgesundheitsamt, welches die Fälle aus ganz Baden-Württemberg gebündelt an das Ministerium für Soziales und Integration meldet, kann es mitunter auch deutliche Abweichungen zu den von den kommunalen Gesundheitsämtern aktuell herausgegebenen Zahlen sowie zeitliche Verzögerungen geben. Dafür bitten wir um Verständnis.

Kontaktpersonennachverfolgung: Konzept und Umsetzung in Baden-Württemberg

Durch die bereits begonnenen schrittweisen Lockerungsmaßnahmen der weitreichenden Kontaktbeschränkungen kommt der Kontaktpersonennachverfolgung eine vorrangige Bedeutung zu. Sie stellt eine wesentliche Grundlage für die Beeinflussung der Dynamik der Epidemie dar, indem Personen mit hoher Expositionswahrscheinlichkeit möglichst früh identifiziert, unter Quarantäne gestellt und getestet werden. 

Konzept und Umsetzungsplan zur Kontaktpersonennachverfolgung in Baden-Württemberg (PDF)

Hinweise für Reiserückkehrer

Um die Ausbreitung der Corona-Pandemie weiter einzudämmen, müssen sich Personen, die aus einem Risikogebiet nach Baden-Württemberg einreisen, bei der zuständigen Ortspolizeibehörde ihres Aufenthaltsortes melden und sich in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Dies hat das baden-württembergische Gesundheitsministerium in der Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne erlassen, die die Einreisebestimmung von Personen aus dem Ausland regelt: Antworten auf häufige Fragen zur Corona-Verordnung Einreise-Quarantäne

Informationen zu Coronavirus-Erkrankungen (COVID-19) für ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen sowie selbstverantwortete Wohngemeinschaften

Da vor allem ältere Menschen und Menschen mit Grunderkrankungen ein deutlich erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei einer Coronavirus-Erkrankung (COVID-19) haben, ist der Schutz dieser vulnerablen Gruppen besonders wichtig. Das Ministerium für Soziales und Integration hat daher Informationen für ambulante Pflegeeinrichtungen/-dienste (PDF) zusammengestellt, die Schutz- und Hygienemaßnahmen für deren Klienten und Personal und spezielle Maßnahmen bei der ambulanten Versorgung von Verdachtsfällen oder bestätigten COVID-19-Patienten beschreiben.

Hinweise zu Prävention und Management von COVID-19 für stationäre Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Behindertenhilfe (PDF) umfassen Informationen unter anderem zur Vorbereitung der Einrichtung, zu Schutz- und Hygienemaßnahmen, zur Testung auf SARS-CoV-2 und zum Vorgehen bei Kontaktpersonen unter dem Personal.

Darüber hinaus hat das Ministerium für Soziales und Integration Empfehlungen zum Coronavirus für vollständig selbstverantwortete Wohngemeinschaften im Sinne von § 2 Abs. 3 Wohn-, Teilhabe- und Pflegegesetz (WTPG) (PDF) ausgesprochen.

Vorbereitung / Maßnahmen zum Infektionsschutz

Das Zusammenwirken der Gesundheitsbehörden beim Auftreten von Infektionskrankheiten ist in Baden-Württemberg gut eingespielt. Die Behörden sind gut vorbereitet, das nationale und weltweite Geschehen wird aufmerksam beobachtet.

Es besteht ein ständiger Austausch mit den Bundesbehörden und den anderen Bundesländern, um ein einheitliches Vorgehen zu gewährleisten.

Alle relevanten Akteure im Land sind sensibilisiert und mit den wesentlichen aktuellen Informationen versorgt. Eine wichtige Rolle kommt den in Praxen und Kliniken tätigen Ärzten zu, da sich ein Krankheitsverdacht in der Regel bei der Anamnese und Untersuchung von Patienten ergibt.

Um eine zeitnahe Diagnostik zu gewährleisten, hat das Land die eigenen Laborkapazitäten inzwischen ausgebaut. So können ab sofort Proben von begründeten Verdachtsfällen in Absprache mit dem Gesundheitsamt im Labor des Landesgesundheitsamtes untersucht werden.

