Zahlen

Einschätzung der aktuellen Lage in Baden-Württemberg

Die weltweite Ausbreitung von COVID-19 wurde am 11. März 2020 von der WHO zu einer Pandemie erklärt. Um eine unkontrollierte Weiterverbreitung in Deutschland zu verhindern, ist es wichtig, Fälle früh zu erkennen, sie zu isolieren und Hygienemaßnahmen konsequent einzuhalten.

Bezüglich der Einschätzung der aktuellen Lage stützt sich das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration auf die Bewertung des Robert Koch-Institutes. Es handelt sich weltweit, in Europa und in Deutschland um eine sehr dynamische und ernst zu nehmende Situation. Das Robert Koch-Institut schätzt die Gefährdung für die Gesundheit der Bevölkerung in Deutschland insgesamt als sehr hoch ein. Ursächlich hierfür ist das Auftreten und die rasante Verbreitung der Omikronvariante, die sich nach derzeitigem Kenntnisstand (aus anderen Ländern) deutlich schneller und effektiver verbreitet als die bisherigen Virusvarianten.

Die Infektionsgefährdung wird für die Gruppe der Ungeimpften als sehr hoch, für die Gruppen der Genesen und Geimpften mit Grundimmunisierung (zweimalige Impfung) als hoch und für die Gruppe der Geimpften mit Auffrischimpfung (dreimalige Impfung) als moderat eingeschätzt. Diese Einschätzung kann sich kurzfristig durch neue Erkenntnisse ändern.

Neue Stufenregelung für Baden-Württemberg

Von Mittwoch (24. November) an gelten in Baden-Württemberg schärfere Regeln, um die Corona-Pandemie einzudämmen. Nach der Basis-, der Warn- und der Alarmstufe gibt es nun auch eine Alarmstufe II.

  • Basisstufe: Zahlen und Grenzwerte der Warn- oder Alarmstufe landesweit nicht erreicht oder überschritten.
  • Warnstufe: 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz erreicht oder überschreitet 1,5 oder ab 250 COVID-19-Patientinnen und -Patienten auf den Intensivstationen.
  • Alarmstufe: 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz erreicht oder überschreitet 3 oder ab 390 COVID-19-Patientinnen und -Patienten auf den Intensivstationen.
  • Alarmstufe II: 7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz erreicht oder überschreitet 6 oder ab 450 COVID-19-Patientinnen und -Patienten auf den Intensivstationen.

Aufgrund der stark ansteigenden Omikron-Welle und dem damit zu erwartenden erneutem Anstieg der Hospitalisierungen gelten die Regelungen der Alarmstufe II vorerst unabhängig von den Schwellenwerten bis zum 1. Februar 2022 weiter.

19. Januar 2022:

7-Tage-Hospitalisierungsinzidenz: 3,5

COVID-19-Fälle auf Intensivstationen: 326 (-4)

Lagebericht COVID-19 des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg

Sie haben eine Frage zum Lagebericht, zum Beispiel zur Berechnung der Inzidenzen für Baden-Württemberg? Auf der Website des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ) zum LGA Tagesbericht COVID-19 bzw. Lagebericht COVDI-19.

Liste von Stadt- und Landkreisen mit 7-Tage-Inzidenz ab 500

Von 24. November 2021 an gelten in Baden-Württemberg schärfere Regeln, um die Corona-Pandemie einzudämmen. In besonders betroffenen Stadt- und Landkreisen führt die Landesregierung weitergehende lokale Beschränkungen und Ausgangsbeschränkungen für nicht immunisierte Menschen ein (§ 17a Corona-Verordnung).

In Stadt- und Landkreisen mit einer Sieben-Tage-Inzidenz von mehr als 500 in der Alarmstufe II gelten Ausgangsbeschränkungen für Nichtgeimpfte und Nichtgenesene von 21 bis 5 Uhr (Ausnahme bei Vorliegen triftiger Gründe, etwa Berufsausübung, Besuch von Ehegatten oder Lebenspartnern und Spazierengehen/körperliche Bewegung allein im Freien). Im Einzelhandel gilt in diesem Fall grundsätzlich 2G (Ausnahme: Grundversorgung).