Bei einem bestätigten Fall ergreifen die Gesundheitsämter auf der Grundlage des Infektionsschutzgesetzes alle notwendigen Infektionsschutzmaßnahmen. Hierzu zählen beispielsweise

  • die Isolierung betroffener Patienten,
  • die Erfassung und Untersuchung von Kontaktpersonen und
  • die Absonderung ansteckungsverdächtiger Kontaktpersonen zum Beispiel durch häusliche Beobachtung.
Eine Person wird geimpft.
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Land und Unternehmen bereiten Impfungen durch Betriebsärzte vor

Medizinisches Personal läuft über Krankenhausflur
  • Coronavirus/Impfen

Land stellt Zweitimpfungen des Krankenhauspersonals sicher

Markus Rose, Leiter des Zentralen Impfzentrum des Klinikum Stuttgart, steht im Impfzentrum in der Stuttgarter Liederhalle neben einem Medizinstudenten im praktischen Jahr.
  • Coronavirus/Impfen

Impfungen in Baden-Württemberg nehmen weiter Fahrt auf

Ein Schild mit der Aufschrift „Abholung“ hängt am Eingang eines Haushaltswarengeschäfts.
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Land lässt Abholangebote Click&Collect im Einzelhandel weiter zu

Eine Frau geht mit Mund-Nasen-Schutz hinter roten Lichtern einer Absperrung durch die Innenstadt.
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Ab Montag gelten verschärfte Regeln der Notbremse in Baden-Württemberg

Eine Lehrerin mit Mund- und Nasenschutz steht in einer Grundschule.
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Mehr als 4 Millionen Schnelltests für Schulen, Kindertagesstätten und die Kindertagespflege ausgeliefert

Holzwürfel mit aufgedruckten Figuren stehen mit Abstand zueinander auf einem Tisch
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Neue Regeln für Geimpfte bei Einreise und Absonderung

Aufkleber in Impfpass weist auf Impfung mit dem Impfstoff Moderna hin.
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Impfgipfel bildet Auftakt zur nächsten Phase der Impfkampagne

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Baden-Württemberg zieht Notbremse bereits ab Montag

Ärztin zeigt Ampulle mit dem Impfstoff AstraZeneca
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AstraZeneca: Zweitimpfung für unter 60-Jährige mit einem anderen Impfstoff

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Baden-Württemberg öffnet Impfterminvergabe für alle über 60-Jährigen ab kommenden Montag

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Erleichterungen für Geimpfte

Eine Person wird geimpft.
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Ministerium lädt Verantwortliche zum Landesimpfgipfel ein

Der Arzt führt das Aufklärungsgespräch vor der Impfung mit der alten Dame
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Impfstart in den Hausarztpraxen nach Ostern

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Impfen bei Menschen über 80 Jahre läuft erfolgreich

Eine betagte Dame wird gegen Covid-19 geimpft
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Eine Kundin steht in einem Haushaltswarengeschäft in der Wartereihe vor der Kasse.
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Vorerst keine weiteren Modellprojekte im Land

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AstraZeneca für Impfberechtigte über 60 Jahre und als Angebot für Jüngere

Ein Mann hält einen Schnelltest zur Erkennung des Coronavirus und ein Teststäbchen in den Händen.
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Verlängerung des Tübinger Modellversuchs

Frau mit OP-Maske sitzt mit Smartphone auf Sofa
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Baden-Württemberg setzt gemeinsam mit anderen Ländern auf Luca-App 

Polizisten kontrollieren französisches Fahrzeug, darüber Straßenschild mit Aufschrift „Bundesrepublik Deutschland“
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Spritze liegt auf aufgeschlagenem Impfpass
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Anmeldesystem für Impftermine soll am Freitag wieder öffnen

Mehrere junge Leute sitzen an einem Tisch, auf dem Unterlagen und Notizzettel liegen
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Vorsichtige Wieder-Öffnung der Jugendarbeit im Land