Die Maßnahmen gelten ab dem Tag nach der Bekanntmachung durch das zuständige Gesundheitsamt. 

Aufgrund der stark ansteigenden Omikron-Welle und dem damit zu erwartenden erneutem Anstieg der Hospitalisierungen
gelten die Regelungen der Alarmstufe II vorerst unabhängig von den Schwellenwerten bis zum 1. Februar 2022 weiter.

Bitte informieren sich auf der Homepage Ihres jeweiligen Stadt- oder Landkreises, ob aktuell lokale Beschränkungen gelten.

Nachstehend finden Sie eine sortierte Liste der Stadt- und Landkreise mit einer aktuellen Sieben-Tage-Inzidenz von mindestens 500 und weniger als 500. Die Liste basiert auf den Daten des Lagebericht COVID-19 des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg vom 19. Januar 2022.

Aktuelle Sieben-Tage-Inzidenz von mindestens 500:

Aktuelle 7-Tage-Inzidenz weniger als 500:

Daten zur COVID-19-Impfung in Baden-Württemberg

Stand: 19. Januar 2022

  • Mind. einmal geimpft: 8.080.005
  • Grundimmunisiert: 7.919.848
  • Auffrischimpfung: 5.422.742

Impfquote in BW (Grundimmunisiert):

  • bezogen auf Gesamtbevölkerung: 71,3 %
  • bezogen auf Personen ab 12 Jahren: 80,5 %

Quelle: LGA-Lagebericht COVID-19

Gesamtzahl Impfungen nach Landkreisen in Baden-Württemberg:

Impfungen in den Impfzentren und durch die Mobilen Teams werden mit der Postleitzahl des Wohnorts der Geimpften erfasst. Die statistische Erfassung für die Arztpraxen ist vereinfacht, um den bürokratischen Aufwand für die Arztpraxen möglichst gering zu halten. Impfungen bei niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten werden daher nur mit der Postleitzahl der Praxis angegeben.

Tabelle: Gesamtzahl Impfungen nach Landkreisen in BW (PDF)

Hinweise für Reiserückkehrer

Ab 13. Mai 2021 gilt eine neue Coronavirus-Einreiseverordnung des Bundes, die einheitliche Einreise- und Quarantäneregelungen für ganz Deutschland bringt. Die Verordnung sieht Ausnahmen für Geimpfte, Genesene und aktuell Getestete vor. 

Informationen der Bundesregierung zur Coronavirus-Einreiseverordnung

Informationen zu Coronavirus-Erkrankungen (COVID-19) für ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen sowie selbstverantwortete Wohngemeinschaften

Da vor allem ältere Menschen und Menschen mit Grunderkrankungen ein deutlich erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf bei einer Coronavirus-Erkrankung (COVID-19) haben, ist der Schutz dieser vulnerablen Gruppen besonders wichtig. Das Ministerium für Soziales und Integration hat daher Informationen für ambulante Pflegeeinrichtungen/-dienste (PDF) zusammengestellt, die Schutz- und Hygienemaßnahmen für deren Klienten und Personal und spezielle Maßnahmen bei der ambulanten Versorgung von Verdachtsfällen oder bestätigten COVID-19-Patienten beschreiben.

Hinweise zu Prävention und Management von COVID-19 für stationäre Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Behindertenhilfe (PDF) umfassen Informationen unter anderem zur Vorbereitung der Einrichtung, zu Schutz- und Hygienemaßnahmen, zur Testung auf SARS-CoV-2 und zum Vorgehen bei Kontaktpersonen unter dem Personal.

Darüber hinaus hat das Ministerium für Soziales und Integration Empfehlungen zum Coronavirus für vollständig selbstverantwortete Wohngemeinschaften im Sinne von § 2 Abs. 3 Wohn-, Teilhabe- und Pflegegesetz (WTPG) (PDF) ausgesprochen.

Eine Person wird geimpft.
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Impfquote in den Alten- und Pflegeheimen in Baden-Württemberg bei rund 90 Prozent

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Kind wird geimpft
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Eine Lehrerin mit Mund- und Nasenschutz steht in einer Grundschule.
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